Warum man einen Ghostwriter für die Hausarbeit, Bachelorarbeit oder Masterarbeit immer über eine Agentur buchen sollte

Wer seine wissenschaftliche Arbeit in fremde Hände übergibt, dem ist wichtig, dass er sich um nichts mehr Sorgen machen muss. Sonst könnte man die Arbeit – grob ausgedrückt – auch direkt selbst erledigen oder muss im schlimmsten Fall einen erneuten Auftrag erteilen, der die Fehler des ersten ausbügeln soll. Doch wie ist nun der richtige Weg? Soll eine wissenschaftliche Arbeit von einer Agentur entgegengenommen werden oder ist es besser, sich an einen anonymen Autor zu wenden? Wir haben dieses Thema für euch genauer unter die Lupe genommen und können euch bestimmt mit den folgenden Argumenten überzeugen:

Erste Priorität: Qualität!

Immer wieder hört man in den Medien von Fällen, in denen Ghostwriter und Autoren für wissenschaftliches Arbeiten undercover getestet wurden, um die Ergebnisse dann von Experten prüfen zu lassen. Meist waren die Resultate von eher schlechter Qualität. Auffällig in diesen Berichten ist, dass es sich immer um anonyme Autoren handelt, die diese Dienstleistungen anbieten. Allerdings ist doch gerade die Qualität der erfüllten Aufträge die Priorität Nummer eins für Kunden dieser Dienstleistungen. Man möchte schließlich für sein Geld ein hochwertiges Ergebnis erhalten und benötigt dieses für ein erfolgreiches Studium. Bei einer Buchung eines anonymen Autors kann man sich über die Qualität der Arbeit jedoch nie sicher sein, da er vorher nicht bezüglich seines Abschlusses oder seiner persönlichen Eignung getestet wurde. Referenzen oder Qualitätssiegel findet man bei diesen Anbietern selten. Eine professionelle Agentur, wie die Absolventen-Schmiede, erkennt man jedoch an der Transparenz bezüglich der Qualifikationen als auch an der Qualität in Form von nachweisbar guten Ergebnissen. Immer wieder erhalten wir exzellentes Feedback unserer Kunden und können außerdem das Proven Expert Siegel mit der Bewertung „Sehr gut“ vorweisen. Wer also Wert auf die Qualität des Auftrags legt, sollte unbedingt auf eine Zusammenarbeit mit anonymen Autoren verzichten.

Datensicherheit und Kundensicherheit

Datensicherheit bei der Übermittlung von Daten jeglicher Art wird zu einem immer wichtigeren Aspekt und von seriösen Anbietern berücksichtigt. Da die meisten anonymen Autoren jedoch über E-Mail korrespondieren, wird wohl auch der Versand der geleisteten Arbeit über elektronische Mail erfolgen. Datensicherheit ist auf diesem Wege nicht gewährleistet. Wir – die Absolventen-Schmiede – bieten über unsere verschlüsselte Plattform stets direkte Kommunikation und Übermittlung der Ergebnisse. Sicherheit bietet aber auch unser transparentes Kommunikationsmodell durch diese Form der Korrespondenz. Alle Kommentare, die im Laufe der engen Zusammenarbeit ausgetauscht wurden, werden gespeichert und der Verlauf ist für den Kunden immer nachvollziehbar. Später kann so zum Beispiel auch überprüft werden, ob alle Versprechen und Vereinbarungen gehalten wurden und das Ergebnis so geliefert wurde, wie besprochen. Ein Telefonat mit einem anonymen Autor mag vielleicht vielversprechend klingen, später gibt es jedoch keine Möglichkeiten mehr, die besprochenen Inhalte wieder abzurufen und sich auf diese zu berufen.

Doch auch die finanzielle Sicherheit zählt auf jeden Fall zu den Argumenten, die eine Agentur wie wir bietet. Die Arbeit eines anonymen Autors wird meist per Vorkasse bezahlt und wer möchte sich gerne darauf verlassen, dass dann auch wirklich geliefert wird? Wir als Agentur wirken hingegen als Treuhänder und garantieren, dass dein Geld nicht einfach futsch ist und du das erhältst, was du bezahlt hast. Übrigens bieten wir faire und nachvollziehbare Preise für unsere Arbeit. Schau dafür doch mal auf unseren Preisrechner, über den du das Angebot sehr dynamisch selbst bestimmen kannst.

Kommunikation und enge Zusammenarbeit

Service bedeutet für eine Agentur wie uns auch die schon erwähnte enge und kontinuierliche Zusammenarbeit. Zwischenstände bekommt der Kunde bei uns auf Wunsch regelmäßig. Ob dies durch einen anonymen Autor geleistet werden kann, ist fraglich. Eine Agentur wie unsere steht hingegen zudem immer als Mittler und Ansprechpartner bei Fragen oder Sorgen zur Verfügung und kann zwischen Autor und Kunden vermitteln und Interessenskonflikte aus der Welt schaffen. Diese können selbst in der professionellsten Zusammenarbeit entstehen, sollten aber nicht daran hindern, sich weiterhin auf den Dienstleister verlassen zu können. Entscheidet man sich für die Arbeit mit einem anonymen Autor, kann es gut sein, dass man ihm und seiner Arbeitsweise auch bei unterschiedlichen Interessen oder im schlimmsten Fall trotz Konflikten ausgeliefert ist.

Quantität kann Qualität bedeuten

Ist ein Projekt gut geplant und der Zeitplan entsprechend kalkuliert, kann auch ein einzelner Autor eine Arbeit zumindest pünktlich liefern. Was aber, wenn sich die Vorgaben des Kunden unerwartet ändern? Und dies ist gerade im Bereich des wissenschaftlichen Arbeitens nicht selten der Fall. Der Dozent ist unzufrieden, eine Umfrage dauert doch länger als gedacht oder das Unternehmen, für welches die Arbeit verfasst wird, stellt neue Ansprüche. Kurzum – wird der Aufwand unerwarteterweise höher, kann ein einzelner Autor nicht selbst einspringen – es sei denn, er ist Schrödingers Katze. Wir wiederum können jederzeit zusätzliche Kapazitäten bereitstellen, um die Arbeit so zu liefern, wie es der Kunde benötigt. Die Menge der Mitarbeiter macht in diesem Falle also definitiv die Qualität aus. Wir haben für alle Bereiche den richtigen Fachexperten, denn einer kann niemals alles leisten. Das bedeutet außerdem, dass ein Kunde nicht ewig nach dem passenden Autor suchen muss, sondern sich auf unseren großen Pool an Experten freuen darf.

Service wird großgeschrieben

Letztendlich steht die Absolventen-Schmiede für exzellenten Service – wir bieten viel mehr als nur die inhaltliche wissenschaftliche Arbeit. Wir erstellen, optimieren und beenden Arbeiten, bieten Coaching, Lektorat sowie Plagiatsprüfungen an. Auch in der empirischen Arbeit können wir unterstützen. So ein umfangreiches Service-Angebot kann ein einzelner Autor allein gar nicht bieten und meist verzichten anonyme Autoren daher auf diese essenzielle Leistungserweiterung. Durch uns werden auch Anpassungswünsche nachträglich ausgeführt und wir dadurch bieten die Möglichkeit, auch innerhalb des Arbeitsprozesses, flexibel zu bleiben. Wir wissen, wie wissenschaftliches Schreiben abläuft und welche Anforderungen von Universitäten und Betreuern gestellt werden. Bei einem anonymen Autor muss man sich meist mit dem abfinden, was am Ende von ihm geliefert wurde. Spielräume gibt es dann selten. Wenn der Autor den persönlichen Ansprüchen nicht genügt, muss man sich im Zweifelsfall kostenintensiv nach einem weiteren Autor umsehen. Wir – als Agentur – können jedoch gemeinsam nach einer Alternative suchen. Am Ende der Arbeit bieten wir außerdem als besonderen Service auf Wunsch auch eine professionelle Plagiatsprüfung sowie die Prüfung durch einen unabhängigen Lektor an. Dies könnte ein einzelner Autor gar nicht bieten, da es schlichtweg seine Kapazitäten sprengen würde. Durch diesen letzten Feinschliff wird die Qualität unserer Arbeit doppelt sichergestellt und die Bewertung durch die Universität muss nicht gefürchtet werden.

