Warum Citavi, wenn‘s auch mit Word geht?

Mittlerweile dürfte ja bekannt sein, dass es tatsächlich Alternativen zum bekannten Programm Citavi gibt. Diese haben wir bereits in einem anderen Blog-Beitrag ausgiebig vorgestellt und verglichen, um herauszufinden, welches das beste Literaturverwaltungsprogramm ist. Wer jedoch nach einer einfachen und intuitiven Alternative sucht, wird bei Word selbst fündig werden! Überraschung: Man kann auch direkt in Word ein digitales Literaturverzeichnisse erstellen. Gerade wenn Du also nur eine Möglichkeit zur einfachen Literaturverwaltung für eine aktuelle Arbeit suchst, ist Word vielleicht die beste Wahl, da Du Dich vermutlich nicht mehr in das Programm einarbeiten musst und so viel Arbeitszeit sparst.

Literaturverzeichnis in Word erstellen

Zunächst soll vorgestellt werden, wie das Literaturverzeichnis erstellt und gehandhabt werden kann. Danach folgen Antworten auf Fragen, die sich eventuell stellen.

Man geht im Menü „Referenzen“ auf den Reiter „Zitate“; -> anklicken.

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Dies öffnet das bereits vorhandene Literaturverzeichnis:

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Der Klick auf das „+“ links unten gibt die Möglichkeit, einen neuen Titel hinzuzufügen:

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Der Klick auf das Menü „Quellentyp“ erlaubt es, den Quellentyp auszuwählen, meistens sind diese „Quellentypen“ selbsterklärend. Für einen Beitrag aus einem Sammelband wählt man „Buchabschnitt“, für einen Artikel aus einer wissenschaftlichen Zeitschrift „Artikel in einer Zeitschrift“. Der Quellentyp kann – auch bei bereits bestehendem Eintrag – jederzeit geändert werden.

Unter dem Menü „Zitate“ kann man das Literaturverzeichnis einfügen. Rechts neben diesem Menü wählt man die Art der Zitation (APA, Harvard, …), leider etwas auf amerikanische Usancen eingeschränkt.

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Nach Erstellen des Literaturverzeichnisses klickt man am oberen Rand, um etwa das Literaturverzeichnis in statischen Text umzuwandeln: Dies ist nicht unbedingt notwendig, kann aber sinnvoll sein, wenn ein Lektor die Arbeit selbsttätig korrigieren soll.

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Dazu kommt ein Menüpunkt „Dienste“, mit diesem kann man sich den Titel z.B. durch eine zuvor definierten Suchmaschine suchen lassen.

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Ein leichtes Drüberstreifen über die „Zitate“ zeigt den vollen Titel an:

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Das „-“ links unten erlaubt die Entfernung einzelner Titel. Rechts unten ist der Zitatquellenmanager. Dieser unterscheidet zwischen einer Masterliste und der aktuellen Liste. Die aktuelle Liste enthält alle Titel, die in der vorliegenden Arbeit verwendet wurden.

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Links ist die Masterliste, mit allen Titeln, die man jemals aufgenommen hat. Für eine neue Arbeit kopiert man diese nach rechts in die „Aktuelle Liste“, das heißt, einmal aufgenommen steht einem die Quelle bzw. Literaturangabe immer zur Verfügung. Die Häkchen links neben dem Titel bedeuten, daß das Werk bereits in der Arbeit zitiert wurde: Dies erlaubt einem also, nachzuprüfen, ob man wirklich alles zitiert hat, was man ursprünglich verwenden wollte. – Die Masterliste links zeigt übrigens, daß man problemlos unterschiedliche Schriften (oder Tastaturen), z.B. Griechisch oder Kyrillisch verwenden kann. Die zu verwendenden Tastaturen muß man zuvor in der Systemeinstellung „Tastatur“ definieren.

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Nach Abschluß seiner Arbeit, oder auch schon während derselben, trägt man am Ende des Dokuments seine Literaturliste ein. Man geht wie folgt vor: Man geht zunächst an das Ende seines Dokuments und dann im Menü auf den Punkt „Referenzen“ und klickt dann „Literaturverzeichnis. Der einfach Klick fügt das Literaturverzeichnis ein.

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Fragen

Hier die Antworten auf einige Fragen, die sich eventuell stellen:

Frage: Kann ich das Literaturverzeichnis von einem bereits erstellten Dokument übernehmen?

Antwort: Ja, es gibt zwei Wege. – Voraussetzung ist immer, daß die Zitate „aktiv“ sind, also nicht in statischen Text umgewandelt.

