Studieren im Lockdown – Die 4 Top-Tipps

Es ist mal wieder so weit: Der Lockdown wurde verlängert und wie es aussieht, wird auch das kommende Semester online und auf Distanz stattfinden. Langsam geht uns allen die Luft aus und gerade im Studium oder während einer Abschlussarbeit wäre Normalität so wichtig, um am Ball zu bleiben. Wie geht ihr damit um? Was könnte helfen, um trotzdem motiviert und konzentriert zu bleiben? Wir haben hier ein paar Tipps für euch gesammelt:

1. Sorgt für einen reinen Tisch!

Tisch zum SchreibenKlar – gehört hat man das schon oft – aber ausprobiert vielleicht noch nicht. Aber: Ein aufgeräumter Arbeitsplatz sorgt auch für einen aufgeräumten Kopf. Vielleicht könnt ihr das Ritual des Aufräumens in euren Wochenplan regulär mit einbauen? Aufräumen kann übrigens auch dabei helfen, aus einer Schreibblockade herauszukommen. Einfach aufstehen, Fenster aufreißen und dann den Arbeitsplatz, die Küche oder das Wohnzimmer komplett aufräumen. Nehmt euch dafür eine bestimmte Zeitspanne – zum Beispiel eine Stunde – und stellt euch dafür den Wecker. So stellt ihr sicher, dass ihr möglichst effektiv dabei vorgeht und setzt euch einen Rahmen. Struktur ist alles.

 

2. Ohne Plan kein Plan

PlannerIm letzten Tipp haben wir von einem Wochenplan gesprochen. Vielen geht – gerade zu diesen planlosen Zeiten – die nötige Struktur verloren, die wir sonst durch Vorlesungen, Seminare oder Gruppenarbeiten erhalten würden. Setzt euch also zum Beispiel jeden Sonntag bewusst mit den anstehenden Aufgaben der nächsten Woche auseinander und schreibt euch eine Art Stundenplan für die kommenden Tage. Dabei ist es wichtig, dass ihr einerseits Abgabetermine und Zeitpläne für Abschlussarbeiten im Kopf behaltet und diese mitberücksichtigt. Aber auch alltägliche „Termine“, wie die Mittags- oder Abendpause oder Sport, Aufräumen oder einen Videocall mit den besten Freunden, dürfen hier auftauchen – sie müssen sogar!

3. Mach mal Pause

AusruhenVielleicht kommt es euch derzeit ohne Vorlesung und Termine manchmal so vor, als hättet ihr mehr Pause, als euch recht ist. Aber diese ist leider durch die Umstände negativ konnotiert. Daher ist es jetzt besonders wichtig, euch ganz bewusst positive Pausen zu nehmen – und zwar im Sinne der Selbstwertschätzung. Das bedeutet: Die Mittagspause findet nicht zwischen Tastatur und Schreibtischstuhl statt, sondern auf der Couch, am Esstisch oder in der Küche. Überlegt euch vielleicht eine Ernährungsweise, die ihr schon immer ausprobieren wolltet und nehmt euch einmal am Tag Zeit, diese durch Rezepte und kochen umzusetzen. Versucht eure Mahlzeiten ohne Ablenkung zu euch zu nehmen und bleibt dabei achtsam mit euch selbst. Auch kleine Pausen für sportliche Übungen oder einen kurzen Lauf im Park, sollten nicht fehlen. Aber wichtig ist eigentlich nur: Tut was euch guttut. Das kann auch Badewanne und Netflix sein, Yoga, Meditation, Lesen, Nägel lackieren oder was auch immer ihr gerne mögt.

4. Stay in touch

FacebookgruppenWas uns allen gerade am meisten fehlt, ist wohl der soziale Kontakt. Ja – das Studium habt ihr euch wahrscheinlich auch anders vorgestellt. Wann, wenn nicht jetzt, kontaktet und netzwerkt man, geht auf Partys oder ist eben einfach unter Menschen? Leider müssen wir alle die gleiche bittere Pille schlucken, aber versucht euch trotzdem immer wieder auf digitale Weise miteinander zu verbinden oder trefft euch auf Distanz zum Spazierengehen. Auch ein spontaner Anruf bei Freund*innen oder Kommiliton*innen kann schon für die nötige Aufmunterung sorgen und ersetzt zwar nicht unbedingt das, was uns gerade fehlt, ist aber dennoch wichtig. Ermutigt euch gegenseitig, tauscht euch aus und seid trotz der Distanz füreinander da. Gebt aufeinander acht, wenn ihr das Gefühl habt, jemandem geht es nicht gut. Nutzt dafür zum Beispiel auch unsere Facebook Gruppen zu verschiedenen Studiengängen und Themen.

Wir haben hier jetzt nur ein paar Tipps und Hilfestellungen für euch gesammelt, aber vielleicht ist ja was für euch dabei. Ach ja, und wenn ihr wütend seid und euch denkt „Ich will nicht mehr spazieren gehen und ich will auch nicht mehr telefonieren und ich will einfach mein Leben zurück!“, dann seid wütend. Auch das ist legitim und nachvollziehbar! Für Hilfestellungen bei euren Abschlussarbeiten, stehen wir euch natürlich auch weiterhin zur Verfügung – meldet euch gern.

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Elisabeth Olden hat ihren Bachelor in Management Sozialer Innovationen an der Hochschule München gemacht und ist gelernte Mediatorin. Vor ihrem Studium war sie medizinische Fachangestellte und hat parallel Textererfahrung im Onlinebereich gesammelt. Seit 3 Jahren ist sie privat als Lektorin tätig und unterstützt Forschungsarbeiten mit Publikationen. Ihr nächster geplanter Schritt ist eine Tätigkeit als Coachin und Konfliktberaterin.

