Schreibblockaden lösen – 7 Tipps für das flüssige Schreiben

Wer kennt es nicht: Du sitzt schon seit Ewigkeiten vor deinem Laptop, weißes Papier und dir fällt einfach keine Überschrift, geschweige denn ein Thema ein. Du denkst angestrengt nach, doch auch das hilft nicht weiter. Was nun? Wir geben dir 7 Tipps an die Hand, die dir helfen werden, diese Blockaden in den Griff bekommen. Und los geht’s!

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Oftmals halten uns unsere inneren Stimmen davon ab, anzufangen, weil wir dazu neigen, es perfekt machen zu wollen. Um diese Stimmen zum Schweigen zu bringen, mache dir bewusst, dass es nicht perfekt sein kann und auch nicht soll. In deinem Studium geht es darum, dass du dir mithilfe der Wissenschaftlichen Arbeiten Wissen aneignest und selbst umsetzt, sodass du es besser erlernen kannst. Denke immer daran, dass deine Arbeit nicht perfekt werden muss, du musst nur anfangen. Alles andere kommt von ganz alleine. Dadurch baust du innere Blockaden ab und kommst in den Schreib-Flow zurück.

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Beim Schreiben einer Wissenschaftlichen Arbeit ist es oft schwer von den gelesenen Texten wegzukommen und das Gelesene in eigene Wörter zu formulieren. Hierbei kannst du, als Hilfe daran denken, wie du es einem Freund oder Fremden erklären würdest, der noch nie etwas von dem Thema gehört hat. Dadurch fällt es dir leichter, in deinen eigenen Worten zu schreiben und du brauchst weniger Zitate.

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Das heißt, dass du dir als allererstes überlegen solltest, um was es genau in deiner Arbeit gehen soll. Welche Fragestellung willst du beantworten und welches Ziel verfolgst du mit deiner Arbeit. Dadurch hast du schon eine gewisse Vorstellung von dem Thema und Schwerpunkten, die du behandeln willst.

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Damit ist gemeint, dass du dir mit Stichpunkten aufschreibst, wie du die Arbeit aufziehen willst. Was soll in der Einleitung, im Mittelteil und im Schluss stehen, sodass ein roter Faden zu erkennen ist und das der Leser am Ende einen Mehrwert davon hat. Dadurch nimmst du dir den Druck, dass du alles von Anfang an schreiben musst. Somit hast du bereits Stichpunkte, an denen du dich entlanghangeln kannst.

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Mache dir Gedanken über die verschiedenen Themen und was du zu diesen schreiben willst. Mache wieder Stichpunkte unter den einzelnen Überschriften und schreibe in deinen eigenen Worten kurze Sätze, was du dir vorstellst unter diesem Punkt und worauf du vielleicht achten solltest. Dadurch entsteht ein grobes Gerüst, wodurch du dir besser deine Lektüre und Recherche bestimmen kannst und somit weniger Druck verspürst, etwas zu vergessen.

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Oftmals sind Schreibblockaden zurückzuführen auf die Unwissenheit oder Unsicherheit, wie die Regeln von Wissenschaftlichen Schreiben sind. Um dies zu vermeiden solltest du dir vorher genau die Regeln durchlesen und sie dir sichtbar und schnell erreichbar an deinem Schreibtisch oder auf dem Laptop ablegen. Dadurch kannst du bei Unsicherheiten schnell reagieren und eine Lösung suchen, anstatt dich Ewigkeiten mit der Suche der richten Regel zu befassen.

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Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und daher ist es absolut notwendig, dass du in den Austausch gehst mit anderen Kommilitonen. Frage ältere Semester um Rat oder gründe selber eine Gruppe, wo ihr euch austauschen könnt über eure Arbeiten. Dadurch verlierst du die Angst vor dem Schreiben, findest Gleichgesinnte und hilfst gleichzeitig anderen Kommilitonen es dir gleich zu tun. Wir hoffen die Tipps konnten dir weiterhelfen und wir freuen uns auf einen regen Austausch zu diesem Thema.