Letztendlich bedeutet ein Auftrag für wissenschaftliches Schreiben mehr, als nur die Arbeit in andere Hände abzugeben und als erledigt zu betrachten. Es geht auch nicht nur um inhaltliche Schreibarbeit und das Erfüllen der Seitenzahl. Eine wissenschaftliche Arbeit soll nicht nur faktisch abgabebereit gemacht werden, sondern auch sehr gute Ergebnisse erfüllen und den Kunden im Studium voranbringen. Ein sicheres und verlässliches Gesamtpaket mit doppeltem Boden, gewappnet für alle Eventualitäten, die im Schreibprozess eintreten können – das kann nur eine professionelle Agentur bieten. Man darf erwarten, dass man in hervorragende Leistungen investiert, denn sonst hätte man die Arbeit – wie eingangs schon erwähnt – schlichtweg selbst erledigen können. Qualität, Sicherheit, Service und Transparenz sind die Prämissen, die du von einer Agentur wie der Absolventen-Schmiede erwarten darfst.

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Elisabeth Olden hat ihren Bachelor in Management Sozialer Innovationen an der Hochschule München gemacht und ist gelernte Mediatorin. Vor ihrem Studium war sie medizinische Fachangestellte und hat parallel Textererfahrung im Onlinebereich gesammelt. Seit 3 Jahren ist sie privat als Lektorin tätig und unterstützt Forschungsarbeiten mit Publikationen. Ihr nächster geplanter Schritt ist eine Tätigkeit als Coachin und Konfliktberaterin.

Formuliere die Forschungsfrage Deiner Bachelorarbeit oder Masterarbeit mit diesen 3 Musterfragen

Toni schluckt. Gerade hat er dem Betreuer drei Seiten Text hingelegt. Doch der wirft nur einen kurzen Blick darauf und fragt: Was ist Ihre Forschungsfrage? Toni stöhnt innerlich…

Eine ganze Woche hat er an diesen drei Seiten gesessen. Mehr als 15 Bücher liegen noch aufgeschlagen auf seinem Tisch. Sein Laptop quillt über von Onlinequellen. Und die meisten hat er noch nicht mal gesichtet. Schreiben, lesen, schreiben, lesen, umschreiben, wieder lesen… Nichts anderes hat er die letzten Tage gemacht. Und jetzt das. Toni schwant nichts Gutes… Leise sagt er: ich schau mir das noch mal an, nimmt die drei Seiten und verlässt mit hängenden Schultern die Sprechstunde…

Was für eine Panne… War die Woche Arbeit umsonst? 3 Seiten für die Katz? Was hätte Toni wohl geholfen?

Ganz einfach, die 3 Musterfragen! Hier sind die Schritte dazu.

Schritt 1: Definiere die Begriffe aus dem Thema Deiner Bachelorarbeit oder Masterarbeit

Nehmen wir mal an, Toni schreibt über den Einfluss von Schokolade und Lernmotivation von Studis. Dann muss er 3 Begriffe definieren: Schokolade, Lernmotivation, Studis. Also beantwortet er diese Fragen: Was ist Schokolade? Was ist Lernmotivation? Was kennzeichnet Studierende? Natürlich hast Du in Deiner Arbeit andere Begriffe… Aber die Schrittfolge für Definitionen bleibt gleich.

Suche die Definitionen in Lehrbüchern oder wissenschaftlichen Studien oder in ISO oder DIN. Schreibe sie heraus und schreibe SOFORT die Quellenangaben dazu.

Schritt 2: Schau Dir die Muster für die Forschungsfrage oder Leitfrage einer Bachelorarbeit oder Masterarbeit an

Jede wissenschaftliche Fragestellung baut auf einer der folgenden drei Musterfragen oder Grundfragen auf. Du brauchst nur einen Begriff als Aufhänger. Ich erkläre das mal mit Tonis Begriff Lernmotivation. Das sind die 3 meist gebrauchten Muster für die Forschungsfrage zum Oberthema Lernmotivation:

1. Was ist Lernmotivation oder was lässt sich über Lernmotivation sagen / schreiben?
2. Welche Beziehungen hat Lernmotivation zur Umwelt, mit anderen Merkmalen? Was beeinflusst sie?
3. Wie entwickelt sich Lernmotivation und was sind die Ursachen dafür?

Die erste Musterfrage ist eine so genannte Merkmalsanalyse oder Attribut-Analyse, die zweite ist eine Beziehungsanalyse oder Wirkungsanalyse und die dritte Musterfrage ist eine Entwicklungsanalyse.

Mit einem dieser 3 Muster findest Du die Forschungsfrage für Dein Thema.

Wichtig: Natürlich hängt die konkrete Formulierung vom Begriff ab. Probieren wir das im nächsten Schritt aus.

Schritt 3: Entwirf die Forschungsfrage für Deine Bachelorarbeit oder Masterarbeit

FacebookgruppenProbier die Musterfragen mit Deinen Begriffen aus. Formuliere mögliche Fragen und wähle dann EINE Frage für Deine Arbeit aus. Wir machen das mal für Soft Skills.
1. Was sind Soft Skills oder was lässt sich über Soft Skills sagen / schreiben?
2. Welche Beziehungen haben Soft Skills zur Umwelt, mit anderen Merkmalen? Was beeinflusst sie?
3. Wie entwickeln sich Soft Skills und was sind die Ursachen dafür?

Hat doch ganz gut gepasst.

Probiere das jetzt weiter mit Begriffen wie Finanzkrise, Arbeitslosigkeit, Migration, Motorleistung, LOHAS, Friedensgespräche, Mikrokredite, Big Data, Alkoholsucht oder eben gleich mit Deinen Fachbegriffen.

Klar sind die Formulierungen der Frage immer etwas anders. ABER: der Grundgedanke bleibt gleich. Ich schau mir entweder den Begriff für sich an (Merkmale) oder in Beziehung mit anderen Begriffen oder Objekten (Beziehungen, Wirkungen, Ursachen) oder seine dynamische Seite, die Entwicklung (Evolution).

Formuliere jetzt mit den Begriffen aus dem Thema Deiner Bachelorarbeit oder Masterarbeit eine oder mehrere Fragen. keine Sorge, Dir schaut niemand zu und Du kannst sie natürlich noch schleifen.

Schritt 4: Suche mögliche Antworten auf die Forschungsfrage

Welche Frage sollte ich nehmen? Kommt auf die Umstände an, auf die Quellen, die Anforderungen des Lehrstuhls, die Methoden etc. Ein guter Anfang ist, sich die möglichen Antworten anzuschauen. Das macht die Frage fassbar.
Beispiele für Antworten für die Lernmotivation:

Muster 1: Was ist Lernmotivation oder was lässt sich über Lernmotivation sagen / schreiben?
Es gibt natürlich verschiedene Niveaus der Lernmotivation wie stark und schwach oder bezogen auf Fächer oder zeitlich limitiert oder auf Aufgaben fokussiert oder je nach Person oder Gruppe. Es kommt immer auf die untersuchten Personen an.

Muster 2: Was beeinflusst die Lernmotivation?
Da gibt es Abertausende Antworten, je nach Person… Eine Deadline, ein anderes Projekt, die Aussicht auf Erfolg, Wettbewerb mit Kommilitonen, Erwartungen von Partnern, Angst vor Degradierung oder dem Rauswurf uvm. Auch Didaktik, Themen, Dozenten, Lehrmaterial spielen eine Rolle. Die Liste ist grenzenlos. Das zeigt, dass bei dieser Frage meist sehr viel zu holen ist!