11 Alltagsprobleme von Studierenden, die sich mit dem richtigen Tool schnell und einfach lösen lassen

Dass Studierende Zeit ohne Ende haben, ist seit der Bologna-Reform eine reine Illusion bzw. ein böses Vorurteil. Auch Studierende haben nur ein begrenztes Zeitbudget zur Verfügung und müssen das Beste daraus machen. Wir haben daher verschiedene Probleme des Alltags für dich zusammengetragen und kleine Helfer gefunden, die dir das Leben leichter machen werden.

1. Wie kann ich bequemer mit dem Laptop arbeiten?

Egal ob du entspannt auf dem Sofa liegst, keine Auflagefläche während einer Vorlesung hast oder du am Schreibtisch arbeiten willst, brauchst du einen Laptopständer! Der Tate Guard Laptopständer mit verstellbarem Neigungswinkel sorgt für bequemes Arbeiten in jeder Lebenslage und wird auch von unseren Experten verwendet. Der Ständer ist schnell zusammengeklappt, sehr leicht und passt in jede Tasche. Gleichzeitig ist er ungemein stabil und sehr langlebig. Wer auch vom Sofa aus, wie am Schreibtisch arbeiten will, kann auch eine Laptopunterlage nutzen und dann sogar zusätzlich eine Maus einsetzen. Dein Rücken wird es dir danken!

2. Wo ist mein Handy?

Wie oft greifst du nach deinem Handy, um zu kontrollieren, ob jemand geschrieben hat oder um Anrufe anzunehmen? Jedes Mal wirst du aus dem Arbeitsfluss gerissen und musst dich danach wieder neu fokussieren. Doch damit ist jetzt Schluss, denn mit einer Handyhalterung für dein Laptop, hast du dein Handy immer im Blick und musst es zum telefonieren auch nicht mehr in die Hand nehmen. Dank des schwenkbaren Arms ist die Halterung quasi unsichtbar und stört überhaupt nicht. Der Magnet reagiert nur mit dem passenden Gegenstück, welches auf das Handy oder die Handyhülle geklebt wird. Die magnetische Wirkung ist so stark, dass man bedenkenlos auf dem Handy tippen kann, während das Handy an der Halterung klebt. Der Clou: mit dem kleinen Programm spacedesk wird dein Handy mit einem Klick zu einem zweiten Bildschirm, sodass Du Texte oder Tabellen während des Schreibens im Blick behältst.

 

3. Wie schreibe ich wissenschaftliche Texte?

Das wissenschaftliche Schreiben wird in den meisten Unis nur selten umfassend unterrichtet, da sich viele Dozenten scheinbar auf die Forschung fokussieren und die Lehre vernachlässigen. Es bleibt bei wagen Angaben und Arbeitsanweisungen. Die Leidtragenden sind die überforderten Studierenden… Helfen kann Silvio Gerlach, der mit seinen intelligenten Schreibanleitungen für Klarheit und Erleichterung sorgt.

Mit Tipps, Tricks, Vorlagen, Musterformulierungen und echten Fachbeispielen lernst du, wie du in wenigen Stunden ein Thema und passende Quellen findest, wie du an einem Vormittag die Arbeit gliedern kannst, wie du in wenigen Tagen eine echte Eigenleistung schaffst und vor allem – wie du PRO Tag FÜNF Seiten guten und wissenschaftlichen Text schreibst, jeden Tag! Für eine 1 vor dem Komma. Gibt es einen Nachteil oder Haken? Keine Ausreden mehr!…

Somit sorgt er dafür, dass du mit der Hausarbeit oder Abschlussarbeit in drei bzw. 31 Tagen fertig bist. Die beiden Bücher gibt es auch als interaktiven Thesis-Guide (Web-Applikation), den wir dir unbedingt empfehlen können!

4. Wie kann ich meine Notizen einfach digitalisieren?

„Wer schreibt, der bleibt“, sagte mein Lehrer auf dem Gymnasium immer, wenn er uns zum Anfertigen von Notizen auffordern wollte. Handschriftliche Aufzeichnungen in einem klassischen Notizbuch sorgen nicht nur dafür, dass du die wichtigsten Erkenntnisse der Vorlesung oder deiner Recherche nochmal durchgehen kannst, sondern das Schreiben sorgt zusätzlich dafür, dass die Gedanken sich auch viel tiefer ins Gehirn einbrennen und länger im Gedächtnis bleiben. Das Dumme ist nur, dass die analogen Notizen in unserer digitalen Zeit etwas anachronistisch wirken. Sie lassen sich nur schwer am Computer weiterbearbeiten, gehen verloren oder erfordern viel Geduld, wenn sie kurz vor der Prüfung sortiert werden müssen.

Das gehört alles der Vergangenheit an, denn mit dem Rocketbook Smart Notebook (gibt es kariert oder liniert) kannst du deine Notizen direkt digitalisieren und durch einfaches ankreuzen in die Cloud deiner Wahl laden. Wenn die 32 Seiten für den Uni-Tag nicht ausreichen, kannst du sie einfach wieder mit dem mitgelieferten Mikrofasertuch abwischen. Somit sparst du Papier und schonst die Umwelt!

Wenn du bereits ein Tablet hast, kannst du auch über die Anschaffung eines elektronischen Stiftes nachdenken. Es muss auch nicht immer der hochpreisige Apple Pencil sein, denn preiswerte Modelle, wie der Active Stylus, funktionieren einwandfrei mit den gängigen Tablets. Unser Tipp: Noch natürlicher wird das Schreiberlebnis, wenn du eine Paperlike-Folie einsetzt, denn sie hält, was ihr Name verspricht!