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Natürlich steht und fällt nicht alles mit einer Schreibblockade, so gibt es weitaus tiefer verdeckte Themen, die nicht auf Anhieb identifiziert werden können. Kennst du das Gefühl: Du sitzt an deiner Wissenschaftlichen Arbeit und siehst kein Ende? Du bist frustriert und dir ist alles zu viel? Du hättest jetzt gerne jemanden an deiner Seite, der dich unterstützt und dir aufzeigt, was du machen kannst, um dich täglich aufs Neue zu motivieren, deine verspannten Schultern zu entlasten und dir neue Inspirationen zu holen. Dafür sind wir für dich da. Wenn du dich intensiver mit deinen Themen auseinander setzen möchtest, dann komm doch zu uns ins Coaching!

Über die Autorinnnen

Wer wir sind? Elena Keerl und Jessica Brendke, Deine Coaches für Motivation und Inspiration beim wissenschaftlichen Schreiben. Wir helfen Dir dabei, dass Du den Kopf nicht verlierst zwischen all den Aufgaben und dass Du Deine Ziele im Auge behältst. Durch unser Studium und unsere eigenen Erfahrungen im Bereich Wissenschaftliches Schreiben, können wir zu 100% nachvollziehen, wie es Dir gerade geht und welche Ängste und Sorgen Dich plagen. Damit Du Dich besser auf Deine Wissenschaftliche Arbeit konzentrieren kannst und mit voller Power durchstartest, sind wir zur Stelle und unterstützen Dich bei allen Themen die Dich in diesem Lebensbereich konfrontieren.

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Meine 5 Schritte, wie Du Kraft tankst, obwohl Du am Rad drehst

Berge an Aufgaben, die Prüfungszeit steht bevor oder ein Abgabetermin rückt näher und Du weißt nicht, woher Du noch die Kraft nehmen sollst, all die Dinge zu bewältigen. Es liegt ja nicht an Deiner Motivation, im Gegenteil: Du bist begierig loszulegen. Auch Deine Organisation ist – so präzise, dass Du weißt, wie man Aufgaben priorisieren muss. Nein, es ist einfach der Akku. Manchmal ist einfach der Saft leer und man kann nicht mehr, auch wenn man will. Ich kenn das gut. Wie kommst Du wieder zu Kräften, um durchstarten zu können? Ich bezweifle, dass es da ein Patentrezept gibt, denn Krafttanken ist eine zutiefst subjektive Angelegenheit. Aber solange wir uns nicht wie unser Smartphone einfach an eine Steckdose anschließen können, brauchen wir Techniken, um wieder zu uns zu finden. Heute will ich Dir meine Top Five davon vorstellen, in der Hoffnung, dass sie Dir auch so viel Kraft schenken wie mir.

1. Täglich ein paar Minuten Meditation

In den vergangenen Jahren hat sich bei mir die Erkenntnis herausgeschält, dass die effektivste Methode, wie ich am besten zu Kräften komme, das Meditieren ist. Ich habe eine Runde von 10 bis 15 Minuten Meditation in meine Morgenroutine integriert und versuche auch sonst am Tage, wo es nötig ist, die Gelegenheit einzubauen, eine Runde zu mir selbst zu finden. Eine innere Balance zu entwickeln, ist essentiell, wenn Du von den täglichen Impulsen, die Dich von außen stressen, nicht aus der Bahn geworfen werden willst. Meditation hat sich da seit Jahrhunderten bewährt. Das hat bei mir sogar so weit geführt, dass ich nur dank täglicher Meditation viel besser mit Tagen klarkomme, an denen ich wenig geschlafen habe – etwas, das mich früher einen ganzen Tag lang lahmgelegt hat. Als technische Unterstützung für meine tägliche Meditations-Session nutze ich momentan abwechselnd eine von diesen beiden Apps:
  • die englischsprachige App „Calm“ oder
  • die deutschsprachige „7 Meditations“