Muster 3: Wie entwickelt sich Lernmotivation und was sind die Ursachen dafür?
Da gibt es wieder Tausende Antworten, je nach Personenkreis, je nach Umgebung etc. Es gibt sicher Phasen, Auf und Ab, saisonabhängige Faktoren wie Klausurphasen, Persönlichkeitsentwicklungsphase etc. Das kann ziemlich komplex werden!

Wenn Toni eine Wahl hat, sollte er Muster 3 NICHT wählen. Eine Analyse von Beziehungen, also Muster 2, ist überschaubarer. Auf jeden Fall helfen die vorläufigen Antworten auf die Fragen bei der Entscheidung.

Schritt 5: Gib Deiner Forschungsfrage den letzten Schliff

Am Ende steht nur EINE Leitfrage. Die sollte offen sein und sprachlich rund geschliffen. Sie muss natürlich zu Deinem Thema und den erwarteten Ergebnissen passen. Das ist der finale Test.

Wie läuft nun Tonis nächste Konsultation mit dem Betreuer ab?

Am besten ist wohl, er sendet ihm erstmal per Email nur das Thema mit der Forschungsfrage und fragt an, ob er in dieser Richtung weitermachen kann. Das spart viel Schreiberei 🙂

Viel Erfolg beim Formulieren der Forschungsfrage wünschen Dir

Silvio und das Team Aristolo

Du willst in 31 Tagen fertig sein?

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Über den Autor:

Diplom-Volkswirt, 47 Jahre alt, verh., 2 Kinder,
1988 – 1991 Studium Außenpolitik in Potsdam (Institut für Internationale Beziehungen) und in Moskau (Moskauer Staatliches Institut für Internationale Beziehungen),
1991 – 1996 Studium der VWL an der Universität Marburg und der Universidad Nacional de Córdoba/ Argentinien.
Diplom 1996.
Gründer und Leiter des Studeo Verlages (seit 2002) sowie der Studeo Repetitorien (seit 1995) und des Studeo Coachings (seit 2003).

Herr Gerlach hat für den Studeo Verlag mehrere Klausurtrainer in BWL, VWL, Mathematik und Statistik und das Handbuch Klausur geschrieben. Siehe Studeo Publikationen bei Amazon.

Herr Gerlach hat über 20 Jahre Trainings- und Lehrerfahrung als Tutor, Repetitor und persönlicher Coach für Prüfungsvorbereitung und Diplomarbeiten. Er entwickelte eine Methode, mit der man in 31 Tagen (248 Stunden) seine Abschlussarbeit schaffen kann (siehe Thesis-ABC – In 31 Tagen zum Text).

Herr Gerlach hat zusammen mit den Studeo Coaches bisher schon über 5.000 Abschlussarbeiten in verschiedenen Fächern betreut.

Was muss eine gute Schreibtechnik für wissenschaftliches Arbeiten können? – Bewertung herkömmlicher Schreibtechniken (Teil1)

Eine zuverlässige und nachhaltige Schreibtechnik ist einfach und führt Dich schnell zu gutem Text, egal ob es um eine Hausarbeit, Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation geht. Schauen wir uns diese Anforderungen genauer an. (Die folgenden Inhalte stammen aus dem Buch „Schreib-ABC – Fünf Seiten pro Tag“ vom Studeo Verlag in Berlin.)

Textqualität
Eine zuverlässige und nachhaltige Schreibtechnik führt Dich zu präzisen und nachvollziehbaren Inhalten bis hin zum Ergebniskapitel, für das keine externen Quellen verfügbar sind. Sie unterstützt die differenzierte Verarbeitung von Quellen wie Studien oder Fachbüchern im Text und vermeidet das Vergessen von Quellenverweisen. Sie sichert somit die Plagiatsfreiheit und dazu auch Deinen Roten Faden.

Schnelligkeit
Eine zuverlässige und nachhaltige Schreibtechnik führt Dich schnell zu hochwertigem Text. Schnelle Erfolge motivieren, stärken Dein Selbstvertrauen und sind das beste Mittel gegen Blockaden und Schreibhemmungen.

Einfachheit
Eine zuverlässige und nachhaltige Schreibtechnik ist leicht zu erlernen und funktioniert jederzeit ohne große Vorbereitung. Sie eignet sich für Anfänger genauso wie für Fortgeschrittene und Profis.

Flexibilität
Eine zuverlässige und nachhaltige Schreibtechnik funktioniert universell für alle Arten von wissenschaftlichen Texten, für alle Fächer, alle Themen, alle Methoden und alle Kapitel. Besonders die letzten Kapitel mit der Eigenleistung fallen schwer und verlangen eine funktionierende Schreibtechnik. Bewertung gängiger Schreibtechniken
Vergleichen wir die vier Grundtechniken für wissenschaftliches Schreiben.

Erst einlesen, dann schreiben

Das Einlesen dauert meist mehrere Tage oder sogar Wochen. Diese Technik wird oft empfohlen und sieht auf den ersten Blick auch vernünftig aus. Ich muss mich ja erstmal intensiv mit den Inhalten befassen. Erst dann kann ich etwas Sinnvolles dazu schreiben. Das sogenannte Einlesen hat aber ernste Schwachstellen.
• Ich kann mir unmöglich alle relevanten Inhalte beim Lesen merken. Neue Quellen überlagern vorher gelesene Quellen. Ich muss beim Schreiben immer wieder nachlesen. Das stört den Schreibfluss.
• Ich habe am Anfang noch keinen Überblick über das Thema und kann daher nicht genau sagen, welche Quellen gut sind. Ich lese vermutlich einige schwache Quellen, die mich vom Fokus des Themas ablenken.
• Lesen ist notwendig, aber nicht hinreichend für die Durchdringung des Themas. Ich muss die Inhalte systematisch und gründlich filtern und aufarbeiten.
• Ich kann mit dieser Schreibtechnik nur die vorderen Kapitel schreiben. Sie hilft nicht bei den Kapiteln mit der Eigenleistung wie dem Ergebniskapitel und dem Fazit.

Lesen, schreiben, lesen, schreiben…

Bei dieser Technik wird eine Quelle zu einem Aspekt im Thema gelesen, relevante Inhalte werden gefiltert, zusammengefasst und in das passende Kapitel eingefügt. Dann kommt die nächste Quelle, mit dem gleichen Vorgehen. Das lässt sich auf die Formel bringen: lesen, schreiben, lesen, schreiben, lesen, schreiben… Diese Technik hat mehrere Schwachstellen.
• Der Text wirkt wie eine Aneinanderreihung von Quellen, deutlich erkennbar an den gehäuften Verweisen auf eine Quelle.
• Die Inhalte der Arbeit hängen eher von der Reihenfolge beim Lesen als von der Logik in den Kapiteln ab.
• Spätere Quellen könnten viel besser sein als die ersten Quellen. Die kommen aber erst später im Text und stören den Roten Faden. Oder sie werden vorne schnell noch “dazugepackt”… Das bedeutet Stress auf den letzten Metern.
• Die Verfügbarkeit von Quellen bestimmt die Inhalte. Ist die Bibliothek zu, wird der Text anders sein, als wenn sie offen ist.
• Ein Roter Faden ist mit dieser Technik nur schwer zu erreichen.
• Die Eigenleistung kann damit nicht geschrieben werden, weil dafür keine externen Quellen zur Verfügung stehen.

Copy&paste-Technik

Bei dieser Technik werden passend klingende Stellen aus relevant klingenden Texten in einzelne Kapitel kopiert, umformuliert und miteinander verbunden, damit der Rote Faden gesichert ist. Diese Technik wird gerne unter Zeitdruck genutzt. Sie hat deutliche Nachteile.
• Plagiatsgefahr,
• Stilbrüche,
• Logikbrüche,
• viele digitale und schwache Quellen,
• Gefahren beim Umschreiben.

