Für das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten an der Uni ist viel Recherchearbeit nötig: Nachdem das Thema festgelegt wurde, müssen die richtigen Quellen ausgesucht und analysiert werden. Besonders bei Themen mit einer großen Quellenanzahl ist eine effektive Eingrenzung der Recherchearbeit nicht immer einfach. Hierbei kann dir ein Literaturverwaltungsprogramm helfen!
Die Literaturrecherche muss gründlich durchgeführt werden und im Idealfall systematisch erfolgen. Eine korrekte Dokumentation ist besonders wichtig. Wenn du unsicher bist, kann ein Literaturrecherche-Coaching den Einstieg deutlich erleichtern und viel Arbeitszeit sparen. Nachdem du alle relevanten Quellen identifiziert und gesichtet hast, müssen die Quellen korrekt in der wissenschaftlichen Arbeit angegeben werden.


KI-Texte und Plagiate
Selbst das versehentliche Weglassen einer einzigen Quelle kann als Plagiarismus gedeutet werden und unangenehme Folgen durch die Universität mit sich ziehen. Alle Unis benutzen mittlerweile eine Plagiatssoftware, um eingereichten Arbeiten zu prüfen und mit einer umfangreichen Datenbank aus Büchern, Journals und Online-Quellen abzugleichen. Wir nutzen dieselbe Software beim Lektorat. So werden nicht zitierte Textstellen sofort erkannt – selbst wenn sie sprachlich umformuliert sind.
Gerade wenn KI beim Schreiben einer Haus-, Bachelor- oder Masterarbeit genutzt wurde, ist eine gründliche Quellenprüfung unverzichtbar – oft aber auch besonders zeitaufwendig. Im Rahmen unseres Lektorats für KI-Texte übernehmen wir genau diese Aufgabe und stellen sicher, dass alle verwendeten Inhalte korrekt belegt sind.
Warum Literaturverwaltungsprogramme nutzen?
Es lohnt sich also, bei den Quellenangaben und Referenzen einer wissenschaftlichen Arbeit besonders penibel zu sein. Je nach Umfang der Arbeit kann das sehr anstrengend sein, vor allem ohne Literaturverwaltungsprogramm: Besonders in den empirisch geprägten Studiengängen wird erwartet, dass die vorgestellten Ideen einer Arbeit mit ausreichenden Quellen belegt werden. Aber wer möchte das schon alles manuell per Hand eintippen? Hunderte Referenzen und Fußnoten einzutippen, ist nicht nur anstrengend und langweilig, sondern lenkt aus meiner eigenen Erfahrung auch davon ab, sich auf den eigentlichen Inhalt der Arbeit zu konzentrieren. Ganz davon abgesehen, dass einem auf diese manuelle Art garantiert Formfehler unterlaufen: Im schlimmsten Fall muss man nochmal durch alle Fußnoten gehen, um auszuschließen, dass man nicht an falscher Stelle einen Punkt angebracht hat und das Datum richtig genannt wurde. Und am Ende muss im Literaturverzeichnis eine Auflistung sämtlicher verwendeter Quellen erfolgen – in der Regel alphabetisch.
Vier Literaturverwaltungsprogramme im Vergleich:
Am Anfang des Studiums habe ich diese ganze Arbeit noch per Hand gemacht, aber es wurde einfach immer lästiger und zeitfressender. Ich bin schließlich auf Literaturverwaltungsprogramme umgestiegen, die mir den Großteil dieser akribischen Arbeit abnehmen. Neben der Möglichkeit, sich diese Arbeit durch ein professionelles Ghostwriting ganz zu sparen, helfen diese Programme beim Einfügen und Sortieren der wissenschaftlichen Quellen. Zu den wichtigsten dieser Tools gehören Citavi, EndNote, Zotero und (ÜBERRASCHUNG) Word! Nach einer kurzen Einarbeitungszeit erspart man sich mit den Programmen stundenlange Arbeit, die man lieber produktiv gestalten kann – zum Beispiel mit dem Schreiben des eigentlichen Inhalts der Arbeit! Hier ist ein kurzer Überblick dieser vier Tools, damit du gleich losstarten kannst.
Der Platzhirsch