2. Den Tag mit einem positiven Fokus beginnen

Nichts hemmt und stresst so sehr, wie morgens mit dem Gedanken aufzuwachen: Verdammte Scheiße, so viel zu tun! Das wird stressig… Ich kann morgens Negatives überhaupt nicht brauchen. Will ich kraftvoll in den Tag starten, brauche ich einen positiven Fokus, ansonsten ist es vorbei mit Motivation und Freude am neuen Tag. (Ist ja klar: Wenn Du ohnehin schon Aussicht auf einen nervig-anstrengenden Tag hast, warum solltest Du Dich dann aufraffen, aufzustehen und an die Arbeit zu gehen?) Also bemühe ich mich, mir einen positiven Fokus zu verleihen: Ich konzentriere mich gleich auf die richtige Aufgabe, indem ich diesen Satz vollende: Dieser Tag wird großartig, weil… Das hilft übrigens auch, um abends zu überprüfen, ob Du heute erfolgreich warst: Hast Du die Aufgabe (zufriedenstellend) erledigt oder klemmt’s da noch an etwas? Du weißt ja, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Gilt auch für Deine positive Lebensgestaltung. Es ist doch ein cooles Gefühl, einzuschlafen mit der inneren Überzeugung, heute alles so erledigt zu haben, wie Du es Dir gewünscht hast.

3. Arbeit einteilen, am besten nach der Pomodoro-Technik

Du kannst natürlich an jede Aufgabe mehr oder weniger ungeplant rangehen und sie so solange durchziehen, bis sie erledigt ist – und sei’s auch zum Preis, dass Dir die Zunge am Boden hängt. Kann man machen, aber es geht besser. Zum Beispiel mit der Pomodoro-Technik zur sinnvollen Einteilung Deiner Aufgaben. Dabei geht’s weniger um die Priorisierung (um die geht‘s hier), sondern vielmehr um die zeitliche Einteilung, wann und wie lang Du Dich mit etwas beschäftigen solltest, um das Maximum an Energie aus Dir rauszuholen. Die Pomodoro-Technik hat ein Italiener namens Francesco Cirillo in den 1980ern entwickelt. Sie hat ihren Namen von den in Tomaten-Form (ital.: pomodoro) gehaltenen Eieruhren, die Cirillo zur Strukturierung seines Arbeitstages verwendet hat. Der Trick ist denkbar einfach:
  1. Formuliere Deine Aufgabe(n) schriftlich.
  2. Stell Deinen Wecker auf 25 Minuten.
  3. Bearbeite die Aufgabe, bis der Wecker klingelt. Anschließend markierst Du sie mit einem Häkchen.
  4. Dann legst Du eine kurze Pause von ca. 5 Minuten ein.
  5. Alle vier „pomodori“ machst Du eine längere Pause (vielleicht 15 – 20 Minuten).
Das Prinzip bringt’s deshalb, weil Du erstens, Dich nicht überarbeitest, sondern Deinem Gehirn Zeit gibst, zur Ruhe zu kommen. Zweitens, hast Du die Befriedigung, die Du nach erfolgreicher Erledigung einer Aufgabe verspürst, visualisiert, indem Du ein Häkchen hinter sie gemacht hast. Das tut einfach gut. By the way: Du kannst das Ganze auf Papier machen oder aber auch auf dem Laptop oder Smartphone. Dafür gibt’s zahlreiche Apps; diejenige, die ich nutze, heißt „befocused“.

4. Bringe Dich in einen Gewinner-Zustand

Du musst nicht nur fokussiert und motiviert wie ein Gewinner sein, sondern auch so aussehen. Deine Körperhaltung hat einen großen Einfluss darauf, wie Du zu Werke gehst; mit Kraft und Energie oder schlapp und demotiviert. Genau das spiegelt Deine Körperhaltung wider (ein Vortrag von Christian Bischof aus Landshut, den ich kürzlich das Vergnügen hatte, zu hören, hat mir das mal wieder bewusstgemacht). Apropos „Spiegel“: Am besten stellst Du Dich dafür vor einen Spiegel und nimmst Deine persönliche Gewinner-Pose ein. Es ist verrückt, aber zu sehen, wie Du Deinen Körper kraftvoll anspannst und aussiehst wie ein Gewinner, führt dazu, Dich genauso zu fühlen. Das ist ein einfacher, aber super-effektiver Trick, mit dem ich mich selbst allzu gerne manipuliere. Falls Du’s mir nicht glauben willst: Schau Dir diesen TED-Talk von Amy Cuddy an. Überzeugt?