Puzzle-Technik

Die vierte Technik ist Zeile für Zeile, Seite für Seite, Kapitel für Kapitel im Text zu schreiben. Dabei wird in den Quellen sorgfältig nach passenden Inhalten zum jeweiligen Satz oder Absatz gesucht, wie bei einer Puzzle-Technik. Die Inhalte werden extrahiert und umgeschrieben in den Text eingefügt. Diese Technik ist definitiv seriös, hat aber schwerwiegende Mängel.
• Sie ist langsam. Es ist mühselig, perfekt passende Aussagen zu finden, die später vermutlich von noch besseren Aussagen übertroffen werden. Manchmal gibt es auch mehrere kluge Aussagen.
• Das Verlieren im Klein-Klein ist anstrengend und nagt an der Motivation.
• Der Fokus liegt auf einzelnen Aussagen, was den inhaltlichen Zusammenhang und damit den Roten Faden gefährden kann.
• Diese Technik ist perfekt für Schreibende mit Perfektionismus-Anwandlungen und verstärkt die Schwierigkeiten, das Projekt zu Ende zu bringen.
• Die Technik führt zu Stress am Ende, weil man nach dem gründlichen Studium so einiges in den vorderen Kapiteln anders sehen könnte. Der Rote Faden kann darunter leiden.
• Auch diese Schreibtechnik hilft nicht bei den Kapiteln mit der Eigenleistung. Sie führt im Gegenteil in Versuchung, die Quellen noch mal nach verwertbaren Inhalten zu durchforsten. Damit bleibt die Eigenleistung auf der Strecke.

Folgende Tabelle zeigt die Bewertung der vier Schreibtechniken gemäß den Anforderungen.

Die Tabelle zeigt die Schwächen der vier Techniken. Besonders gegen Ende der Arbeit versagen alle und verursachen damit Stress kurz vor der Abgabe.

Und nun? Alles ganz anders machen?

Nein! Die beschriebenen Schreibtechniken haben zwar Schwächen. Aber die grundlegenden Elemente dieser Techniken (außer copy&paste) werden beim Schreiben natürlich immer gebraucht.
Dazu gehört das disziplinierte Arbeiten mit Quellen, das Zusammenfassen und Umschreiben von Inhalten, das Stellen der Funde in den Zusammenhang der eigenen Arbeit, das Arbeiten mit Inhalten usw. Diese Elemente spielen auch bei unserer neuen Schreibtechnik eine große Rolle.

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Leitfaden fürs Schreiben:

ISBN: 978-3-936875-98-0
Format: A5, 272 Seiten

39,95 € / Jetzt bestellen

Wir schauen im zweiten Teil dieses Blog-Posts auf eine Schreibtechnik, die alle Anforderungen an eine zuverlässige und nachhaltige Schreibtechnik für Hausarbeit, Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation erfüllt.

Dieser Blogbeitrag stammt aus dem Schreib-ABC vom Studeo Verlag.

Über den Autor:

Silvio Gerlach „rettete” als Thesis-Coach und Diss-Coach bereits Tausende Studis und Doktoranden vor dem „Niemals fertigwerden” oder „Total scheitern”. Daraus entstanden das “Thesis-ABC – In 31 Tagen zur Bachelorarbeit oder Masterarbeit”, “In 24 h zur Hausarbeit – ohne Stress, mit Bestnote” und “In 200 Tagen zur Dissertation – Der Diss Guide”. Das neueste Buch ist das „Schreib-ABC – Fünf Seiten pro Tag für Hausarbeit, Bachelorarbeit, Masterarbeit und Dissertation“. Silvio ist der Autor des persönlichen digitalen Guide für Hausarbeit, Thesis und Dissertation, mit Zeitplan, Gliederungsvorlagen, Schreibvorlagen, Anleitungen für jeden Schritt und digitalen Textkontrollen. Mit dem Guide schreibst Du eine Arbeit, die Dich stolz macht, Deine Lieben glücklich, Deine Betreuenden sprachlos, künftige Arbeitgeber neugierig und die Welt ein wenig klüger. Zum Guide: https://aristolo.com

Im Gespräch mit Bestseller-Autor Silvio Gerlach: „Die Art und Weise der Verarbeitung von wissenschaftlichen Studien ist immer gleich“

Heute haben wir das besondere Vergnügen, uns mit unserem Coach Silvio Gerlach zu unterhalten. Silvio hat neben einem Studium in Außenpolitik auch ein Diplom in VWL, seine Promotion über Techniken des Wissenschaftlichen Arbeitens ist sein aktuelles Ziel. Außerdem ist er Gründer und Leiter des Studeo Verlages, der Studeo Repetitorien sowie des Studeo Coachings und ganz nebenbei ist er Familienvater von zwei Kindern – ein wahres Multitalent also. Nach 20 Jahren Erfahrung in Training, Lehre sowie als Repetitor und Coach für wissenschaftliche Arbeiten, kann man ihn durchaus als fundierten Experten bezeichnen. Deswegen freuen wir uns sehr, dass er auch uns – der Absolventen-Schmiede – regelmäßig als Coach zur Verfügung steht und auch heute Zeit für uns gefunden hat.

1. Silvio, es freut uns sehr, dass Du Dir heute Zeit für unser Gespräch genommen hast, denn davon gibt es sicherlich nicht so viel. Wenn man Deine vielen Aufgabengebiete so betrachtet – wo bleibt da noch Zeit für Dich und Deine Familie?

Ich habe das große Glück, meine Arbeit zu lieben. Gerne mache ich mir den Spaß und sage zu meiner Frau, dass das für mich gar keine Arbeit ist. Sie schaut mich dann ungläubig an und wir lachen beide.
Zeit für die Familie nehme ich mir. Ich versuche das immer mit erreichtem Meilenstein zu verbinden. Dann gibt es Belohnungen wie Ausflüge oder eben Abschalten.

2. Was würdest Du gestressten Studierenden oder Absolvent*innen für eine gute Work-Life-Balance empfehlen?

Für eine gute Work-Life-Balance sollte das Studienfach auf jeden Fall Spaß machen und nah am Herzen sein. Vielleicht ist es noch nicht die passende Wahl gewesen. Wenn das unterwegs auffällt, lässt sich das noch korrigieren. Wenn das Studienfach das richtige für einen ist, schaut man auch nicht auf die Uhr.

3. Du warst ja selbst viel im Ausland – einmal in Moskau und auch in Argentinien. Was hast Du aus dieser Zeit für deine jetzige berufliche Laufbahn insbesondere mitgenommen?

An diese Zeiten erinnere ich mich gerne. Die Sprachkenntnisse haben mir beim Einstieg in meinen allerersten Job geholfen. Aber ich habe vor allem gelernt, wie die Welt auf uns in Deutschland schaut.
Für den Beruf habe ich sicher meine Selbstständigkeit entwickelt, meine Problemlösungsfähigkeiten. Schließlich muss man im Ausland alles in der Fremdsprache machen.

4. Ein Blick auf die von Dir verfassten Titel bietet wirklich eine Vielzahl an Büchern! Welches davon ist Dein persönlicher Favorit und warum?

Inzwischen ist es tatsächlich schon eine größere Zahl von Titeln. Ich kann mich schwer entscheiden, weil es ja alle meine Babys sind. Der unglaublichsten Titel ist vermutlich in 24 Stunden zu Hausarbeit. Der klingt scheinbar reißerisch. Aber dieser Ansatz ist tatsächlich fundiert, sodass eine solche Arbeit tatsächlich in dieser Zeit geschafft werden kann. Man muss nur mal auf die typische Erledigung von Hausarbeiten schauen. Viele werden die letzten paar Tage und Nächste geschrieben, auf den letzten Drücker. Mit meinem Ansatz kann man das in den ersten Tagen erledigen und hat danach die Last von den Schultern und mehr Spaß mit anderen Sachen.