  • In-Text-Zitat: Du kopierst den gesamten Text einer vorgängigen Arbeit in ein neues Dokument. Alle verwendeten Literaturangaben werden im Zitatemanager erscheinen. -> Abspeichern und den alten Text löschen. Die Literaturliste bleibt.
  • Zitate in den Fußnoten: Wenn Du wirklich nur die Literatur übernehmen willst, die Du in einer letzten Arbeit verwendet hast und nicht jedes einzelne Werk anklicken willst, musst Du einen kleinen Kunstgriff verwenden. Du gehst im Ursprungstext in den Fußnotenapparat und kopierst diesen, aber nur diesen, komplett in das neue Dokument in den Haupttext. Du wirst im Anschluß alle Referenzen im Zitatemanager sehen. Anschließen kannst Du den gesamten Text löschen, die Referenzen (also die Literaturliste) werden bleiben.
  • Alternativ: Du gehst in den Zitatquellenmanager und kopierst Dir die Zitate (eigentlich Literaturangaben) direkt nach rechts in die „Aktuelle Liste“, wie in der letzten Graphik oben.

Frage: Kann ich zwei unterschiedliche Literaturverzeichnisse verwenden, z.B. eines für Quellen, eines für die Literatur?

Antwort: Über PC geht das, in dem man die Sprache ändert; angeblich geht es auch bei Mac, aber bei mir hat das nicht funktioniert. Wenn man (auf PC) beim Literaturverzeichnis seinen Quellen die Sprache A zuordnet und seiner Sekundärliteratur die Sprache B, dann erhält man zwei unterschiedliche Literaturverzeichnisse. Für Mac kann man alternativ zwei Kunstgriffe verwenden. Diese erlauben zwei unterschiedliche Literaturverzeichnisse auch beim Mac.

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Methode 1: Man fügt zweimal das Literaturverzeichnis komplett ein und bearbeitest beide. Für das erste Literaturverzeichnis also nur die Quellen, für das zweite nur die Sekundärliteratur.

Methode 2: Man stellt beim Eintragen dem Nachnamen des Autors ein oder zwei Sonderzeichen vor, z.B. „*“, dann werden im Literaturverzeichnis diese an den Anfang desselben gestellt. Im Anschluß muß man die Sonderzeichen entfernen.

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Frage: Kann ich ein zitiertes Dokument das ich abgespeichert habe, direkt aus dem Dokument öffnen?

Antwort: Nicht wirklich. Man geht mit dem Cursor auf das Zitat, und drückt (beim Mac) Maus und [Control], ganz unten findet man neben anderen Menüpunkten „“Öffnen“ oder „Im Finder zeigen“, dieser Befehl führt einfach in den Finder. Dort kann man weitersuchen. Wenn das Fenster, indem sich die Literatur befindet, im Finder schon geöffnet ist, dann ist man einfach schneller dort, mehr nicht.

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Mit demselben Menü kann man einen Titel mit einem zuvor definierten Suchdienst bzw. einer Suchmaschine direkt im Internet verwenden. Man kann die Standardsuchmaschine individuell anpassen.

Werke die man nur in Auszügen braucht, kann man bei books.google.com finden. Alte Literatur, die keinem Copyright mehr unterliegt und somit public domain ist, kann direkt und komplett angeschaut bzw. auch heruntergeladen werden.

Frage: Wie kann ich die Suchmaschine wechseln?

Antwort:

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Frage: Kann ich die Klammern beim Zitat entfernen?

Antwort: Wenn Du das Zitat in „Statischen Text“ umwandelst ja. Am besten am Schluß mit der Funktion SUCHE-ERSETZE.

Frage: Kann ich zwei oder mehrere Zitate in eine Klammer setzen? Also statt (Prabhu, et al., 2019) (Probst, et al., 2006) alles in eins?

Antwort: Ja. Du fügst erst das eine Zitat ein (Probst, et al., 2006) und klickst dann darauf, daß es „aktiv wird und fügst das zweite gewissermaßen darauf ein.

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Weitere Tipps, Problemlösungen und Fragen für Word auf Mac findet Ihr hier.

Viel Spaß und viel Erfolg bei der Arbeit. Zukünftig sollen hier noch weitere Tipps und Tricks für Eure Arbeit erscheinen. Eure Fragen sind immer willkommen!