5. Wie kann ich weniger Bücher schleppen und meinen Rücken entlasten?

Schleppst du noch Bücher oder hast du schon einen E-Book Reader in der (Jacken-)Tasche? Falls du noch keinen hast, solltest du dich fragen, ob du deine Skripte wirklich noch ausdrucken möchtest (schädlich für die Umwelt) und das Geld nicht lieber in einen E-Book Reader investierst. Auch wenn du schon ein Tablet hast, kann ein E-Book Reader eine sinnvolle Ergänzung sein, denn er ist deutlich leichter und schont deine Augen! Der Kindle von Amazon ist mittlerweile so günstig, dass du hier keine Kompromisse eingehen solltest, zumal du auch mehrere E-Books und Hörbücher kostenlos zum Kauf erhältst. Auf dem Kindle kannst du nicht nur die Skripte lesen und Notizen machen sondern auch alle Bücher laden, die in digitalisierter Form von der Bibliothek angeboten werden.

6. Wie kann ich mich in den Lernpausen ablenken?

Irgendwann ist einfach die Luft raus und der Kopf droht zu explodieren. Die Filme und Serien von Prime Video oder die Songs von Amazon Music kannst du prima zur Ablenkung und Entspannung nutzen. Sogar kostenlose E-Books und Magazine sind im Amazon Prime Student Programm enthalten. Darüber hinaus gibt es viele weitere Vorteile, wie den kostenlosen Versand von unzähligen Artikeln. Und jetzt der Knaller: Alle Studierenden erhalten einen kostenlosen Zugang für 6 Monate! Wichtig dabei: Nach dem Anmelden kannst du unter „Mein Konto“ direkt auf „nicht verlängern“ klicken, sodass du nicht Gefahr läufst in die Abo-Falle zu tappen! Ob sich das Abo für dich lohnt, kannst du ja in einem Jahr entscheiden. Netflix bietet leider keinen Studenten-Rabatt, aber ihr könnt euch bekanntlich zusammen mit Freunden oder der Familien einen Account teilen.

7. Wie kann ich wichtige Erkenntnisse und Zitate direkt in meiner Quellensammlung einbinden?

Hast Du wieder unzählige Passagen angestrichen und mit Post-Its markiert? Irgendwann liegt dann riesiger der Bücherstapel vor dir… Du verlierst die Übersicht und weißt nicht mehr was wo steht. Das muss doch nicht sein!

Übertrage die interessanten Passagen lieber gleich mit einem Scanmarker in das Literaturverwaltungsprogramm deiner Wahl, damit du später alle relevanten Stellen digital überblicken kannst. So kannst du die wichtigen Zitate direkt übernehmen, anstatt sie mühevoll abzutippen oder du kannst direkt umschreiben, was auch deutlich leichter ist, als zwischen Buch und Monitor hin und her zu springen. Zusätzlich kannst du natürlich noch den klassischen Textmarker verwenden, um die Übersicht zu behalten und schnell die wichtigen Stellen zu finden, wenn du mal schnell etwas nachschlagen willst.

8. Wie kann ich bequem mittippen, ohne ein Laptop mitzuschleppen?

Auch Mitschreiben ist irgendwie aus der Zeit gefallen, denn die Hieroglyphen, die du auf deinem Notizblock hinterlässt, sind teilweise nicht mal mehr von dir selbst dechiffrierbar…Auch die computergestützte Digitalisierung ist oft kompliziert, da auch die intelligentesten Programme nicht alles lesen können, sodass manuelle Korrekturen erforderlich sind.

Mit einer Bluetooth-Tastatur wird aus Deinem Smart-Phone oder Tablet ein veritabler Laptop-Ersatz! Trotz der modernen ultra-leichten Laptops, ist das ständige Mitschleppen doch auf Dauer anstrengend und erfordert einen Rucksack oder eine Tasche. Aber ist das wirklich immer notwendig? Unsere Smart-Phone sind ja auch leistungsstarke Computer, auf denen sich auch Schreibprogramme oder Präsentationen öffnen oder bearbeiten lassen. Wem der Bildschirm doch zu klein ist, kann ja auf ein Tablet ausweichen. Wer wirklich keinen Platz in seiner (Hosen-)Tasche hat, kann sich auch für eine Falt-Tastatur entscheiden (wahlweise sogar mit der Touchpad-Version die Maus ersetzen).

9. Wie kann ich im Bett lesen, ohne danach aufstehen zu müssen, um das Licht auszumachen?

Voller Motivation willst du jede wache Minute nutzen und lernen bis dir die Augen zufallen? Das böse Erwachen folgt meist, wenn dir buchstäblich die Augen zufallen. Denn wenn du gerade bemerkst, dass es nichts mehr bringt weiterzulesen, musst du aufstehen, um das Licht auszumachen. Du bist wieder wach und brauchst eine Ewigkeit, bis du wieder zur Ruhe kommst. Viel besser wäre es da doch einfach das Buch wegzulegen und den erholsamen Schlaf zur Regeneration zu nutzen! Möglich ist das mit einer Leselampe, die sowohl bei Büchern als auch bei E-Book Readern funktioniert. Alternativ kannst du auch eine smarte Steckdose oder einen smarten Lichtschalter verwenden und so auch Stromsparen, falls du mal in der Uni bist und vergessen hast das Licht auszumachen.