Nebenbei bring der Hausarbeit Guide noch die grundlegende Methode bei, wie man mit anspruchsvollen wissenschaftlichen Studien arbeitet. Das wichtigste Buch ist das Thesis ABC, in 31 Tagen zur Bachelorarbeit oder Masterarbeit. Das ist auch unser Bestseller. Auch hier gibt es einen konkreten 248 h Projektplan mit Meilensteinen und Sprints.

5. Besonders beeindruckend fanden wir die Methode, in 31 Tagen zur Bachelor- oder Masterarbeit zu kommen. Wie kamst Du auf diese Methodik?

Diesen Ansatz habe ich in meinem Coaching entwickelt. So eine Thesis ist komplex und verlangt nach einem Plan. Also habe ich einen Plan gemacht und diesen dann im Laufe des Coachings verfeinert. Ich nenne ihn den Masterplan. Die 31 Tage sind fundiert. Man kann sie aber auch mit einer einfachen Rechnung begründen. Die normale Bearbeitungszeit einer Thesis beträgt drei Monate. Bei im Durchschnitt 22 Arbeitstagen pro Monat das sind bei drei Monaten und fünf Arbeitstagen pro Woche circa 65 Tage. Die Hälfte der Zeit wird dafür aufgewendet, den richtigen Weg zu finden. Ist das Vorgehen aber schon relativ klar vorgegeben, lässt sich diese Zeit sparen und man kann gleich direkt an der Arbeit arbeiten.

Der Masterplan nutzt auch meine Erfahrungen als Repetitor. Ich habe im Studium Klausurvorbereitung in Mathematik, Statistik, Mikroökonomie, Makroökonomie und Investitionsrechnung angeboten. Dabei habe ich zu allen Rechenaufgaben immer Algorithmen aufgezeigt. Dann konnten meine Studis die Rechenwege selbstständig nachvollziehen und haben immer Super-Klausuren geschrieben. Das habe ich auf die Thesis übertragen und es funktioniert hier genauso.

6. Dann gibt es ja noch analog den Titel – in 200 Tagen zur Diss. Unterscheidet sich die Methode stark von der oben genannten?

Die Dissertation ist letztlich eine Bachelorarbeit oder Masterarbeit mit einem sehr viel spezielleren tieferen Fokus und deutlich höheren Ansprüchen an die Methodik. Außerdem muss hier definitiv neue Erkenntnisse gewonnen werden. Die Anforderungen sind also deutlich strenger. Viele Schritte sind identisch. Das reicht zurück bis zum Hausarbeiten Guide. Die Art und Weise der Verarbeitung von wissenschaftlichen Studien ist immer gleich. Damit lässt sich wissenschaftliche Arbeiten systematisch vermitteln und trainieren. Die 200 Tage sind auch aus der Praxis entstanden, aus meinem Dissertationscoaching.

7. Wie kam es dazu, dass Du dich so intensiv mit dem wissenschaftlichen Arbeiten auseinandergesetzt hast? Was hat Dich persönlich dazu angeregt?

Während meiner Uni habe ich als Tutor gearbeitet und wie schon erwähnt ein Repetitorium gegründet. Die Firma hieß “Erfolg durch Wissen” und hat Studis drei Wochen vor der Angst, also vor der Klausur für die Klausur fit gemacht.
Im nächsten Schritt kam ich zu Klausurcoaching. Das ist die Erarbeitung einer individuellen Klausurvorbereitungsstrategie. Meist geht es gar nicht um die Inhalte selbst, sondern eher um die Art des Lernens. Das Diplomarbeitscoaching, wie es damals noch hieß, hat vor vielen Jahren an einem trüben Februartag begonnen. Eine Mutter rief mich an und fragte, ob ich nicht auch Diplomarbeitscoaching anbiete. Ihr Sohn lümmelt schon seit mehreren Monaten auf ihrer Couch herum und sie möchte, dass er endlich fertig wird. An diesem Tag habe ich mit Coaching angefangen.

Mit der Zeit habe ich gemerkt, wie unterschiedlich diese verschiedenen Standards für wissenschaftliches Arbeiten sind und wie schwer es fällt, in dieser Welt der Mixed Signals den Überblick zu behalten. Dann habe ich das Thesis-ABC geschrieben, die erste Auflage. Etwas später habe ich mit Entwicklern eine digitale Plattform angefangen. Diese Formate haben mich gezwungen, klare Anleitungen für wissenschaftliches Arbeiten zu formulieren. Das führte zu einer intensiven Beschäftigung damit.

Mein Antrieb ist vermutlich meine eigene Neugier. Meine Helden in der Kindheit waren Wissenschaftler wie Aristoteles, Archimedes, Newton und Herschel. Der zweite Antrieb ist, Probleme zu lösen. Im wissenschaftlichen Arbeiten gibt es genug Herausforderungen.
Gerade schreibe ich an einem Kompendium für wissenschaftliches Arbeiten. Die ersten beiden Bücher sind fertig, das Schreib-ABC und das Research-ABC. Im Moment schreibe ich das Analyse ABC und habe noch das Methoden-ABC und das Vortrags-ABC auf meiner Liste. Diese Bücher sollen noch in diesem Jahr fertig sein.

8. Was würdest Du jungen Menschen oder Studierenden raten, die noch nicht so genau wissen, was ihr persönliches Fachgebiet werden könnte? Wie kann man den Weg dorthin finden?

Das ist tatsächlich eine Herausforderung. Dafür habe ich eine Lösungsidee.
Stell Dir einfach die folgende Frage:
Was würdest Du am liebsten den ganzen lieben langen Tag tun, ohne Pause, ohne Essen, ohne schlafen und ohne dafür bezahlt zu werden?
Die Antworten zeigen Dir den Weg. Dann sollte man nach Menschen Ausschau halten, die diesen Weg schon gegangen sind und von ihnen lernen. Wenn sich die Informationen nicht finden, dann rufe sie doch einfach an oder schreibe ihnen. Es ist erstaunlich, was Menschen so ohne Gegenleistung für einen tun, wenn sie helfen können. Menschen helfen gerne.

Natürlich muss man dann auch damit umgehen können, dass man vielleicht gar nicht studieren muss, um einen bestimmten Job zu machen…

9. Welches Deiner Bücher würdest Du einer Person empfehlen, die gerade ins Studium eingestiegen ist??

Das Unangenehmste im Studium sind definitiv Klausuren und später die wissenschaftlichen Arbeiten. Daher würde ich den Einsteigenden mein “Klausur-ABC – Immer Bestnoten” empfehlen. Dort habe ich meine Erfahrung aus vielen Jahren als Tutor und Repetitor aufgeschrieben. Soweit ich den Markt überblicken kann, ist dies das einzige Buch, das von der Aufgabenlogik und der Klausurlogik kommt und die Klausurvorbereitung nicht auf Zeitmanagement, persönliche Motivation, Überwinden psychologischer Hürden aller Art, Tagesgestaltung und so weiter reduziert.

Man braucht für die Klausurvorbereitung einen Plan und Anleitungen, mit dem sich die konkreten Herausforderungen in der Klausur vorhersehen lassen. Das Klausur-ABC liefert eine solche Anleitung. Noch ein nützliches Buch speziell für Studierende in Wirtschaft und ähnlichen Fächern ist unser “Rechentrainer – Schlag auf Schlag – Rechnen bis ich’s mag”. Der bringt die Rechenfähigkeiten auf Vordermann, die für viele Klausuren nötig sind.

10. Und welches Deiner Bücher hättest Du gerne selbst während deines Studiums gelesen? 😉

Ich habe Volkswirtschaft studiert und hätte gerne meine Klausurtrainer gehabt, für die einzelnen Fächer wie Statistik, Mikroökonomie, Makroökonomie, BWL und Mathematik. Die hätten mir geholfen, die relevanten Aufgaben und vor allem die Musterlösungen parat zu haben und mehr Zeit für das Training zu haben.