5. Media Blackout: Schalte alle Benachrichtigungen aus

Keine Ahnung, wie oft ich’s schon gehört habe, aber ich habe wahnsinnig lange gebraucht, bis ich’s endlich umgesetzt hatte. Aber als ich es gemacht habe, war’s wie ein Effizienz-Boost auf Mach 2: Internet aus, Benachrichtigungen aus. Kein Facebook, Snapchat, Twitter, YouTube, Instagram, was weiß ich. Weg damit, solange Du arbeitest. Bei den vielen Angeboten auf diesen Plattformen, ist es nur zu reizvoll, noch kurz dieses eine da zu lesen oder das Video anzuschauen (sind ja nur fünf Minuten), und oh! Claudia hat ein neues Album auf Facebook erstellt. Mal kurz reinschauen… Aus „kurz“ wird mega-lang und irgendwann realisierst Du, wie viel Zeit Du gerade sinnlos verbraten hast. Dabei könntest Du all die Social-Media- und Internet-Aktivitäten so richtig genießen, nachdem Du Deine Aufgabe erledigt hast. Aus diesem Grund habe ich alle Benachrichtigungen einfach abgestellt. Keine Benachrichtigung, keine Ablenkung, keine Verlockung, doch kurz mal ins Internet abzudriften. (Das heißt aber nicht, dass ich Deine Nachrichten auf Facebook nicht beantworte! Im Gegenteil, ich freu mich darauf.) Das waren meine 5 Schritte, wie ich Kraft tanke, obwohl ich so viel zu tun habe, dass ich am Rad drehen könnte. Trotzdem (bzw. gerade wegen dieser Techniken) habe ich nachher alles erledigt und fühle mich gut. Was sind Deine Tricks? Wie gehst Du mit Stress um? Lass es mich wissen!
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Der gebürtige Allgäuer Daniel Walzer unterstützt junge Mitarbeiter dabei ihre Begeisterung und Motivation neu zu entdecken. Mit Mitte zwanzig kennt er die Herausforderungen der heutigen Generation und kommuniziert auf Augenhöhe. Sein Abschluss in Wirtschaftspsychologie (B. A.) mit dem Fokus auf Personalentwicklung und Beratung geben ihm ein fundiertes Hintergrundwissen. Zahlreiche Fortbildungen in verschiedenen Bereichen wie NLP, gewaltfreie Kommunikation, Lachyoga, Kreativität und Hypnose führen zu anwendungsorientiertem Know-How. Abgeschlossene Berufsausbildung, Arbeitserfahrung in Trainingsakademien und internationale Personalarbeit spiegeln seine berufliche Erfahrung. Er trainiert seine Inhalte nicht nur, er lebt sie.

Weitere Informationen über Daniel Walzer und seine Arbeit findet Ihr auf danielwalzer.de

Ziele priorisieren: Wie findest Du raus, welches Ziel (Dir) am wichtigsten ist?

Momentan hoppe ich hin und her zwischen Podcasts, Blog-Artikeln und Trainings, bin auf der Straße zum nächsten Unternehmen oder zu einer Konferenz, um dort meinem Brötchen-Erwerb nachzugehen.

Kurz und gut: Mega viel zu tun und kaum Zeit und das war als Student kaum anders. Viele verschiedene Projekte die alle Spaß machen und auf ihre Weise wichtig sind. Aber ich will nicht, dass eine Aufgabe darunter leidet, dass ich irgendwas unzureichend erledige und später mit einem Rattenschwanz an Konsequenzen zu kämpfen habe. Ich brauche deshalb eine Methode, mit der ich meine Ziele und Aufgaben priorisieren kann. Einen Plan, was am wichtigsten ist, und wie ich Dinge schnell und zufriedenstellend erledigen kann.