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Daniel Schwenzer forscht, arbeitet und lebt an der Schnittstelle der kirchlichen, geistlichen und welt-lichen Sphären. Seine Arbeit als Verwaltungsrat, Leiter von Flüchtlingsheimen, Experte für kanonische Gutachten, kirchlicher Richter und Sachverständiger begleitet er mit wissenschaftlichen Aktivitäten. Mit über 50 Einträgen auf seiner Veröffentlichungsliste ist er vielgelesen und oft zitiert. Seine Leidenschaft gilt neben seiner Familie der Frage, ‚was die Welt im Innersten zusammenhält‘. Er hat in Tübingen, Wien, Strasbourg und Fribourg (Schweiz) Theologie, Philosophie, Geschichte und Kirchenrecht studiert.

Die absoluten No-Gos bei der Abschlussarbeit

Was gibt es noch zu beachten, um eine ordentliche Abschlussarbeit abzuliefern?

Hier haben wir noch eine kleine Sammlung an Missgeschicken und Tipps gesammelt:
Ganz schlimm wäre natürlich das Verfehlen des gewählten Themas. Ihr mögt denken: Wie soll denn das passieren? Aber auch das hat es schon gegeben. Das kann zum Beispiel passieren, wenn man sich im Verfassen und im Verlauf der Arbeit verzettelt und sich nicht regelmäßig mit seiner Gliederung und dem Konzept seiner Arbeit befasst.

Eine Vermischung von Schreibweisen oder Abkürzungen ist nicht besonders gründlich oder professionell. So sollte das Verwenden der weiblichen oder männlichen Form zum Beispiel konstant geführt werden. Entweder entscheidest Du Dich zu Beginn für eine der Formen und machst dies zu Anfang kenntlich, oder Du bemühst Dich um eine einheitliche Kennzeichnung der geschlechtergerechte Schreibweise (Sternchen, Querstrich, etc.).

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Deine Ergebnisse sollten auch auf keinen Fall auf Deiner eigenen Meinung beruhen sondern auf Erkenntnissen Deiner Forschung, Befragung oder Recherche. Vermeide zudem unbedingt bewertende Adjektive, wie schön, hässlich oder dumm. Um objektiv zu bleiben, solltest Du auch einen großen Bogen um Übertreibungen machen.

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Zu guter Letzt wäre es fatal – ohne Absprache – Deine Abgabefristen zu missachten. Erstelle Dir zu Beginn einen gut durchdachten Zeitplan und baue genügend Puffer für eventuelle Rückschläge ein. Sei dabei eher zu großzügig und ehrlich zu Dir selbst, um später möglicherweise noch Zeit übrig zu haben, als womöglich eine Frist nicht einhalten zu können. Ein gut durchdachter Zeitplan bereitet dich außerdem auch auf spätere Projekte, Berufe oder Arbeiten vor.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Eine Abschlussarbeit ist Deine persönliche Note, die Deine Leistung Deines gesamten Studiums wiederspiegeln soll, Deine Visitenkarte in Bewerbungsgesprächen ist und im besten Fall wirkt sie wie eine Eintrittskarte in später Karriereschritte. Wenn Du diese Checkliste beachtest, solltest Du auf einem guten Weg sein:

* Kein Plagiat – ob absichtlich oder unabsichtlich
* Regeln des Zitierens beachten
* Hoher Eigentextanteil
* Ausreichend seriöse Literatur
* Sprachlich gut verfasst
* Guter und übersichtlicher Aufbau
* Formelle Vorgaben beachten
* Thema stets im Blick behalten

Ein gutes Thema und ausreichend seriöse Literatur sind meist nur die halbe Miete. Gründlichkeit, Verständlichkeit und eine gute Struktur machen ebenso eine gute Abschlussarbeit aus. Für Coaching, Lektorat oder Unterstützung im Verfassen Deiner Arbeit kannst Du Dich gerne auch von uns beraten lassen und eine individuelle Betreuung in Auftrag geben.

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Elisabeth Olden hat ihren Bachelor in Management Sozialer Innovationen an der Hochschule München gemacht und ist gelernte Mediatorin. Vor ihrem Studium war sie medizinische Fachangestellte und hat parallel Textererfahrung im Onlinebereich gesammelt. Seit 3 Jahren ist sie privat als Lektorin tätig und unterstützt Forschungsarbeiten mit Publikationen. Ihr nächster geplanter Schritt ist eine Tätigkeit als Coachin und Konfliktberaterin.

Tücken der wissenschaftlichen Arbeit

Hausarbeiten, Seminararbeiten, Abschlussarbeiten – ohne die wissenschaftliche Arbeit, lässt sich kein Studium absolvieren. Die einen tun sich leicht damit, Arbeiten zu verfassen, andere wiederum übersehen womöglich wichtige Hinweise und machen teils gravierende Fehler, die einem gute Noten oder gar den Abschluss kosten könnten. Im folgenden Text haben wir euch Tipps und Hinweise zum Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit – aber auch „gern gemachte „Fehler“ – gesammelt.