11. Dann gibt es ja noch Deinen digitalen Guide Aristolo, ein digitaler Begleiter für wissenschaftliches Schreiben. Kannst Du uns etwas darüber erzählen? Was kann man sich darunter vorstellen?

Unser Aristolo Guide ist die Umsetzung der Inhalte unserer Bücher zum wissenschaftlichen Arbeiten in eine digitale Plattform. Sie geht noch deutlich weiter als die Bücher, weil im Online-Guide eine Personalisierung möglich ist. Ich möchte das an einem Beispiel erklären. Es macht einen Unterschied, ob ich eine Literaturarbeit, ein Literature Review oder eine empirische Arbeit mit einer Umfrage schreibe. Die Methodik muss entsprechend angepasst sein. Das geht mit unserem Guide.

Ebenso wichtig ist die Personalisierung entsprechend dem Analyse-Fokus. Der Analyse-Fokus bezieht sich auf den Aspekt der Untersuchung. Beispiele sind Ursachenanalyse, Vergleichsanalyse, Evolutionsanalyse oder Potenzialanalyse. Die Leitfrage, Zielsetzung und die Aufgabe sowie die Vorgehensweisen sind jeweils unterschiedlich. Das lässt sich in einem Buch nicht so detailliert darstellen. Außerdem hat der Aristolo Guide einige Tools, mit denen die Arbeit leichter wird. Ein zentrales Element ist unser Qualitäts-Check. Wir nennen ihn den ABF, den Aristolo Bullsh**t Filter. Damit lassen sich grobe Schwächen eines Textes erkennen, um sie dann beseitigen.

12. Wie bist Du auf die Idee gekommen, ein solches digitales Tool anzubieten?

Ein wichtiger Grund war, das Konzept allen zugänglich zu machen. Coaching ist immer persönlich und daher nicht skalierbar. Außerdem ist es teuer und deswegen braucht es ein zugängliches und erschwinglich es Hilfsmittel.

Zudem war ich neugierig, was man damit noch erreichen kann. Wir wollen mit der Plattform richtig tolle Studien herausbringen.

13. Was ist Dein persönlich größtes Erfolgserlebnis, seit Deinem Studium?

Mir scheint, das größte Erfolgserlebnis liegt erst noch vor mir. Das ist die Vollendung meines Kompendiums für wissenschaftliches Arbeiten. Mein Ziel ist, damit einen erlernbaren und lehrbaren standardisierten Ansatz zu bieten, mit dem alle eine gute wissenschaftliche Arbeit schreiben können.

14. Bestimmt hast Du durch Deine Arbeit auch viele Erfolgserlebnisse anderer Menschen begleiten und unterstützen dürfen. Gab es dabei mal ein besonderes Highlight?

Ich freue mich immer, wenn meine Coachees eine tolle Note bekommen haben. Highlights sind die Projekte, in denen im zweiten Versuch eine richtig gute Note herauskommt. Denn das zeigt, dass eine großartige Leistung möglich ist.

15. Hast Du noch einen ultimativen Tipp für erfolgreiches wissenschaftliches Arbeiten? Was ist wirklich immer wichtig?

Der Tipp hat eigentlich nichts mit den wissenschaftlichen Arbeiten selbst zu tun. Wer eine solche Arbeit schreibt, sollte sich ein Ziel nach der Arbeit setzen, das richtig motiviert. Das kann ein Job sein, ein privates Großereignis wir eine Hochzeit, eine Weltreise oder auch ein Start-Up. Das motiviert und lässt einen die Mühen unterwegs besser ertragen.

Silvio, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast und uns einen so tollen Einblick in dein berufliches Leben gegeben hast! Für alle, die uns auf Facebook folgen: Silvio ist immer donnerstags in der Facebook-Gruppe für Bachelor- und Masterarbeiten in der Sprechstunde für euch verfügbar. Schaut doch mal rein!

Hausarbeit vs. Klausur – welcher Leistungsnachweis passt zu mir?

Es wird sie immer geben: Die Gruppe der Studierenden, die eifrig für Klausuren lernend mit aufwendig beschrifteten Karteikärtchen und Handouts in Mensas, Cafés oder in ihren Wohnzimmern anzutreffen sind und die andere Gruppe, die hinter großen Stapeln von Büchern in der Bibliothek oder an ihren Schreibtischen verschwunden ist, um eine möglichst gut bewertete Hausarbeit abliefern zu können. Der anschließende Artikel stellt beide Prüfungsmodelle gegenüber.

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Jeder kennt es, die Wenigsten freuen sich drauf: Die Klausur rückt näher und der Druck steigt. Es gibt die vorbildlichen Studierenden, die bereits frühzeitig beginnen Lernkärtchen zu beschriften oder in jeder Vorlesung wichtige Stichpunkte auf ihren Mitschriften markieren, um daraus später möglichst gute Lernhilfen zu gestalten.

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Doch nicht für jeden ist diese Form der Vorbereitung möglich. Nebenjobs, familiäre Verpflichtungen oder schlichtweg eine andere Form der Konzentrationsfähigkeit kann den Druck vor einer Klausur für Studierende nicht unerheblich erhöhen. Eine Klausur hat einen genau festgelegten Zeitpunkt, der es einerseits möglich macht, den Lernaufwand planbar zu machen, andererseits aber nicht viel Flexibilität zulässt. Ein Faktor, der in der heutigen, schnelllebigen Welt der Studierenden immer wichtiger zu werden scheint. Kurz vor den Klausuren kann so Manchem schon mal alles zu viel werden, gestresste Studierende melden sich in der Studienberatung oder im Prüfungsamt – manche scheitern sogar an dem Modell und müssen die Klausur in einem anderen Semester wiederholen oder fallen durch. Die große Belohnung einer Klausur wartet jedoch am Schluss: Freizeit. Ist die Klausur erstmal geschrieben und abgegeben, können die Studierenden die Zeit ohne Lernen endlich genießen und sich von den Lernkärtchen verabschieden. Doch was ist mit dem angeeigneten Wissen? Verschwindet es genauso wie die Karteikärtchen, oder bleibt alles in den Köpfen gespeichert? Was ist mit dem häufig angewandten „Bulemie-Lernen“? Alles unter Druck und in kürzester Zeit auswendig gelernt, auf Papier gebracht und raus aus dem Kopf? Ist das der Sinn hinter einem ganzen Semester Vorlesungen, Referaten und Prüfungsaufwand?

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Betrachtet man die Hausarbeit im Gegensatz zur Klausur, wird schnell deutlich, dass hier ein deutlich flexibleres Modell des Leistungsnachweises vorliegt. Die Studierenden können zu großen Teilen das Thema selbst bestimmen, können sich ihre Zeit frei einteilen und die Literatur meist auch recht individuell aussuchen.

Natürlich – ein Abgabetermin besteht auch hier und die Semesterferien werden häufig zum Anfertigen der wissenschaftlichen Arbeit verwendet. Doch muss dann nicht jongliert werden zwischen anderen Kursen, lernen auf weitere Klausuren oder Vorbereitungen auf die Vorlesungen. Und auch Hausarbeiten, die während eines laufenden Semesters angefertigt werden müssen, können flexibel erarbeitet werden. Manche ProfessorInnen bieten sogar ein kurzes Feedback während der Erstellungsphase an. Dieses wichtige Feedback fehlt den Studierenden selbstverständlich während einer Klausur. Natürlich bedeutet das Verfassen einer Hausarbeit ebenfalls viel Arbeit, Aufwand und der Abgabetermin lässt sich nicht immer aufschieben, doch erarbeitet man sich das Wissen Stück für Stück selbst, kann Gelerntes aus dem Kurs anwenden und wiederholt den Stoff so automatisch. Meist stößt man sogar dabei auf neues Wissen, von welchem man im späteren Studien- oder Berufsverlauf durchaus profitiert. So bleibt der erarbeitete Inhalt auf lange Sicht hängen, wird nicht nach Abgabe gleich wieder verdrängt. Die Sinnhaftigkeit eines Studiums – nämlich das Aufnehmen von Wissen auf lange Sicht und das wissenschaftliche Arbeiten – erhält so die nötige Aufmerksamkeit.