Und genau darum soll’s in diesem Post gehen: meine persönlichen Tipps und Tricks, wie ich diese Situationen geschickt und erfolgreich bewältigt habe. Damit Du nicht so ins Schwimmen gerätst wie ich…

Priorität setzen: Was ist Dir gegenwärtig am wichtigsten?

Das ganze Chaos an Aufgaben ist oft schwer überschaubar und irgendwie scheint jede Aufgabe wichtig zu sein. Wenn Du sie miteinander vergleichst, stellst Du oft fest, dass ein direkter Vergleich zwischen ihnen keinen Sinn ergibt, denn er bringt Dich keinen Deut weiter. Wie willst Du auch unterschiedliche Aufgaben mit unterschiedlichen Zielsetzungen hierarchisieren?

Also brauchst Du einen Maßstab, der von außen kommt, also einer, der nichts mit Deinen Aufgaben direkt zu tun hat. Das habe ich gemacht und mich gefragt:

Was ist das, was Du im Augenblick am meisten brauchst?

Die Antwort kann eine gewisse Note für ein Projekt, einen guten Plan wie du die Prüfung bestehst oder genügend Geld bis zum Ende des Monats sein. Falls die Antwort noch zu abstrakt ist kannst du sie noch weiter konkretisieren zum Beispiel:

  1. Welche Inhalte sind am wichtigsten um durch die Prüfung zu kommen?
  2. Geld: Womit kann ich am meisten Geld verdienen?

Auf diese Weise konnte ich alle meine Projekte gescheit bewerten und in eine Wichtigkeits-Rangfolge bringen.

Welche Aufgabe verdient die höchste Priorität?

So weit, so gut. Das Problem aber war, dass es mehrere Aufgaben durch mein erstes Sieb geschafft hatten und ich noch immer nicht wusste, mit welcher ich als erstes beginnen sollte.

Daraufhin habe ich das Ganze absolut gesetzt und mich gefragt:

Wenn Du nur eine einzige Aufgabe erledigen könntest, welche wäre es dann?

Die Aufgabe, die bei diesem Aussiebe-Prozess übrigbleibt, ist Deine Priorität Nummer 1. Dasjenige, das Dir von allen am meisten zurückgeben würde und deshalb von Dir als erstes bearbeitet werden sollte.

Bei den übrigen, noch verbleibenden Aufgaben bin ich dann auf dieselbe Weise vorgegangen. Hatte ich eine Aufgabe erledigt, habe ich den übrigen Pool wieder nach der einen Aufgabe durchsucht, die am dringendsten war.

Es läuft alles leichter von der Hand, wenn Du erst mal eine Hierarchie hast

Nachdem ich meine Aufgaben so priorisiert (und mir so einen Überblick verschafft) hatte, ging alles leichter von der Hand. Nicht nur planmäßiger, zügiger und effektiver, nein, auch seelisch viel angenehmer. Denn ich hatte keinen ungeordneten Berg an Dringlichkeiten, sondern einen Plan, was wann und warum drankommen muss.

Ich wusste, mit welcher Aufgabe ich meinen Tag beginnen sollte und nachdem dieser Klops weg war, konnte ich mich freuen, erneut einen großen Schritt vorwärts getan zu haben. Denn so verschlingt man einen Wal: Stück für Stück.

Ich mach’s, nicht weil ich muss, sondern weil ich will. Prioritäten-Setzung kann Dir wahnsinnig viel Freude für die Arbeit einbringen – und genau darum geht’s ja: Freude an dem zu entwickeln, was Du tust.