10. Wie vermeide ich Kabelsalat in meiner Tasche

Findest du in deiner Tasche nie was du brauchst und siehst immer nur Kabelsalat? Klar, das passiert schnell, denn der Akku von E-Book Reader, Handy, Powerbank, Laptop oder Tablet ist irgendwann leer und fast jedes Gerät benötigt ein anderes Kabel. Spar dir das tägliche Gewühl und bring Ordnung in dein Leben, indem du zukünftig ein Multifunktions-Kabel nutzt und nicht mehr drei verschiedene Ladekabel mit dir rumschleppst. Zusätzlich kannst du eine Kabeltasche verwenden, um die Übersicht zu behalten und Kabel, Powerbank sowie Kopfhörer sicher zu verstauen.

11. Wie werde ich rechtzeitig wach?

Hast du auch schon mal verschlafen, weil der Handywecker gerade für den folgenden Tag deaktiviert war oder mitten in der Nacht der Akku versagt hat? Beides kann dir mit diesem Dual-Wecker nicht passieren, denn du musst den Wecker manuell einstellen und er kann gleichzeitig kabellos dein Handy laden, sodass du dein Ladekabel auch nicht wieder aus der Kabeltasche holen musst.

Wenn du kein Morgenmensch bist, ist der Wecker, der morgens um 7 Uhr deinen himmlischen Schlaf unterbricht, wahrscheinlich nicht dein bester Freund. Das muss aber nicht so sein! Vielleicht wäre aber auch ein Lichtwecker genau das Richtige für dich? Er lässt dich sanfter aufwachen, indem er einen Sonnenaufgang simuliert, bei dem rot getöntes Licht allmählich in weißes Licht übergeht, was du auch mit sanftem Rauschen oder Musik aus dem Radio kombinieren kannst. Du kannst ihn aber auch einfach als stilvolle und angenehme Leselampe einsetzen.

Warum Citavi, wenn‘s auch mit Word geht?

Mittlerweile dürfte ja bekannt sein, dass es tatsächlich Alternativen zum bekannten Programm Citavi gibt. Diese haben wir bereits in einem anderen Blog-Beitrag ausgiebig vorgestellt und verglichen, um herauszufinden, welches das beste Literaturverwaltungsprogramm ist. Wer jedoch nach einer einfachen und intuitiven Alternative sucht, wird bei Word selbst fündig werden! Überraschung: Man kann auch direkt in Word ein digitales Literaturverzeichnisse erstellen. Gerade wenn Du also nur eine Möglichkeit zur einfachen Literaturverwaltung für eine aktuelle Arbeit suchst, ist Word vielleicht die beste Wahl, da Du Dich vermutlich nicht mehr in das Programm einarbeiten musst und so viel Arbeitszeit sparst.

Literaturverzeichnis in Word erstellen

Zunächst soll vorgestellt werden, wie das Literaturverzeichnis erstellt und gehandhabt werden kann. Danach folgen Antworten auf Fragen, die sich eventuell stellen.

Man geht im Menü „Referenzen“ auf den Reiter „Zitate“; -> anklicken.

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Dies öffnet das bereits vorhandene Literaturverzeichnis:

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Der Klick auf das „+“ links unten gibt die Möglichkeit, einen neuen Titel hinzuzufügen:

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Der Klick auf das Menü „Quellentyp“ erlaubt es, den Quellentyp auszuwählen, meistens sind diese „Quellentypen“ selbsterklärend. Für einen Beitrag aus einem Sammelband wählt man „Buchabschnitt“, für einen Artikel aus einer wissenschaftlichen Zeitschrift „Artikel in einer Zeitschrift“. Der Quellentyp kann – auch bei bereits bestehendem Eintrag – jederzeit geändert werden.

Unter dem Menü „Zitate“ kann man das Literaturverzeichnis einfügen. Rechts neben diesem Menü wählt man die Art der Zitation (APA, Harvard, …), leider etwas auf amerikanische Usancen eingeschränkt.

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Nach Erstellen des Literaturverzeichnisses klickt man am oberen Rand, um etwa das Literaturverzeichnis in statischen Text umzuwandeln: Dies ist nicht unbedingt notwendig, kann aber sinnvoll sein, wenn ein Lektor die Arbeit selbsttätig korrigieren soll.

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Dazu kommt ein Menüpunkt „Dienste“, mit diesem kann man sich den Titel z.B. durch eine zuvor definierten Suchmaschine suchen lassen.

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Ein leichtes Drüberstreifen über die „Zitate“ zeigt den vollen Titel an:

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Das „-“ links unten erlaubt die Entfernung einzelner Titel. Rechts unten ist der Zitatquellenmanager. Dieser unterscheidet zwischen einer Masterliste und der aktuellen Liste. Die aktuelle Liste enthält alle Titel, die in der vorliegenden Arbeit verwendet wurden.

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Links ist die Masterliste, mit allen Titeln, die man jemals aufgenommen hat. Für eine neue Arbeit kopiert man diese nach rechts in die „Aktuelle Liste“, das heißt, einmal aufgenommen steht einem die Quelle bzw. Literaturangabe immer zur Verfügung. Die Häkchen links neben dem Titel bedeuten, daß das Werk bereits in der Arbeit zitiert wurde: Dies erlaubt einem also, nachzuprüfen, ob man wirklich alles zitiert hat, was man ursprünglich verwenden wollte. – Die Masterliste links zeigt übrigens, daß man problemlos unterschiedliche Schriften (oder Tastaturen), z.B. Griechisch oder Kyrillisch verwenden kann. Die zu verwendenden Tastaturen muß man zuvor in der Systemeinstellung „Tastatur“ definieren.

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Nach Abschluß seiner Arbeit, oder auch schon während derselben, trägt man am Ende des Dokuments seine Literaturliste ein. Man geht wie folgt vor: Man geht zunächst an das Ende seines Dokuments und dann im Menü auf den Punkt „Referenzen“ und klickt dann „Literaturverzeichnis. Der einfach Klick fügt das Literaturverzeichnis ein.

