Richtig Messen und Entscheiden

So wie jeder andere Arbeitsablauf, lässt sich auch eine Messung als Prozess darstellen, in Schritte aufteilen und optimieren. Genauso gut können auch bei jedem einzelnen Schritt Fehler gemacht werden. Das Messen soll dabei als finale Entscheidungshilfe für eine Fragestellung dienen, welche auf Zahlen und Fakten beruht und stellt damit den wichtigsten Schritt zu einer Lösungsfindung dar.

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Eine Entscheidung mit der Aussage zu fällen “Das haben wir schon immer so gemacht!” oder “Das haben wir noch nie so gemacht!” fällt sehr leicht, wenn man sich an den täglichen Trott gewöhnt hat. Um Neues aufzudecken, muss man daher nach Zahlen und Fakten entscheiden.

“Wenn man keine Fakten und genauen Daten über den Arbeitsplatz erhält, kann dieser weder kontrolliert noch verbessert werden. Es ist die Aufgabe des mittleren Managements und der Manager unter ihnen, für die Richtigkeit ihrer Daten zu sorgen, die es dem Unternehmen ermöglichen, die wahren Fakten zu kennen.” 

Kaoru Ishikawa in: What is Total Quality Control? The Japanese Way

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Damit kann also nur eine gute Entscheidung getroffen werden, wenn man sich bei dieser auf akkurate Daten und Fakten stützt und nur solcherlei Entscheidungen können ein Fundament für konstante Verbesserung und Erkenntnis bilden.

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Gute Daten können zu der Entscheidung führen, dass umfassende Änderungen vorzunehmen sind. Bei einer wissenschaftlichen Arbeit werden mit den Jahren weitere Arbeiten auf den gesammelten Daten und Erkenntnissen aufbauen. Die Ergebnisse können nicht nur Teil der Arbeit, sondern auch Kern von Vorträgen und Seminaren werden. Dies gilt nicht nur für den Verfasser der Arbeit, sondern auch für die Nachfolgenden Forscher, welche auf die Genauigkeit der Daten und Erkenntnisse vertrauen.

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Die Interpretation akkurater Daten setzt auch voraus, dass die Ausgangslage gut verstanden wurde. Wer Daten sammelt, muss sich darauf verlassen, dass die Generierung der Daten genau ist und der Prozess einen Standard darstellt, welcher voraussehbar akkurate Ergebnisse produziert. Sollte man das, was man misst nicht annähernd verstehen, so kann man auch keine Erwartung an die Daten selber stellen, geschweige denn für deren Genauigkeit bürgen.

Ganz nach der Methode in der Signalverarbeitung “Müll rein – Müll raus” basieren gute Daten auf einem soliden Verständnis des Prozesses.

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Diese Frage könnte man auch umformulieren und fragen, was man nicht messen sollte. Es ist ein leichtes Unmengen an Daten anzusammeln, abzuspeichern und in Diagrammen zu verewigen. Aber wem hilft das wie weiter? Wie bereits oben festgestellt, gilt das Messen zur Beantwortung einer Fragestellung als unerlässlich. Damit sollte schon der Rahmen bereit gestellt sein, welcher genauer festlegt, welche Daten gemessen werden sollen.

Uhrzeit, Temperatur, Stromverbrauch einzelner Bauteile, Windgeschwindigkeit, Luftdruck, Widerstand, Prozessorleistung, Speicherplatz, Frequenz von Sender und Umgebungslicht, Abstand, Durchmesser, Härte, Rauhigkeit…Aber welcher dieser Werte kann sicher unsere ursprüngliche Frage beantworten?

Ein Festlegen der richtigen Messungen kann die spätere Arbeit stark vereinfachen und zu wesentlich überzeugenderen Ergebnissen führen, die sich eindrucksvoller darstellen lassen.