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Der gebürtige Allgäuer Daniel Walzer unterstützt junge Mitarbeiter dabei ihre Begeisterung und Motivation neu zu entdecken. Mit Mitte zwanzig kennt er die Herausforderungen der heutigen Generation und kommuniziert auf Augenhöhe. Sein Abschluss in Wirtschaftspsychologie (B. A.) mit dem Fokus auf Personalentwicklung und Beratung geben ihm ein fundiertes Hintergrundwissen. Zahlreiche Fortbildungen in verschiedenen Bereichen wie NLP, gewaltfreie Kommunikation, Lachyoga, Kreativität und Hypnose führen zu anwendungsorientiertem Know-How. Abgeschlossene Berufsausbildung, Arbeitserfahrung in Trainingsakademien und internationale Personalarbeit spiegeln seine berufliche Erfahrung. Er trainiert seine Inhalte nicht nur, er lebt sie.

Weitere Informationen über Daniel Walzer und seine Arbeit findet Ihr auf danielwalzer.de

Formuliere die Forschungsfrage Deiner Bachelorarbeit oder Masterarbeit mit diesen 3 Musterfragen

Toni schluckt. Gerade hat er dem Betreuer drei Seiten Text hingelegt. Doch der wirft nur einen kurzen Blick darauf und fragt: Was ist Ihre Forschungsfrage? Toni stöhnt innerlich…

Eine ganze Woche hat er an diesen drei Seiten gesessen. Mehr als 15 Bücher liegen noch aufgeschlagen auf seinem Tisch. Sein Laptop quillt über von Onlinequellen. Und die meisten hat er noch nicht mal gesichtet. Schreiben, lesen, schreiben, lesen, umschreiben, wieder lesen… Nichts anderes hat er die letzten Tage gemacht. Und jetzt das. Toni schwant nichts Gutes… Leise sagt er: ich schau mir das noch mal an, nimmt die drei Seiten und verlässt mit hängenden Schultern die Sprechstunde…

Was für eine Panne… War die Woche Arbeit umsonst? 3 Seiten für die Katz? Was hätte Toni wohl geholfen?

Ganz einfach, die 3 Musterfragen! Hier sind die Schritte dazu.

Schritt 1: Definiere die Begriffe aus dem Thema Deiner Bachelorarbeit oder Masterarbeit

Nehmen wir mal an, Toni schreibt über den Einfluss von Schokolade und Lernmotivation von Studis. Dann muss er 3 Begriffe definieren: Schokolade, Lernmotivation, Studis.

Also beantwortet er diese Fragen: Was ist Schokolade? Was ist Lernmotivation? Was kennzeichnet Studierende?

Natürlich hast Du in Deiner Arbeit andere Begriffe… Aber die Schrittfolge für Definitionen bleibt gleich.

Suche die Definitionen in Lehrbüchern oder wissenschaftlichen Studien oder in ISO oder DIN. Schreibe sie heraus und schreibe SOFORT die Quellenangaben dazu.

Schritt 2: Schau Dir die Muster für die Forschungsfrage oder Leitfrage einer Bachelorarbeit oder Masterarbeit an

Jede wissenschaftliche Fragestellung baut auf einer der folgenden drei Musterfragen oder Grundfragen auf. Du brauchst nur einen Begriff als Aufhänger. Ich erkläre das mal mit Tonis Begriff Lernmotivation.

Das sind die 3 meist gebrauchten Muster für die Forschungsfrage zum Oberthema Lernmotivation:

  1. Was ist Lernmotivation oder was lässt sich über Lernmotivation sagen / schreiben?
  2. Welche Beziehungen hat Lernmotivation zur Umwelt, mit anderen Merkmalen? Was beeinflusst sie?
  3. Wie entwickelt sich Lernmotivation und was sind die Ursachen dafür?

Die erste Musterfrage ist eine so genannte Merkmalsanalyse oder Attribut-Analyse, die zweite ist eine Beziehungsanalyse oder Wirkungsanalyse und die dritte Musterfrage ist eine Entwicklungsanalyse.

Mit einem dieser 3 Muster findest Du die Forschungsfrage für Dein Thema.

Wichtig: Natürlich hängt die konkrete Formulierung vom Begriff ab. Probieren wir das im nächsten Schritt aus.

Schritt 3: Entwirf die Forschungsfrage für Deine Bachelorarbeit oder Masterarbeit

Probier die Musterfragen mit Deinen Begriffen aus. Formuliere mögliche Fragen und wähle dann EINE Frage für Deine Arbeit aus.