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Doch welche Art der Leistungserbringung passt nun zu mir? Habe ich überhaupt immer eine Wahl? Nicht alle Kurse lassen einem nämlich die Entscheidungsfreiheit der Abschlussarbeit. Manchmal wird diese durch die DozentInnen oder auch den Kursinhalt vorgegeben. Wenn man aber nun festgestellt hat, dass einem beispielsweise die Hausarbeit viel besser liegt, kann man immer versuchen sich das zum Vorteil zu machen. Es lohnt sich also im Vorfeld mit den DozentInnen zu sprechen, welche Form der Prüfung sie am Ende des Kurses anbieten. So kann man entweder innerhalb des Kurses eine Auswahl treffen oder sogar nach diesem Kriterium die Kurswahl beeinflussen. Diese Möglichkeit empfiehlt sich besonders bei Geistes- und Sozialwissenschaften, wo die Leistungserfassung in Form einer wissenschaftlichen Arbeit ohnehin sehr gefragt ist. In technischen Studiengängen lässt sich vielleicht nicht immer jeder Kurs nach diesem Kriterium wählen, jedoch empfiehlt sich dann auf jeden Fall das Gespräch mit dem Professor oder der Professorin, um abzuklären, ob eine Auswahl der Leistungsprüfung am Ende des Semesters möglich ist. So unterschiedlich wie die Kurse sind nämlich auch die Studierenden und deren Fertigkeiten und Vorzüge bezüglich der Leistungserbringung und oft wird diese Diversität von den Lehrpersonen berücksichtig. Diese Entscheidung obliegt natürlich häufig dem Studien- und Hochschulmodell, doch es ist unbedingt ratsam – falls möglich – sein Studium und die erbrachten Leistungen nach den eigenen Fertigkeiten und Vorzügen einzurichten.

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Nun haben wir den Vergleich Klausur vs. Hausarbeit aufgestellt und für uns steht die Gewinnerin ganz klar fest: Die Hausarbeit! Neben dem Spaß am Schreiben und der Möglichkeit des eigenen Gestalten der wissenschaftlichen Arbeit sowie der recht selbstbestimmten Themenwahl, steht für uns ganz klar im Vordergrund, dass man durch eine Hausarbeit seinen Lernerfolg zeitlich flexibler und mit weniger Prüfungsstress erreichen kann. Die Inhalte lassen sich an die eigenen Interessensfelder anpassen und die Angst vor dem leeren Blatt lässt sich durch ein oft angebotenes Feedback durch das Lehrpersonal und den Austausch mit anderen Studierenden besiegen. In einer Klausur bleibt einem in der eigentlichen Prüfungssitutation viel weniger Zeit, es besteht sogar die Gefahr eines Blackouts und ein Feedback bekommt man auch erst am Ende des Semesters. Damit hat man dann zwar die Prüfung abgegeben, die Unsicherheit, ob man bestanden hat jedoch nicht. Ein besonders ausschlaggebender Punkt ist außerdem, dass beim Verfassen einer Hausarbeit das Wissen, durch das selbstständige Erarbeiten, meist nachhaltiger verfügbar bleibt, als beim oft praktizierten „Presslernen“ vor einer Klausur. Der wissenschaftliche Anspruch eines Studiums wird somit unterstrichen. In nicht jedem Studiengang oder Kurs lässt sich das Auswendiglernen immer vermeiden, doch wenn möglich, würde ich zumindest die Hausarbeit einer Klausur immer vorziehen!

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Elisabeth Olden hat ihren Bachelor in Management Sozialer Innovationen an der Hochschule München gemacht und ist gelernte Mediatorin. Vor ihrem Studium war sie medizinische Fachangestellte und hat parallel Textererfahrung im Onlinebereich gesammelt. Seit 3 Jahren ist sie privat als Lektorin tätig und unterstützt Forschungsarbeiten mit Publikationen. Ihr nächster geplanter Schritt ist eine Tätigkeit als Coachin und Konfliktberaterin.

Tipps zur Wahl des Themas

Bei jeder Form der wissenschaftlichen Arbeit, sei es eine Seminararbeit, Hausarbeit oder die große Baustelle Abschlussarbeit, steht man zuerst vor der Frage: Wie soll das Thema lauten? Ein Teil der Studierenden macht sich darüber schon zu Beginn des Studiums Gedanken, bei anderen entsteht die Idee erst zum Ende hin und wieder andere stehen der Aufgabe völlig ratlos gegenüber. Dabei handelt es sich – besonders bei Abschlussarbeiten – um einen so essentiellen Teil des Studiums.

Natürlich gibt es oft Fälle, in denen das Thema bereits durch die Fachrichtung des Kurses oder die Lehrperson eingegrenzt oder sogar vorgegeben wird. Auch gibt es Ausarbeitungen, die sich mit der Literatur beschäftigt, die Eingangs zur Verfügung gestellten wurde. Doch besonders im Falle der Abschlussarbeit geht es vielen Studierenden so, dass sie sich nicht für ein Thema entscheiden können oder gar nicht erst zu einem Thema finden, das sie auch anspricht. Dieser Punkt ist elementar, denn das Thema wird für einen längeren Zeitraum Euer Leben bestimmen, also wäre es doch schön, wenn Ihr das Thema auch selbst gut findet. Im besten Fall könnt Ihr Euch sogar dafür begeistert. Doch es führt nicht nur ein einziger Weg zum perfekten Thema.

Ein Weg könnte über die Auswahl der passenden Lehrperson zur Betreuung der Abschlussarbeit führen. In fast jedem Studium gibt es den einen Dozenten oder die eine Dozentin, deren Lehrinhalt und die entsprechende Einstellung dazu, einem besonders zusagen oder mit dem oder der man besonders harmoniert. In diesem Fall bietet es sich an, sollte man selbst noch so gar kein Thema favorisiert haben, mit dieser Dozentin oder diesem Dozent ein Gespräch zu führen und zu erörtern, ob es denn ein passendes Thema von Interesse gäbe, zu dem man seine Arbeit verfassen könnte. Manche DozentInnen haben durchaus Themen oder Themengebiete im Sinne, die sie den Studierenden gerne zur Verfügung stellen und bieten hierfür ihre Betreuung an. Natürlich tun sich die Betreuer damit auch selbst einen Gefallen. Denn natürlich lässt sich eine Abschlussarbeit leichter betreuen, wenn sie den eigenen Interessen oder Fachgebieten entspricht. Soviel zum Weg der Themenwahl nach Wahl der Betreuerin oder des Betreuers.

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Ein weiterer Weg, ein Thema zu finden, könnte sein, die Abschlussarbeit in einem Unternehmen zu schreiben. Unternehmen geben meist bereits Themen oder Themenbereiche vor, an denen man sich orientieren kann oder soll. Ein Vorteil von dieser Kollaboration kann sein, dass neben der Unterstützung beim Finden eines geeigneten Themas, auch ein möglicher Berufseinstieg in dem jeweiligen Unternehmen in Aussicht gestellt wird. Auf der Seite www.thesius.de findet sich zum Beispiel eine Liste der aktuell zur Verfügung stehenden Themen, die von Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.