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Fragen

Hier die Antworten auf einige Fragen, die sich eventuell stellen:

Frage: Kann ich das Literaturverzeichnis von einem bereits erstellten Dokument übernehmen?

Antwort: Ja, es gibt zwei Wege. – Voraussetzung ist immer, daß die Zitate „aktiv“ sind, also nicht in statischen Text umgewandelt.

  • In-Text-Zitat: Du kopierst den gesamten Text einer vorgängigen Arbeit in ein neues Dokument. Alle verwendeten Literaturangaben werden im Zitatemanager erscheinen. -> Abspeichern und den alten Text löschen. Die Literaturliste bleibt.
  • Zitate in den Fußnoten: Wenn Du wirklich nur die Literatur übernehmen willst, die Du in einer letzten Arbeit verwendet hast und nicht jedes einzelne Werk anklicken willst, musst Du einen kleinen Kunstgriff verwenden. Du gehst im Ursprungstext in den Fußnotenapparat und kopierst diesen, aber nur diesen, komplett in das neue Dokument in den Haupttext. Du wirst im Anschluß alle Referenzen im Zitatemanager sehen. Anschließen kannst Du den gesamten Text löschen, die Referenzen (also die Literaturliste) werden bleiben.
  • Alternativ: Du gehst in den Zitatquellenmanager und kopierst Dir die Zitate (eigentlich Literaturangaben) direkt nach rechts in die „Aktuelle Liste“, wie in der letzten Graphik oben.

Frage: Kann ich zwei unterschiedliche Literaturverzeichnisse verwenden, z.B. eines für Quellen, eines für die Literatur?

Antwort: Über PC geht das, in dem man die Sprache ändert; angeblich geht es auch bei Mac, aber bei mir hat das nicht funktioniert. Wenn man (auf PC) beim Literaturverzeichnis seinen Quellen die Sprache A zuordnet und seiner Sekundärliteratur die Sprache B, dann erhält man zwei unterschiedliche Literaturverzeichnisse. Für Mac kann man alternativ zwei Kunstgriffe verwenden. Diese erlauben zwei unterschiedliche Literaturverzeichnisse auch beim Mac.

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Methode 1: Man fügt zweimal das Literaturverzeichnis komplett ein und bearbeitest beide. Für das erste Literaturverzeichnis also nur die Quellen, für das zweite nur die Sekundärliteratur.

Methode 2: Man stellt beim Eintragen dem Nachnamen des Autors ein oder zwei Sonderzeichen vor, z.B. „*“, dann werden im Literaturverzeichnis diese an den Anfang desselben gestellt. Im Anschluß muß man die Sonderzeichen entfernen.

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Frage: Kann ich ein zitiertes Dokument das ich abgespeichert habe, direkt aus dem Dokument öffnen?

Antwort: Nicht wirklich. Man geht mit dem Cursor auf das Zitat, und drückt (beim Mac) Maus und [Control], ganz unten findet man neben anderen Menüpunkten „“Öffnen“ oder „Im Finder zeigen“, dieser Befehl führt einfach in den Finder. Dort kann man weitersuchen. Wenn das Fenster, indem sich die Literatur befindet, im Finder schon geöffnet ist, dann ist man einfach schneller dort, mehr nicht.

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Mit demselben Menü kann man einen Titel mit einem zuvor definierten Suchdienst bzw. einer Suchmaschine direkt im Internet verwenden. Man kann die Standardsuchmaschine individuell anpassen.

Werke die man nur in Auszügen braucht, kann man bei books.google.com finden. Alte Literatur, die keinem Copyright mehr unterliegt und somit public domain ist, kann direkt und komplett angeschaut bzw. auch heruntergeladen werden.

Frage: Wie kann ich die Suchmaschine wechseln?

Antwort:

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Frage: Kann ich die Klammern beim Zitat entfernen?

Antwort: Wenn Du das Zitat in „Statischen Text“ umwandelst ja. Am besten am Schluß mit der Funktion SUCHE-ERSETZE.

Frage: Kann ich zwei oder mehrere Zitate in eine Klammer setzen? Also statt (Prabhu, et al., 2019) (Probst, et al., 2006) alles in eins?

Antwort: Ja. Du fügst erst das eine Zitat ein (Probst, et al., 2006) und klickst dann darauf, daß es „aktiv wird und fügst das zweite gewissermaßen darauf ein.

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Weitere Tipps, Problemlösungen und Fragen für Word auf Mac findet Ihr hier.

Viel Spaß und viel Erfolg bei der Arbeit. Zukünftig sollen hier noch weitere Tipps und Tricks für Eure Arbeit erscheinen. Eure Fragen sind immer willkommen!

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Daniel Schwenzer forscht, arbeitet und lebt an der Schnittstelle der kirchlichen, geistlichen und welt-lichen Sphären. Seine Arbeit als Verwaltungsrat, Leiter von Flüchtlingsheimen, Experte für kanonische Gutachten, kirchlicher Richter und Sachverständiger begleitet er mit wissenschaftlichen Aktivitäten. Mit über 50 Einträgen auf seiner Veröffentlichungsliste ist er vielgelesen und oft zitiert. Seine Leidenschaft gilt neben seiner Familie der Frage, ‚was die Welt im Innersten zusammenhält‘. Er hat in Tübingen, Wien, Strasbourg und Fribourg (Schweiz) Theologie, Philosophie, Geschichte und Kirchenrecht studiert.