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Aber wie legt man die richtigen Messwerte fest? Mit derselben Fragestellung, die ein Polizist an eine Verkehrskontrolle heran geht: Wie kann ich feststellen, ob sich ein Autofahrer vorbildlich im Verkehr verhält?

1.Sollte die Geschwindigkeit einen bestimmten Wert übersteigen, kann davon ausgegangen werden, dass die Verkehrsregeln missachtet wurden.

2.Befindet sich das Fahrzeug in einem bestimmten Bereich (Parkverbot), so ist dies ebenso ein sicherer Verstoß.

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Diese Ausgangslage wird nun von unseren Freunden und Helfern genutzt, um eine geeignete Messmethode für den jeweiligen Messwert zu finden. Die Radarpistole bei der einen und das gesunde Augenmaß bei der anderen. Ein Großteil der anderen Messwerte brauchen hierbei erst gar nicht beachtet werden, sodass sich der Arbeitstag entsprechend einfach gestaltet.

Dieser Artikel wurde von Rolf Schmidt verfasst. Er basiert auf dem hervorragenden Buch “Lean Six Sigma für Dummies – Making everything easier” von John Morgan und Martin Brenig-Kones.

Formulieren ist eine Kunst!

Formulieren ist eine Kunst!“ denkt Toni, als er seinen langen Text in Kapitel 2 noch einmal liest. Aber ich bin kein Künstler und will das auch nicht werden…Ok, dann wird es eben die Vorstufe von Kunst, nämlich Handwerk. Formulieren ist Handwerk. Das lässt sich soweit lernen, dass man sein Schreiben und Formulieren in den Griff bekommt. Viele vermuten, dass es immer eine perfekte Formulierung gibt. Die gibt es nicht! Es gibt 3 Stufen.

Die drei Stufen von Formulierungen:

• eine ganz einfache Formulierung
• eine gute, ordentliche Formulierung und
• eine sehr gute und ausgefeilte Formulierung

Für die Bachelorarbeit oder Masterarbeit reicht meist die gute und ordentliche Formulierung. Manchmal gelingen auch sehr gute Formulierungen. Aber diese solltest Du lieber nicht jagen. Nur wenn am Ende noch Zeit übrig ist.

Fakten, die Dir Mut machen für das Formulieren Deiner wissenschaftlichen Arbeit.

Fakt 1: Du hast in der Schule das Schreiben gelernt und kannst somit formulieren.
Fakt 2: Im mündlichen Formulieren bist Du mindestens gut, sonst hättest Du Dein Studium nicht bis hierher geschafft.
Fakt 3: Praktisch wirst Du sowieso keine wirklich neuen Formulierungen mehr erfinden. Alle möglichen Formulierungsvarianten stehen längst in allen möglichen Quellen. Du kannst also viele Formulierungen übernehmen.

Wozu sind gute Formulierungen in der Bachelorarbeit oder Masterarbeit eigentlich gut?

• Der Gutachter kann Deinen Gedanken besser folgen und hat bessere Laune, was die Chance auf eine sehr gute Note steigert.
• Du kannst Deinen Text besser kontrollieren, weil Du selbst dem Geschriebenen leichter folgen kannst.
• Unwichtige Inhalte werden aussortiert, weil ihre Unwichtigkeit schon beim Formulieren auffällt.
• Der Text wird besser.
• Je klarer die Grundlagen sind, umso leichter fällt Dir auch die Analyse.

Diese Tipps helfen Dir beim Formulieren:

• Formulierungen sollen einfach nur Informationen wiedergeben und keinen bombastischen Eindruck machen.
• Akzeptiere, dass Du den Text am Ende der Arbeit sowieso schleifen kannst und musst, Du oder ein Lektor. Das nimmt Dir den Druck, jetzt perfekt zu formulieren.
• Widerstehe der Versuchung, die ersten Kapitel mit Theorie und Forschungsstand perfekt zu formulieren. Das dauert und diese Kapitel werden viel weniger beachtet als Dein Ergebniskapitel. Das gründliche Schleifen dieser Kapitel geht erst, wenn die Arbeit fertig ist. Außerdem schreibst Du diese beiden Kapiteln sowieso mit Inhalten aus fremden Quellen. Du übernimmst also viele fertige Wendungen aus den Quellen.
• Solange die Arbeit nicht abgegeben ist, kannst Du die Formulierungen verbessern. Das sollte Dich beim Schreiben etwas beruhigen.
• Schleifen ist etwas anderes als Schreiben. Daher hat Schleifen auch im Schreibprozess selbst nichts zu suchen.
• Ist der Inhalt klar, lässt sich leichter formulieren. Wie banal… stimmt aber trotzdem. Sorge also für Inhalte. Die Mikrofragentechnik von Aristolo hilft Dir dabei.

Techniken für schnelles Formulieren von Text für Bachelorarbeit oder Masterarbeit:

• Du kannst vor Dir selbst einen kurzen Vortrag über einen Abschnitt halten. Dann klärt sich der Inhalt für Dich.
• Du kannst Inhalte in eine Diktier-App diktieren. Hört ja keiner zu…
• Du kannst mit Texterkennung wie Siri formulieren. Das macht Spaß und das Schreiben dreimal schneller.
• Du kannst einen bestehenden Text als Grundlage nehmen und umformulieren. Aber sei vorsichtig dabei. Nimm nur echte Quellen und keine alten Abschlussarbeiten.
• Du kannst Mikrofragen formulieren und sie beantworten.

Was oder wer hilft noch beim Formulieren?

Musterformulierungen helfen. Im Aristolo These Guide „In 31 Tagen zum Text“ findest Du Hunderte Musterformulierungen für verschiedene Kapitel. Damit kannst Du Deine eigenen Formulierungen aufpeppen. Lass Dir von Lektoren helfen. Sie machen Dir Vorschläge für bessere Formulierungen.

Einfache Tipps fürs Formulieren, aber mit großer Wirkung:

• Nur ein Komma in einem Satz. Zwei und mehr Kommata weist auf verbesserungsfähige Sätze hin. Es geht nicht um die Inhalte. Ein Satz mit mehr als einem Komma, lässt sich in der Regel auf mehrere Sätze aufteilen.
• Ein Satz sollte nicht mit „Es“ beginnen.
• Lange Ketten von Substantiven sind nicht gut, weil ihnen schwer zu folgen ist.
• Ein Gedanke, ein Satz.
• Vermeide Absätze, die länger als eine halbe Seite sind. Meist lassen sie sich in mehrere Absätze aufteilen.

Wie kann ich vermeiden, dass ich zu nah an einem Text klebe und formuliere?

Hier ist eine einfache Technik: Schreibe stichwortartig die Informationen aus dem Quellentext heraus und dann formuliere mit Deinen eigenen Worten einen neuen Text. Nutze dazu am besten die Mikfrofragentechnik von Aristolo.

Was mache ich, wenn mir zu einem Abschnitt kein Text einfällt?

Wenn Dir kein Text einfällt, hast Du wahrscheinlich keine Informationen für diesen Abschnitt. Überlege Dir, welche Frage Du in diesem Abschnitt beantworten willst und suche dann entweder Stichworte oder Informationen in Deinen Quellen als Vorlage für diesen Abschnitt.
Noch ein wichtiger Tipp:
Verwende die meiste Sorgfalt auf die Formulierungen in der Einleitung und im Schlusskapitel, weil diese meistens zuerst gelesen werden. Damit machst Du einen tollen ersten Eindruck und zuletzt einen tollen bleibenden Eindruck.

Wie hilft der Aristolo Thesis Guide beim Formulieren in der Bachelorarbeit oder Masterarbeit?

Im Aristolo Thesis Guide findest eine genaue Anleitung für alle Kapitel mit Mikrofragen, Musterformulierungen und Beispielen. Dazu gibt es Schreivorlagen in Word.