Das Plagiat

Der wohl größte Fehler, den Du beim Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit machen kannst, ist das Plagiat. Die Folgen davon können sein, dass Du deinen wissenschaftlichen Titel verlierst oder die Arbeit wiederholen musst. Doch ein Plagiat bedeutet nicht nur, eine ganze Arbeit „abzuschreiben“. Auch das absichtliche oder unabsichtliche Fehlen der Referenz zu Zitaten oder Bildquellen kann bereits als Plagiat angezeigt werden.

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Es handelt sich auch hier um Diebstahl von geistigem Eigentum Anderer und ist selbstverständlich nicht zugelassen – kann sogar vor Gericht geahndet werden. In diesem Fall schützt Unwissenheit nicht vor Strafe. Auch das Wiedergeben von fremdem Wissen in eigene Worte gefasst, ohne entsprechende Kennzeichnung, fällt unter die Kategorie „Plagiat“ und wird auch als ein solches behandelt.

Das Zitat

Zitieren selbst ist für manche schon gefühlt eine Wissenschaft für sich. Eigentlich ist es aber nur wichtig, auf welchen Zitationsstil Du dich mit Deiner Betreuerin oder Deinem Betreuer geeinigt hast und diese gilt es rigoros durchzuziehen. Es muss nur noch unterschieden werden zwischen direktem Zitat und indirektem Zitat – also dem Wiederholen der exakten Worte und dem Widergeben mit eigenen Worten – und schon sollte das Zitieren nicht mehr zum Problem werden. Es ist eben wichtig auch sinngemäß widerholte Inhalte zu kennzeichnen und einem Zitationsstil treu zu bleiben. Wer sich hierbei technische Hilfe holen möchte, kann ein Zitationsprogramm verwenden – wie das häufig verwendete Citavi. Hiermit lässt sich sogar am Ende ein akkurates Literaturverzeichnis erstellen.

Der Eigentextanteil

Eine Arbeit lässt sich natürlich leicht mit Text füllen. Das heißt aber noch lange nicht, dass das automatisch zu einer guten Note führt. Der Eigentextanteil einer wissenschaftlichen Arbeit sollte schon deutlich überwiegen. Das Füllen mit lang ausgedehnten Theorie- und Methodikteilen ist im Normalfall nicht zulässig. Um diese Teile der Arbeit lebendig zu halten, ist es ratsam sich in der Beschreibung einer Theorie oder der Methodik immer wieder auf das Thema der Arbeit zu beziehen, Beispiele zu nennen und auf diesem Weg auch dort eigene Elemente einzubringen. Den größten Teil der Arbeit sollten aber schon die eigenen Hypothesen, Konzepte oder Ergebnisse ausmachen. Je nach Fachrichtung lässt sich das leichter oder schwerer einrichten. Unterstützung im Ausformulieren eigener Ansätze bietet euch auch die Absolventen Schmiede. Kontaktiert uns dafür gerne.

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Die Literatur

Ein großer Baustein einer gelungenen Abschlussarbeit lautet: Literatur. Neben Primärliteratur solltest Du unbedingt auch ein Augenmerk auf gute, ausgewählte Sekundärliteratur werfen. Wichtig ist jedoch: Die Wahl von unseriöser oder schlichtweg der falschen Literatur kann dazu führen, dass man sein Thema verfehlt oder entsprechend schlecht bewertet wird. Wikipedia ist zum Beispiel keine seriöse Quelle, genauso wenig, wie Inhalte aus pseudowissenschaftlichen Foren. Es sei denn natürlich, Du verfasst Deine Arbeit über genannte Medien. Grundsätzlich solltest Du dich aber stets an wissenschaftlich anerkannte Literatur halten. Diese muss übrigens nicht immer in Papierform existieren. Auch Literatur auf anerkannten, wissenschaftlichen Onlineplattformen ist natürlich zugelassen. Im Zweifelsfall lässt sich Deine Unsicherheit sicherlich auch durch eine kurze Rücksprache mit Deiner Betreuerin oder Deinem Betreuer klären.