Unter den Literaturverwaltungsprogrammen ist Citavi der Marktführer. Studenten können über ihre Universitäten oft auf günstigere Campuslizenzen zugreifen. Ansonsten kostet die eigenständige Lizenz für Studenten und Doktoranten 119€. Zusätzlich gibt es eine kostenlose Version mit allen Funktionen der kostenpflichtigen Version, die allerdings auf 100 Titel begrenzt ist. Leider gibt es für Mac User kein Citavi mehr, die Entwicklung wurde schon 2011 eingestellt. Der PC-User, der gerne mit Citavi arbeitet, findet hier ein Manual für PC, und hier eine allgemeine Beschreibung.
Die englische Alternative


Der Fokussierte


Du brauchst professionelle Hilfe beim Schreiben Deiner Haus- oder Abschlussarbeit?


Der alte Bekannte


...und mein Favorit ist...
Persönlich nutze ich EndNote, weil ich im englischsprachigen Ausland studiere und meine Universität eine recht günstige Lizenz für dieses Literaturverwaltungsprogramm anbietet. Citavi und Zotero habe ich allerdings auch schon genutzt – alle drei Programme haben ihre Aufgabe zur Verwaltung von Literatur und Referenzen sehr gut erfüllt. Die kürzeste Einarbeitungszeit hatte ich mit Zotero, da hier einfach nicht so viele Zusatzfunktionen vorhanden sind. Für jemanden, der nur Quellen, Referenzen und Literaturverzeichnisse verwalten möchte, ist Zotero aus diesem Grund vielleicht die beste Option. Zum Verwalten von eigenen Dokumenten und Dateien in unterschiedlichsten Formaten eignen sich auch die Programme GoodReader oder Papers. Bei Papers kann man eine eigene Schlagworte verwalten. Welches Programm du letztendlich verwendest, ist Geschmackssache. Alle drei Programme lassen sich nach einer recht kurzen Zeit einfach bedienen und als Addon in Word integrieren. Falls du wirklich schnell durchstarten willst, solltest du bei Word bleiben.
Unterstützung bei deiner Literaturrecherche
Wenn du merkst, dass dich das Finden relevanter Quellen noch mehr Zeit kostet, als du eingeplant hast, könnte ein Literaturrecherche-Coaching genau das Richtige sein. Bei der Absolventen-Schmiede bekommst du:
gezielte Hilfe bei der Suche in Datenbanken & Bibliotheken,
eine Vor-Selektion relevanter Quellen, damit du nicht stundenlang wühlen musst,
transparente Unterstützung bei der Einschätzung, welche Literatur wirklich brauchbar ist.


2 comments to “Welches Literaturverwaltungsprogramm ist das beste in 2026?”
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Juan Ledesma - 24. März 2021 at 13:03
Ein guter Vergleich, danke für den Artikel. Ich nutze EndNote, weil ich mit einem Mac arbeite.
BIR - 14. Januar 2022 at 18:41
Ich war lange Jahre absolut begeistert von Citavi und habe es als Hochschullehrer intensiv genutzt. In den letzten Wochen wird das Arbeiten mit Citavi allerdings zum Alptraum. Lizenzen werden nicht erkannt, bei Anmeldungen zu Citavi-Cloud kommen Meldungen wie „Gateway timeout“ oder „Service unavailable“. Ein Blick ins Citavi-Forum zeigt, dass das nicht nur mir so geht. Ich kann auf meine Projekte nicht mehr zugreifen (eine grauslige Erfahrunge, wenn man gerade eine termingebundene Arbeit fertigstellen will). Die Reaktionszeit des Supports hat drastisch zugenommen.
Im Moment kann ich nur abraten, sich auf Citavi einzulassen. Das ist extrem schade, weil ein funktionierendes Citavi wirklich ein tolles Programm ist.