Du willst in 31 Tagen fertig sein?

Dann hole Dir jetzt das Starter-Paket für Deine Bachelorarbeit oder Masterarbeit und lege SOFORT los.

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Diplom-Volkswirt, 47 Jahre alt, verh., 2 Kinder,

1988 – 1991 Studium Außenpolitik in Potsdam (Institut für Internationale Beziehungen) und in Moskau (Moskauer Staatliches Institut für Internationale Beziehungen),
1991 – 1996 Studium der VWL an der Universität Marburg und der Universidad Nacional de Córdoba/ Argentinien.
Diplom 1996.
Gründer und Leiter des Studeo Verlages (seit 2002) sowie der Studeo Repetitorien (seit 1995) und des Studeo Coachings (seit 2003).

Herr Gerlach hat für den Studeo Verlag mehrere Klausurtrainer in BWL, VWL, Mathematik und Statistik und das Handbuch Klausur geschrieben. Siehe Studeo Publikationen bei Amazon.

Herr Gerlach hat über 20 Jahre Trainings- und Lehrerfahrung als Tutor, Repetitor und persönlicher Coach für Prüfungsvorbereitung und Diplomarbeiten. Er entwickelte eine Methode, mit der man in 31 Tagen (248 Stunden) seine Abschlussarbeit schaffen kann (siehe Thesis-ABC – In 31 Tagen zum Text).

Herr Gerlach hat zusammen mit den Studeo Coaches bisher schon über 5.000 Abschlussarbeiten in verschiedenen Fächern betreut.

Meine 5 Schritte, wie Du Kraft tankst, obwohl Du am Rad drehst

Berge an Aufgaben, die Prüfungszeit steht bevor oder ein Abgabetermin rückt näher und Du weißt nicht, woher Du noch die Kraft nehmen sollst, all die Dinge zu bewältigen. Es liegt ja nicht an Deiner Motivation, im Gegenteil: Du bist begierig loszulegen. Auch Deine Organisation ist – so präzise, dass Du weißt, wie man Aufgaben priorisieren muss.
Nein, es ist einfach der Akku. Manchmal ist einfach der Saft leer und man kann nicht mehr, auch wenn man will. Ich kenn das gut. Wie kommst Du wieder zu Kräften, um durchstarten zu können?
Ich bezweifle, dass es da ein Patentrezept gibt, denn Krafttanken ist eine zutiefst subjektive Angelegenheit. Aber solange wir uns nicht wie unser Smartphone einfach an eine Steckdose anschließen können, brauchen wir Techniken, um wieder zu uns zu finden. Heute will ich Dir meine Top Five davon vorstellen, in der Hoffnung, dass sie Dir auch so viel Kraft schenken wie mir.

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In den vergangenen Jahren hat sich bei mir die Erkenntnis herausgeschält, dass die effektivste Methode, wie ich am besten zu Kräften komme, das Meditieren ist. Ich habe eine Runde von 10 bis 15 Minuten Meditation in meine Morgenroutine integriert und versuche auch sonst am Tage, wo es nötig ist, die Gelegenheit einzubauen, eine Runde zu mir selbst zu finden. Eine innere Balance zu entwickeln, ist essentiell, wenn Du von den täglichen Impulsen, die Dich von außen stressen, nicht aus der Bahn geworfen werden willst. Meditation hat sich da seit Jahrhunderten bewährt.
Das hat bei mir sogar so weit geführt, dass ich nur dank täglicher Meditation viel besser mit Tagen klarkomme, an denen ich wenig geschlafen habe – etwas, das mich früher einen ganzen Tag lang lahmgelegt hat. Als technische Unterstützung für meine tägliche Meditations-Session nutze ich momentan abwechselnd eine von diesen beiden Apps:

die englischsprachige App „Calm“ oderdie deutschsprachige „7 Meditations“

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Nichts hemmt und stresst so sehr, wie morgens mit dem Gedanken aufzuwachen:

Verdammte Scheiße, so viel zu tun! Das wird stressig…

Ich kann morgens Negatives überhaupt nicht brauchen. Will ich kraftvoll in den Tag starten, brauche ich einen positiven Fokus, ansonsten ist es vorbei mit Motivation und Freude am neuen Tag. (Ist ja klar: Wenn Du ohnehin schon Aussicht auf einen nervig-anstrengenden Tag hast, warum solltest Du Dich dann aufraffen, aufzustehen und an die Arbeit zu gehen?). Also bemühe ich mich, mir einen positiven Fokus zu verleihen: Ich konzentriere mich gleich auf die richtige Aufgabe, indem ich diesen Satz vollende:

Dieser Tag wird großartig, weil…

Das hilft übrigens auch, um abends zu überprüfen, ob Du heute erfolgreich warst: Hast Du die Aufgabe (zufriedenstellend) erledigt oder klemmt’s da noch an etwas? Du weißt ja, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Gilt auch für Deine positive Lebensgestaltung. Es ist doch ein cooles Gefühl, einzuschlafen mit der inneren Überzeugung, heute alles so erledigt zu haben, wie Du es Dir gewünscht hast.

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Du kannst natürlich an jede Aufgabe mehr oder weniger ungeplant rangehen und sie so solange durchziehen, bis sie erledigt ist – und sei’s auch zum Preis, dass Dir die Zunge am Boden hängt. Kann man machen, aber es geht besser.
Zum Beispiel mit der Pomodoro-Technik zur sinnvollen Einteilung Deiner Aufgaben. Dabei geht’s weniger um die Priorisierung (um die geht‘s hier), sondern vielmehr um die zeitliche Einteilung, wann und wie lang Du Dich mit etwas beschäftigen solltest, um das Maximum an Energie aus Dir rauszuholen.
Die Pomodoro-Technik hat ein Italiener namens Francesco Cirillo in den 1980ern entwickelt. Sie hat ihren Namen von den in Tomaten-Form (ital.: pomodoro) gehaltenen Eieruhren, die Cirillo zur Strukturierung seines Arbeitstages verwendet hat. Der Trick ist denkbar einfach:
Formuliere Deine Aufgabe(n) schriftlich.Stell Deinen Wecker auf 25 Minuten.Bearbeite die Aufgabe, bis der Wecker klingelt. Anschließend markierst Du sie mit einem Häkchen.Dann legst Du eine kurze Pause von ca. 5 Minuten ein.Alle vier „pomodori“ machst Du eine längere Pause (vielleicht 15 – 20 Minuten).
Das Prinzip bringt’s deshalb, weil Du erstens, Dich nicht überarbeitest, sondern Deinem Gehirn Zeit gibst, zur Ruhe zu kommen. Zweitens, hast Du die Befriedigung, die Du nach erfolgreicher Erledigung einer Aufgabe verspürst, visualisiert, indem Du ein Häkchen hinter sie gemacht hast. Das tut einfach gut.
By the way: Du kannst das Ganze auf Papier machen oder aber auch auf dem Laptop oder Smartphone. Dafür gibt’s zahlreiche Apps; diejenige, die ich nutze, heißt „befocused“.

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Du musst nicht nur fokussiert und motiviert wie ein Gewinner sein, sondern auch so aussehen. Deine Körperhaltung hat einen großen Einfluss darauf, wie Du zu Werke gehst; mit Kraft und Energie oder schlapp und demotiviert. Genau das spiegelt Deine Körperhaltung wider (ein Vortrag von Christian Bischof aus Landshut, den ich kürzlich das Vergnügen hatte, zu hören, hat mir das mal wieder bewusstgemacht).
Apropos „Spiegel“: Am besten stellst Du Dich dafür vor einen Spiegel und nimmst Deine persönliche Gewinner-Pose ein. Es ist verrückt, aber zu sehen, wie Du Deinen Körper kraftvoll anspannst und aussiehst wie ein Gewinner, führt dazu, Dich genauso zu fühlen. Das ist ein einfacher, aber super-effektiver Trick, mit dem ich mich selbst allzu gerne manipuliere.