Tipps zur Wahl des Themas

Bei jeder Form der wissenschaftlichen Arbeit, sei es eine Seminararbeit, Hausarbeit oder die große Baustelle Abschlussarbeit, steht man zuerst vor der Frage: Wie soll das Thema lauten? Ein Teil der Studierenden macht sich darüber schon zu Beginn des Studiums Gedanken, bei anderen entsteht die Idee erst zum Ende hin und wieder andere stehen der Aufgabe völlig ratlos gegenüber. Dabei handelt es sich – besonders bei Abschlussarbeiten – um einen so essentiellen Teil des Studiums.

Natürlich gibt es oft Fälle, in denen das Thema bereits durch die Fachrichtung des Kurses oder die Lehrperson eingegrenzt oder sogar vorgegeben wird. Auch gibt es Ausarbeitungen, die sich mit der Literatur beschäftigt, die Eingangs zur Verfügung gestellten wurde. Doch besonders im Falle der Abschlussarbeit geht es vielen Studierenden so, dass sie sich nicht für ein Thema entscheiden können oder gar nicht erst zu einem Thema finden, das sie auch anspricht. Dieser Punkt ist elementar, denn das Thema wird für einen längeren Zeitraum Euer Leben bestimmen, also wäre es doch schön, wenn Ihr das Thema auch selbst gut findet. Im besten Fall könnt Ihr Euch sogar dafür begeistert. Doch es führt nicht nur ein einziger Weg zum perfekten Thema.

Ein Weg könnte über die Auswahl der passenden Lehrperson zur Betreuung der Abschlussarbeit führen. In fast jedem Studium gibt es den einen Dozenten oder die eine Dozentin, deren Lehrinhalt und die entsprechende Einstellung dazu, einem besonders zusagen oder mit dem oder der man besonders harmoniert. In diesem Fall bietet es sich an, sollte man selbst noch so gar kein Thema favorisiert haben, mit dieser Dozentin oder diesem Dozent ein Gespräch zu führen und zu erörtern, ob es denn ein passendes Thema von Interesse gäbe, zu dem man seine Arbeit verfassen könnte. Manche DozentInnen haben durchaus Themen oder Themengebiete im Sinne, die sie den Studierenden gerne zur Verfügung stellen und bieten hierfür ihre Betreuung an. Natürlich tun sich die Betreuer damit auch selbst einen Gefallen. Denn natürlich lässt sich eine Abschlussarbeit leichter betreuen, wenn sie den eigenen Interessen oder Fachgebieten entspricht. Soviel zum Weg der Themenwahl nach Wahl der Betreuerin oder des Betreuers.

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Ein weiterer Weg, ein Thema zu finden, könnte sein, die Abschlussarbeit in einem Unternehmen zu schreiben. Unternehmen geben meist bereits Themen oder Themenbereiche vor, an denen man sich orientieren kann oder soll. Ein Vorteil von dieser Kollaboration kann sein, dass neben der Unterstützung beim Finden eines geeigneten Themas, auch ein möglicher Berufseinstieg in dem jeweiligen Unternehmen in Aussicht gestellt wird. Auf der Seite www.thesius.de findet sich zum Beispiel eine Liste der aktuell zur Verfügung stehenden Themen, die von Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.

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Wer sein Thema aber autonomer erarbeiten möchte und dabei möglichst viel Handlungsfreiraum haben will, geht wahrscheinlich den umgekehrten Weg und sucht zuerst das Thema und dann die passende Betreuung – sei es an der Uni oder im Unternehmen. Selbstverständlich kann man auch „zweigleisig fahren“ und einerseits die Fühler nach interessanten Themenvorschlägen ausstrecken und jedoch auch gleichzeitig an einem eigenen Thema arbeiten. Wenn man in Letzterem noch völlig ahnungslos ist, empfiehlt sich zu aller erst eine Mindmap zu erstellen. Auf dieser lässt sich nicht nur darstellen, welche Überthemen einen persönlich sehr interessieren. Auch kann man für den Anfang damit beginnen Studienfächer, Kurse und grobe Themenbereiche zu sammeln, die einem während des Studiums besonders zugesagt haben. Vielleicht gab es auch Praktika im Laufe des Studiums, die besonders ansprechend waren? Welche voran gegangenen Leistungsnachweise waren besonders erfolgreich? Gibt es vielleicht sogar persönliche Erfahrungen, berufliche Vorkenntnisse oder Berufsziele, die das Thema beeinflussen könnten? Welche Forschungsmethoden liegen mir besonders? Umso mehr man sich mit einem Thema oder einer Arbeitsweise persönlich identifiziert, desto leichter wird es später die Abschlussarbeit zu verteidigen oder in beruflichen Situationen sein Können mit dergleichen unter Beweis zu stellen und sich gut zu verkaufen.

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Für die Erstellung einer Mindmap gibt es fast keine Regeln, außer, dass sie übersichtlich gestaltet sein sollte. Jedoch darf hier alles gesammelt werden, was irgendwie von Bedeutung sein könnte. Oft sind es nicht die naheliegenden Dinge, die zur Wahl des richtigen Themas führen. Manchmal entstehen die spannendsten Fragestellungen erst durchs Querdenken.

Zum Beispiel könnte einer Sozialwissenschaftlerin, die sich im Studium mit empirischer Sozialforschung beschäftigt hat, ihre vorberufliche Erfahrung im medizinischen Bereich zur Hilfe kommen. Vielleicht hat sie sich immer besonders für den Umgang mit älteren Personen begeistert? Was hat sie wohl in ihrem beruflichen Umfeld an Problemstellungen erfahren? Wo hätte es noch Verbesserungsbedarf gegeben? Da gäbe es zum Beispiel die Schwierigkeiten für alte Menschen in der stationären Behandlung. Also stellt die Studierende fest: Mich interessieren ältere Menschen und deren Lebenswelt und ich bin mir bewusst, dass es viele Problemstellungen im stationären Bereich gibt, wie zum Beispiel der Drehtüreffekt oder die ambulante Versorgung nach der Entlassung. So entsteht zumindest nach und nach bereits ein Gerüst an Themen, die sich immer weiter eingrenzen lassen.