Die Sprache

Die Bewertung Deiner Arbeit steht und fällt auch durch die Lesbarkeit, die Ausdrucksweise und die Rechtschreibung. Deswegen musst Du unbedingt darauf achten, keine Umgangssprache zu verwenden und Dich an einen seriösen und gut lesbaren Sprachstil zu halten. Selbstverständlich solltest Du auch Kraftausdrücke oder sich ständig wiederholende Füllwörter vermeiden. Um sicher zu gehen, dass Deine Arbeit keine Rechtschreib-, Grammatik- oder Interpunktionsfehler enthält, solltest Du sie nicht nur selbst in einem ruhigen und konzentrierten Moment korrekturlesen, sondern diese Aufgabe zusätzlich an mindestens zwei weitere Personen delegieren. Es ist zum Beispiel empfehlenswert eine Person damit zu beauftragen mit fachlichem Fokus auf die Arbeit zu blicken und die andere Person bitten, den Text eher im Bereich Rechtschreibung und Grammatik zu verstehen. Wenn Du diese Aufgabe im Ganzen jedoch in professionelle Hände geben willst, kannst Du Deine Abschlussarbeit auch vom Lektorat der Absolventen Schmiede optimieren lassen.

Wenn Deutsch nicht Deine Muttersprache ist, Du Deine Arbeit aber auf Deutsch verfassen möchtest oder musst, sind wir auch besonders spezialisiert darauf, Deine Arbeit „ins Reine“ zu schreiben. Es wäre schade, wenn eine inhaltlich hervorragende Arbeit in ihrer Bewertung an der Hürde Sprache und Rechtschreibung scheitert.

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Der rote Faden

Dann wäre da noch der berühmte rote Faden. Eine Arbeit, in dem keine klare Struktur oder logische Abfolge erkennbar ist, ist nicht nur sehr frustrierend zu lesen sondern auch wahrscheinlich nicht dafür prädestiniert gut bewertet zu werden. Ein gutes Hilfsmittel, für eine klare Struktur Deiner Abschlussarbeit, ist eine gute Gliederung. Diese solltest Du übrigens nicht erst am Ende Deiner Arbeit verfassen – sie sollte vielmehr schon vor dem Verfassen stehen. Natürlich bleibt die Gliederung ein dynamisches Instrument, das sich während dem Schreibprozess stetig verändern kann, doch sollte ein Grundgerüst schon zu Beginn feststehen. Zur Vorbereitung dafür eignet sich auch das Erstellen einer Mindmap, die Du dann logisch sortiert kategorisieren kannst, um zu einer guten Gliederung zu gelangen. Die Gliederung ist dann quasi Dein roter Faden, an dem Du Dich orientieren solltest. Doch auch innerhalb der einzelnen Abschnitte muss stets eine logische Abfolge des Geschilderten sichtbar bleiben.

Die Optik

Eine Abschlussarbeit kann noch so gut verfasst sein – wenn die äußere Form nicht den Vorgaben entspricht, oder keinen guten Eindruck macht, kann man davon ausgehen, dass sich das leider in der Bewertung niederschlagen wird. Daher solltest Du Dich am Ende nochmal mit der Form Deiner Arbeit beschäftigen. Hast Du alle vorgegebenen Vorschriften berücksichtigt (Schriftgröße, Schriftart, Seitenränder, etc.)? Du solltest außerdem bei einer Schriftart und Formatierung bleiben, Schriftgrößen sollten sich lediglich bei Überschriften unterscheiden. Doch auch hier ist weniger mehr. Experimente mit ausgefallenen Schriftarten und Darstellungen, empfehlen sich zu vermeiden. Achtet auch auf die vorgegebene Seitenzahl. Diese sollte möglichst so wenig wie möglich von der Seitenzahl Deiner Arbeit abweichen. Im Zweifelsfall empfiehlt sich eine Rücksprache mit der Betreuung. Eventuell eingefügte Abbildungen oder Grafiken sollten außerdem immer in hoher Qualität und gut erkennbar für die Leser sein. Verpixelte oder unscharfe Grafiken und Bilder machen schnell einen unprofessionellen Eindruck. Vergiss nicht, dass auch potentiell zukünftige Arbeitgeber Deine Arbeit in die Hände bekommen und Dich mitunter danach beurteilen. Wir – von der Absolventen Schmiede – können Deine Arbeit übrigens auch hinsichtlich der Form beurteilen.

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Elisabeth Olden hat ihren Bachelor in Management Sozialer Innovationen an der Hochschule München gemacht und ist gelernte Mediatorin. Vor ihrem Studium war sie medizinische Fachangestellte und hat parallel Textererfahrung im Onlinebereich gesammelt. Seit 3 Jahren ist sie privat als Lektorin tätig und unterstützt Forschungsarbeiten mit Publikationen. Ihr nächster geplanter Schritt ist eine Tätigkeit als Coachin und Konfliktberaterin.