Wir machen das mal für Soft Skills.

1. Was sind Soft Skills oder was lässt sich über Soft Skills sagen / schreiben?
2. Welche Beziehungen haben Soft Skills zur Umwelt, mit anderen Merkmalen? Was beeinflusst sie?
3. Wie entwickeln sich Soft Skills und was sind die Ursachen dafür?

Hat doch ganz gut gepasst.

Probiere das jetzt weiter mit Begriffen wie Finanzkrise, Arbeitslosigkeit, Migration, Motorleistung, LOHAS, Friedensgespräche, Mikrokredite, Big Data, Alkoholsucht oder eben gleich mit Deinen Fachbegriffen.

Klar sind die Formulierungen der Frage immer etwas anders. ABER: der Grundgedanke bleibt gleich. Ich schau mir entweder den Begriff für sich an (Merkmale) oder in Beziehung mit anderen Begriffen oder Objekten (Beziehungen, Wirkungen, Ursachen) oder seine dynamische Seite, die Entwicklung (Evolution).

Formuliere jetzt mit den Begriffen aus dem Thema Deiner Bachelorarbeit oder Masterarbeit eine oder mehrere Fragen. keine Sorge, Dir schaut niemand zu und Du kannst sie natürlich noch schleifen.

Schritt 4: Suche mögliche Antworten auf die Forschungsfrage

Welche Frage sollte ich nehmen? Kommt auf die Umstände an, auf die Quellen, die Anforderungen des Lehrstuhls, die Methoden etc. Ein guter Anfang ist, sich die möglichen Antworten anzuschauen. Das macht die Frage fassbar.

Inhalte im Thesis Guide

Beispiele für Antworten für die Lernmotivation:

Muster 1: Was ist Lernmotivation oder was lässt sich über Lernmotivation sagen / schreiben?
Es gibt natürlich verschiedene Niveaus der Lernmotivation wie stark und schwach oder bezogen auf Fächer oder zeitlich limitiert oder auf Aufgaben fokussiert oder je nach Person oder Gruppe. Es kommt immer auf die untersuchten Personen an.

Muster 2: Was beeinflusst die Lernmotivation?
Da gibt es Abertausende Antworten, je nach Person… Eine Deadline, ein anderes Projekt, die Aussicht auf Erfolg, Wettbewerb mit Kommilitonen, Erwartungen von Partnern, Angst vor Degradierung oder dem Rauswurf uvm. Auch Didaktik, Themen, Dozenten, Lehrmaterial spielen eine Rolle. Die Liste ist grenzenlos. Das zeigt, dass bei dieser Frage meist sehr viel zu holen ist!

Muster 3: Wie entwickelt sich Lernmotivation und was sind die Ursachen dafür?
Da gibt es wieder Tausende Antworten, je nach Personenkreis, je nach Umgebung etc. Es gibt sicher Phasen, Auf und Ab, saisonabhängige Faktoren wie Klausurphasen, Persönlichkeitsentwicklungsphase etc. Das kann ziemlich komplex werden!

Wenn Toni eine Wahl hat, sollte er Muster 3 NICHT wählen. Eine Analyse von Beziehungen, also Muster 2, ist überschaubarer. Auf jeden Fall helfen die vorläufigen Antworten auf die Fragen bei der Entscheidung.

Schritt 5: Gib Deiner Forschungsfrage den letzten Schliff

Am Ende steht nur EINE Leitfrage. Die sollte offen sein und sprachlich rund geschliffen. Sie muss natürlich zu Deinem Thema und den erwarteten Ergebnissen passen. Das ist der finale Test.

Wie läuft nun Tonis nächste Konsultation mit dem Betreuer ab?

Am besten ist wohl, er sendet ihm erstmal per Email nur das Thema mit der Forschungsfrage und fragt an, ob er in dieser Richtung weitermachen kann. Das spart viel Schreiberei :-)

Viel Erfolg beim Formulieren der Forschungsfrage wünschen Dir

Silvio und das Team Aristolo

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