Übersichtlicher gestaltet sich die Mindmap auch durch farbliche Markierung. Man kann beginnen die Stichpunkte in Kategorien aufzuteilen. Was könnte zusammen ein Thema ergeben? Welche Stichpunkte fallen unter eine mögliche Überschrift? Zu welchen Themen lässt sich ausreichend Literatur finden? So werden aus Stichpunkten Kategorien und aus Kategorien werden Themenbereiche. Und auf diese Weise kann die Mindmap auch dynamisch verändert werden und noch im weiteren Verlauf der Abschlussarbeit gute Dienste leisten. Sie lässt sich übrigens auch toll zur Strukturierung und zur Gestaltung der Gliederung verwenden.

Oft sind es auch Kombinationen aus Wegen, die das Thema abschließend festlegen. So kann es sein, dass ein Themenbereich gefunden ist, sich das Thema jedoch erst in Kombination mit einer Forschungsmethode ergibt. Auch könnte es sein, dass bestimmte Überbegriffe besonders gut zu einer Dozentin oder einem Dozenten passt, die oder der dann wiederum dabei unterstützen kann, das Ganze zu einem Thema einzugrenzen.

Die Mindmap alleine kann jedoch auch bedeuten, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen zu können. Man ist ja für seine eigenen Spezialgebiete auch gewissermaßen „betriebsblind“. Daher kann der Austausch mit Anderen stets hilfreich sein. KommilitonInnen, Freunde, Familienangehörige, Lehrpersonal, KollegInnen – es lassen sich viele Perspektiven für die persönliche Themensammlung finden.

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Dabei kann auch ein fachfremder Blick neue Impulse bringen oder helfen, den eigenen Fokus zu verändern. Vielleicht macht es auch Sinn, sich mit anderen Studierenden zu treffen und gemeinsam die jeweiligen Mindmaps zu erarbeiten. So oder auf anderem Wege ist der Austausch für Feedback und zur Themenfindung unbedingt empfehlenswert. Eine solche Beratung bietet Dir übrigens auch die Absolventen Schmiede an.

Beim Finden und Formulieren eines Themas ist grundsätzlich wichtig, dass es sich an einem der Fächer des Studiums orientiert oder zumindest einen Teil der Studieninhalte spiegelt. Es sollte sich außerdem um ein Thema handeln, das so noch nicht erforscht oder erarbeitet wurde. Daher ist Literaturrecherche schon im Vorfeld unabdingbar. Einerseits lässt sich so feststellen, ob sich zu dem Wunschthema ausreichend aktuelle und seriöse Literatur finden lässt, ob einem diese zusagt und ob das gewählte Thema oder die Fragestellung nicht schon bereits behandelt wurde. Es sollte auch nicht vergessen werden, dass ein gutes Thema nicht immer auch in das persönliche zur Verfügung stehende Zeitbudget passt. Deshalb sollte man sich auch stets die Frage stellen: Kann ich eine Arbeit zu dem von mir gewünschten Thema in der mir verbleibenden Zeit schaffen? Ist es zu umfangreich für das vorgegebene Seitenlimit? Muss ich inhaltlich reduzieren oder ergänzen? Diese Fragestellungen lassen sich sicherlich auch in Feedbackgesprächen mit Fachpersonen oder mit der Betreuerin oder dem Betreuer klären.

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Zu guter Letzt geht es an das abschließende Formulieren des Themas. Dabei ist es wichtig eine Überschrift zu finden, die nichts Inhaltliches vorweg nimmt und das Interesse der Leserschaft weckt. Ein Thema sollte auch nicht zu viele Aspekte auf einmal behandeln und dementsprechend kurz und prägnant sollte dann auch die Formulierung ausfallen. Um etwas mehr Spielraum zu haben, bieten sich Untertitel an. So könnte der Titel der im vorher erwähnten Beispiel genannten Abschlussarbeit der Sozialwissenschaftlerin am Ende lauten: Die Lebenswelt Krankenhaus – was bedeutet der Krankenhausaufenthalt für betagte Menschen? Der Leser weiß nun, dass es sich um eine Lebensweltanalyse im Bereich Krankenhaus handelt. Der Untertitel grenzt das Thema noch weiter ein. Trotzdem sind keine Ergebnisse oder vorgreifende Vermutungen im Titel zu erkennen.

Wie man sieht: Das Thema einer Abschlussarbeit zu finden ist viel mehr als nur die Suche nach einer Überschrift. Es definiert quasi die gesamte Arbeit und formt natürlich auch entsprechend das Ergebnis. Ein Thema muss neben einem selbst auch besonders den Leser überzeugen. Beratet euch daher intensiv mit Eurer Betreuerin oder Eurem Betreuer, geht in Euch und erforscht, welche Themen Euch wirklich interessieren oder überlegt, welcher künftiger Arbeitgeber an welchem Thema interessiert sein könnte. Vergesst dabei nicht, dass sich ein Thema auch mal dynamisch an den Forschungsablauf anpassen darf. Die Absolventen Schmiede bietet auch hierbei Hilfestellung durch individuelle Coachings an.

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Elisabeth Olden hat ihren Bachelor in Management Sozialer Innovationen an der Hochschule München gemacht und ist gelernte Mediatorin. Vor ihrem Studium war sie medizinische Fachangestellte und hat parallel Textererfahrung im Onlinebereich gesammelt. Seit 3 Jahren ist sie privat als Lektorin tätig und unterstützt Forschungsarbeiten mit Publikationen. Ihr nächster geplanter Schritt ist eine Tätigkeit als Coachin und Konfliktberaterin.