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Wer sein Thema aber autonomer erarbeiten möchte und dabei möglichst viel Handlungsfreiraum haben will, geht wahrscheinlich den umgekehrten Weg und sucht zuerst das Thema und dann die passende Betreuung – sei es an der Uni oder im Unternehmen. Selbstverständlich kann man auch „zweigleisig fahren“ und einerseits die Fühler nach interessanten Themenvorschlägen ausstrecken und jedoch auch gleichzeitig an einem eigenen Thema arbeiten. Wenn man in Letzterem noch völlig ahnungslos ist, empfiehlt sich zu aller erst eine Mindmap zu erstellen. Auf dieser lässt sich nicht nur darstellen, welche Überthemen einen persönlich sehr interessieren. Auch kann man für den Anfang damit beginnen Studienfächer, Kurse und grobe Themenbereiche zu sammeln, die einem während des Studiums besonders zugesagt haben. Vielleicht gab es auch Praktika im Laufe des Studiums, die besonders ansprechend waren? Welche voran gegangenen Leistungsnachweise waren besonders erfolgreich? Gibt es vielleicht sogar persönliche Erfahrungen, berufliche Vorkenntnisse oder Berufsziele, die das Thema beeinflussen könnten? Welche Forschungsmethoden liegen mir besonders? Umso mehr man sich mit einem Thema oder einer Arbeitsweise persönlich identifiziert, desto leichter wird es später die Abschlussarbeit zu verteidigen oder in beruflichen Situationen sein Können mit dergleichen unter Beweis zu stellen und sich gut zu verkaufen.

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Für die Erstellung einer Mindmap gibt es fast keine Regeln, außer, dass sie übersichtlich gestaltet sein sollte. Jedoch darf hier alles gesammelt werden, was irgendwie von Bedeutung sein könnte. Oft sind es nicht die naheliegenden Dinge, die zur Wahl des richtigen Themas führen. Manchmal entstehen die spannendsten Fragestellungen erst durchs Querdenken.

Zum Beispiel könnte einer Sozialwissenschaftlerin, die sich im Studium mit empirischer Sozialforschung beschäftigt hat, ihre vorberufliche Erfahrung im medizinischen Bereich zur Hilfe kommen. Vielleicht hat sie sich immer besonders für den Umgang mit älteren Personen begeistert? Was hat sie wohl in ihrem beruflichen Umfeld an Problemstellungen erfahren? Wo hätte es noch Verbesserungsbedarf gegeben? Da gäbe es zum Beispiel die Schwierigkeiten für alte Menschen in der stationären Behandlung. Also stellt die Studierende fest: Mich interessieren ältere Menschen und deren Lebenswelt und ich bin mir bewusst, dass es viele Problemstellungen im stationären Bereich gibt, wie zum Beispiel der Drehtüreffekt oder die ambulante Versorgung nach der Entlassung. So entsteht zumindest nach und nach bereits ein Gerüst an Themen, die sich immer weiter eingrenzen lassen.

Übersichtlicher gestaltet sich die Mindmap auch durch farbliche Markierung. Man kann beginnen die Stichpunkte in Kategorien aufzuteilen. Was könnte zusammen ein Thema ergeben? Welche Stichpunkte fallen unter eine mögliche Überschrift? Zu welchen Themen lässt sich ausreichend Literatur finden? So werden aus Stichpunkten Kategorien und aus Kategorien werden Themenbereiche. Und auf diese Weise kann die Mindmap auch dynamisch verändert werden und noch im weiteren Verlauf der Abschlussarbeit gute Dienste leisten. Sie lässt sich übrigens auch toll zur Strukturierung und zur Gestaltung der Gliederung verwenden.

Oft sind es auch Kombinationen aus Wegen, die das Thema abschließend festlegen. So kann es sein, dass ein Themenbereich gefunden ist, sich das Thema jedoch erst in Kombination mit einer Forschungsmethode ergibt. Auch könnte es sein, dass bestimmte Überbegriffe besonders gut zu einer Dozentin oder einem Dozenten passt, die oder der dann wiederum dabei unterstützen kann, das Ganze zu einem Thema einzugrenzen.

Die Mindmap alleine kann jedoch auch bedeuten, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen zu können. Man ist ja für seine eigenen Spezialgebiete auch gewissermaßen „betriebsblind“. Daher kann der Austausch mit Anderen stets hilfreich sein. KommilitonInnen, Freunde, Familienangehörige, Lehrpersonal, KollegInnen – es lassen sich viele Perspektiven für die persönliche Themensammlung finden.

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Dabei kann auch ein fachfremder Blick neue Impulse bringen oder helfen, den eigenen Fokus zu verändern. Vielleicht macht es auch Sinn, sich mit anderen Studierenden zu treffen und gemeinsam die jeweiligen Mindmaps zu erarbeiten. So oder auf anderem Wege ist der Austausch für Feedback und zur Themenfindung unbedingt empfehlenswert. Eine solche Beratung bietet Dir übrigens auch die Absolventen Schmiede an.

Beim Finden und Formulieren eines Themas ist grundsätzlich wichtig, dass es sich an einem der Fächer des Studiums orientiert oder zumindest einen Teil der Studieninhalte spiegelt. Es sollte sich außerdem um ein Thema handeln, das so noch nicht erforscht oder erarbeitet wurde. Daher ist Literaturrecherche schon im Vorfeld unabdingbar. Einerseits lässt sich so feststellen, ob sich zu dem Wunschthema ausreichend aktuelle und seriöse Literatur finden lässt, ob einem diese zusagt und ob das gewählte Thema oder die Fragestellung nicht schon bereits behandelt wurde. Es sollte auch nicht vergessen werden, dass ein gutes Thema nicht immer auch in das persönliche zur Verfügung stehende Zeitbudget passt. Deshalb sollte man sich auch stets die Frage stellen: Kann ich eine Arbeit zu dem von mir gewünschten Thema in der mir verbleibenden Zeit schaffen? Ist es zu umfangreich für das vorgegebene Seitenlimit? Muss ich inhaltlich reduzieren oder ergänzen? Diese Fragestellungen lassen sich sicherlich auch in Feedbackgesprächen mit Fachpersonen oder mit der Betreuerin oder dem Betreuer klären.

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Zu guter Letzt geht es an das abschließende Formulieren des Themas. Dabei ist es wichtig eine Überschrift zu finden, die nichts Inhaltliches vorweg nimmt und das Interesse der Leserschaft weckt. Ein Thema sollte auch nicht zu viele Aspekte auf einmal behandeln und dementsprechend kurz und prägnant sollte dann auch die Formulierung ausfallen. Um etwas mehr Spielraum zu haben, bieten sich Untertitel an. So könnte der Titel der im vorher erwähnten Beispiel genannten Abschlussarbeit der Sozialwissenschaftlerin am Ende lauten: Die Lebenswelt Krankenhaus – was bedeutet der Krankenhausaufenthalt für betagte Menschen? Der Leser weiß nun, dass es sich um eine Lebensweltanalyse im Bereich Krankenhaus handelt. Der Untertitel grenzt das Thema noch weiter ein. Trotzdem sind keine Ergebnisse oder vorgreifende Vermutungen im Titel zu erkennen.

Wie man sieht: Das Thema einer Abschlussarbeit zu finden ist viel mehr als nur die Suche nach einer Überschrift. Es definiert quasi die gesamte Arbeit und formt natürlich auch entsprechend das Ergebnis. Ein Thema muss neben einem selbst auch besonders den Leser überzeugen. Beratet euch daher intensiv mit Eurer Betreuerin oder Eurem Betreuer, geht in Euch und erforscht, welche Themen Euch wirklich interessieren oder überlegt, welcher künftiger Arbeitgeber an welchem Thema interessiert sein könnte. Vergesst dabei nicht, dass sich ein Thema auch mal dynamisch an den Forschungsablauf anpassen darf. Die Absolventen Schmiede bietet auch hierbei Hilfestellung durch individuelle Coachings an.

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Elisabeth Olden hat ihren Bachelor in Management Sozialer Innovationen an der Hochschule München gemacht und ist gelernte Mediatorin. Vor ihrem Studium war sie medizinische Fachangestellte und hat parallel Textererfahrung im Onlinebereich gesammelt. Seit 3 Jahren ist sie privat als Lektorin tätig und unterstützt Forschungsarbeiten mit Publikationen. Ihr nächster geplanter Schritt ist eine Tätigkeit als Coachin und Konfliktberaterin.