Eine zuverlässige und nachhaltige Top-Schreibtechnik ist einfach und führt Dich schnell zu gutem Text, egal ob es um eine Hausarbeit, Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation geht. Schauen wir uns diese Anforderungen genauer an. (Die folgenden Inhalte stammen aus dem Buch „Schreib-ABC – Fünf Seiten pro Tag“ vom Studeo Verlag in Berlin.)


Eine zuverlässige und nachhaltige Schreibtechnik führt Dich zu präzisen und nachvollziehbaren Inhalten bis hin zum Ergebniskapitel, für das keine externen Quellen verfügbar sind. Sie unterstützt die differenzierte Verarbeitung von Quellen wie Studien oder Fachbüchern im Text und vermeidet das Vergessen von Quellenverweisen. Sie sichert somit die Plagiatsfreiheit und dazu auch Deinen Roten Faden.
Schnelligkeit
Eine zuverlässige und nachhaltige Schreibtechnik führt Dich schnell zu hochwertigem Text. Schnelle Erfolge motivieren, stärken Dein Selbstvertrauen und sind das beste Mittel gegen Blockaden und Schreibhemmungen.
Einfachheit
Eine zuverlässige und nachhaltige Schreibtechnik ist leicht zu erlernen und funktioniert jederzeit ohne große Vorbereitung. Sie eignet sich für Anfänger genauso wie für Fortgeschrittene und Profis.


Eine zuverlässige und nachhaltige Schreibtechnik funktioniert universell für alle Arten von wissenschaftlichen Texten, für alle Fächer, alle Themen, alle Methoden und alle Kapitel. Besonders die letzten Kapitel mit der Eigenleistung fallen schwer und verlangen eine funktionierende Schreibtechnik. Bewertung gängiger Schreibtechniken
Vergleichen wir die vier Grundtechniken für wissenschaftliches Schreiben.
Erst einlesen, dann schreiben


• Ich kann mir unmöglich alle relevanten Inhalte beim Lesen merken. Neue Quellen überlagern vorher gelesene Quellen. Ich muss beim Schreiben immer wieder nachlesen. Das stört den Schreibfluss.
• Ich habe am Anfang noch keinen Überblick über das Thema und kann daher nicht genau sagen, welche Quellen gut sind. Ich lese vermutlich einige schwache Quellen, die mich vom Fokus des Themas ablenken.
• Lesen ist notwendig, aber nicht hinreichend für die Durchdringung des Themas. Ich muss die Inhalte systematisch und gründlich filtern und aufarbeiten.
• Ich kann mit dieser Schreibtechnik nur die vorderen Kapitel schreiben. Sie hilft nicht bei den Kapiteln mit der Eigenleistung wie dem Ergebniskapitel und dem Fazit.
Lesen, schreiben, lesen, schreiben…


• Der Text wirkt wie eine Aneinanderreihung von Quellen, deutlich erkennbar an den gehäuften Verweisen auf eine Quelle.
• Die Inhalte der Arbeit hängen eher von der Reihenfolge beim Lesen als von der Logik in den Kapiteln ab.
• Spätere Quellen könnten viel besser sein als die ersten Quellen. Die kommen aber erst später im Text und stören den Roten Faden. Oder sie werden vorne schnell noch “dazugepackt”… Das bedeutet Stress auf den letzten Metern.
• Die Verfügbarkeit von Quellen bestimmt die Inhalte. Ist die Bibliothek zu, wird der Text anders sein, als wenn sie offen ist.
• Ein Roter Faden ist mit dieser Technik nur schwer zu erreichen.
• Die Eigenleistung kann damit nicht geschrieben werden, weil dafür keine externen Quellen zur Verfügung stehen.
Copy&paste-Technik


• Plagiatsgefahr,
• Stilbrüche,
• Logikbrüche,
• viele digitale und schwache Quellen,
• Gefahren beim Umschreiben.
Puzzle-Technik


• Sie ist langsam. Es ist mühselig, perfekt passende Aussagen zu finden, die später vermutlich von noch besseren Aussagen übertroffen werden. Manchmal gibt es auch mehrere kluge Aussagen.
• Das Verlieren im Klein-Klein ist anstrengend und nagt an der Motivation.
• Der Fokus liegt auf einzelnen Aussagen, was den inhaltlichen Zusammenhang und damit den Roten Faden gefährden kann.
• Diese Technik ist perfekt für Schreibende mit Perfektionismus-Anwandlungen und verstärkt die Schwierigkeiten, das Projekt zu Ende zu bringen.
• Die Technik führt zu Stress am Ende, weil man nach dem gründlichen Studium so einiges in den vorderen Kapiteln anders sehen könnte. Der Rote Faden kann darunter leiden.
• Auch diese Schreibtechnik hilft nicht bei den Kapiteln mit der Eigenleistung. Sie führt im Gegenteil in Versuchung, die Quellen noch mal nach verwertbaren Inhalten zu durchforsten. Damit bleibt die Eigenleistung auf der Strecke.
Folgende Tabelle zeigt die Bewertung der vier Schreibtechniken gemäß den Anforderungen.

Die Tabelle zeigt die Schwächen der vier Techniken. Besonders gegen Ende der Arbeit versagen alle und verursachen damit Stress kurz vor der Abgabe.
Und nun? Alles ganz anders machen?
Nein! Die beschriebenen Schreibtechniken haben zwar Schwächen. Aber die grundlegenden Elemente dieser Techniken (außer copy&paste) werden beim Schreiben natürlich immer gebraucht.
Dazu gehört das disziplinierte Arbeiten mit Quellen, das Zusammenfassen und Umschreiben von Inhalten, das Stellen der Funde in den Zusammenhang der eigenen Arbeit, das Arbeiten mit Inhalten usw. Diese Elemente spielen auch bei unserer neuen Schreibtechnik eine große Rolle.
Wir schauen im zweiten Teil dieses Blog-Posts auf eine Schreibtechnik, die alle Anforderungen an eine zuverlässige und nachhaltige Schreibtechnik für Hausarbeit, Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation erfüllt.
Dieser Blogbeitrag stammt aus dem Schreib-ABC vom Studeo Verlag.