Schreibblockaden lösen – 7 Tipps für das flüssige Schreiben

Wer kennt es nicht: Du sitzt schon seit Ewigkeiten vor deinem Laptop, weißes Papier und dir fällt einfach keine Überschrift, geschweige denn ein Thema ein. Du denkst angestrengt nach, doch auch das hilft nicht weiter. Was nun? Wir geben dir 7 Tipps an die Hand, die dir helfen werden, diese Blockaden in den Griff bekommen. Und los geht’s!

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Oftmals halten uns unsere inneren Stimmen davon ab, anzufangen, weil wir dazu neigen, es perfekt machen zu wollen. Um diese Stimmen zum Schweigen zu bringen, mache dir bewusst, dass es nicht perfekt sein kann und auch nicht soll. In deinem Studium geht es darum, dass du dir mithilfe der Wissenschaftlichen Arbeiten Wissen aneignest und selbst umsetzt, sodass du es besser erlernen kannst. Denke immer daran, dass deine Arbeit nicht perfekt werden muss, du musst nur anfangen. Alles andere kommt von ganz alleine. Dadurch baust du innere Blockaden ab und kommst in den Schreib-Flow zurück.

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Beim Schreiben einer Wissenschaftlichen Arbeit ist es oft schwer von den gelesenen Texten wegzukommen und das Gelesene in eigene Wörter zu formulieren. Hierbei kannst du, als Hilfe daran denken, wie du es einem Freund oder Fremden erklären würdest, der noch nie etwas von dem Thema gehört hat. Dadurch fällt es dir leichter, in deinen eigenen Worten zu schreiben und du brauchst weniger Zitate.

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Das heißt, dass du dir als allererstes überlegen solltest, um was es genau in deiner Arbeit gehen soll. Welche Fragestellung willst du beantworten und welches Ziel verfolgst du mit deiner Arbeit. Dadurch hast du schon eine gewisse Vorstellung von dem Thema und Schwerpunkten, die du behandeln willst.

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Damit ist gemeint, dass du dir mit Stichpunkten aufschreibst, wie du die Arbeit aufziehen willst. Was soll in der Einleitung, im Mittelteil und im Schluss stehen, sodass ein roter Faden zu erkennen ist und das der Leser am Ende einen Mehrwert davon hat. Dadurch nimmst du dir den Druck, dass du alles von Anfang an schreiben musst. Somit hast du bereits Stichpunkte, an denen du dich entlanghangeln kannst.

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Mache dir Gedanken über die verschiedenen Themen und was du zu diesen schreiben willst. Mache wieder Stichpunkte unter den einzelnen Überschriften und schreibe in deinen eigenen Worten kurze Sätze, was du dir vorstellst unter diesem Punkt und worauf du vielleicht achten solltest. Dadurch entsteht ein grobes Gerüst, wodurch du dir besser deine Lektüre und Recherche bestimmen kannst und somit weniger Druck verspürst, etwas zu vergessen.

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Oftmals sind Schreibblockaden zurückzuführen auf die Unwissenheit oder Unsicherheit, wie die Regeln von Wissenschaftlichen Schreiben sind. Um dies zu vermeiden solltest du dir vorher genau die Regeln durchlesen und sie dir sichtbar und schnell erreichbar an deinem Schreibtisch oder auf dem Laptop ablegen. Dadurch kannst du bei Unsicherheiten schnell reagieren und eine Lösung suchen, anstatt dich Ewigkeiten mit der Suche der richten Regel zu befassen.

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Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und daher ist es absolut notwendig, dass du in den Austausch gehst mit anderen Kommilitonen. Frage ältere Semester um Rat oder gründe selber eine Gruppe, wo ihr euch austauschen könnt über eure Arbeiten. Dadurch verlierst du die Angst vor dem Schreiben, findest Gleichgesinnte und hilfst gleichzeitig anderen Kommilitonen es dir gleich zu tun. Wir hoffen die Tipps konnten dir weiterhelfen und wir freuen uns auf einen regen Austausch zu diesem Thema.

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Natürlich steht und fällt nicht alles mit einer Schreibblockade, so gibt es weitaus tiefer verdeckte Themen, die nicht auf Anhieb identifiziert werden können. Kennst du das Gefühl: Du sitzt an deiner Wissenschaftlichen Arbeit und siehst kein Ende? Du bist frustriert und dir ist alles zu viel? Du hättest jetzt gerne jemanden an deiner Seite, der dich unterstützt und dir aufzeigt, was du machen kannst, um dich täglich aufs Neue zu motivieren, deine verspannten Schultern zu entlasten und dir neue Inspirationen zu holen. Dafür sind wir für dich da. Wenn du dich intensiver mit deinen Themen auseinander setzen möchtest, dann komm doch zu uns ins Coaching!

Über die Autorinnnen

Wer wir sind? Elena Keerl und Jessica Brendke, Deine Coaches für Motivation und Inspiration beim wissenschaftlichen Schreiben. Wir helfen Dir dabei, dass Du den Kopf nicht verlierst zwischen all den Aufgaben und dass Du Deine Ziele im Auge behältst. Durch unser Studium und unsere eigenen Erfahrungen im Bereich Wissenschaftliches Schreiben, können wir zu 100% nachvollziehen, wie es Dir gerade geht und welche Ängste und Sorgen Dich plagen. Damit Du Dich besser auf Deine Wissenschaftliche Arbeit konzentrieren kannst und mit voller Power durchstartest, sind wir zur Stelle und unterstützen Dich bei allen Themen die Dich in diesem Lebensbereich konfrontieren.

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