Falls Du’s mir nicht glauben willst: Schau Dir diesen TED-Talk von Amy Cuddy an. Überzeugt?

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Keine Ahnung, wie oft ich’s schon gehört habe, aber ich habe wahnsinnig lange gebraucht, bis ich’s endlich umgesetzt hatte. Aber als ich es gemacht habe, war’s wie ein Effizienz-Boost auf Mach 2: Internet aus, Benachrichtigungen aus.

Kein Facebook, Snapchat, Twitter, YouTube, Instagram, was weiß ich. Weg damit, solange Du arbeitest. Bei den vielen Angeboten auf diesen Plattformen, ist es nur zu reizvoll, noch kurz dieses eine da zu lesen oder das Video anzuschauen (sind ja nur fünf Minuten), und oh! Claudia hat ein neues Album auf Facebook erstellt. Mal kurz reinschauen…
Aus „kurz“ wird mega-lang und irgendwann realisierst Du, wie viel Zeit Du gerade sinnlos verbraten hast. Dabei könntest Du all die Social-Media- und Internet-Aktivitäten so richtig genießen, nachdem Du Deine Aufgabe erledigt hast.
Aus diesem Grund habe ich alle Benachrichtigungen einfach abgestellt. Keine Benachrichtigung, keine Ablenkung, keine Verlockung, doch kurz mal ins Internet abzudriften. (Das heißt aber nicht, dass ich Deine Nachrichten auf Facebook nicht beantworte! Im Gegenteil, ich freu mich darauf.)
Das waren meine 5 Schritte, wie ich Kraft tanke, obwohl ich so viel zu tun habe, dass ich am Rad drehen könnte. Trotzdem (bzw. gerade wegen dieser Techniken) habe ich nachher alles erledigt und fühle mich gut.
Was sind Deine Tricks? Wie gehst Du mit Stress um? Lass es mich wissen!

Ziele priorisieren: Wie findest Du raus, welches Ziel (Dir) am wichtigsten ist?

Momentan hoppe ich hin und her zwischen Podcasts, Blog-Artikeln und Trainings, bin auf der Straße zum nächsten Unternehmen oder zu einer Konferenz, um dort meinem Brötchen-Erwerb nachzugehen. Kurz und gut: Mega viel zu tun und kaum Zeit und das war als Student kaum anders. Viele verschiedene Projekte die alle Spaß machen und auf ihre Weise wichtig sind. Aber ich will nicht, dass eine Aufgabe darunter leidet, dass ich irgendwas unzureichend erledige und später mit einem Rattenschwanz an Konsequenzen zu kämpfen habe. Ich brauche deshalb eine Methode, mit der ich meine Ziele und Aufgaben priorisieren kann. Einen Plan, was am wichtigsten ist, und wie ich Dinge schnell und zufriedenstellend erledigen kann. Und genau darum soll’s in diesem Post gehen: meine persönlichen Tipps und Tricks, wie ich diese Situationen geschickt und erfolgreich bewältigt habe. Damit Du nicht so ins Schwimmen gerätst wie ich…

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Das ganze Chaos an Aufgaben ist oft schwer überschaubar und irgendwie scheint jede Aufgabe wichtig zu sein. Wenn Du sie miteinander vergleichst, stellst Du oft fest, dass ein direkter Vergleich zwischen ihnen keinen Sinn ergibt, denn er bringt Dich keinen Deut weiter. Wie willst Du auch unterschiedliche Aufgaben mit unterschiedlichen Zielsetzungen hierarchisieren? Also brauchst Du einen Maßstab, der von außen kommt, also einer, der nichts mit Deinen Aufgaben direkt zu tun hat. Das habe ich gemacht und mich gefragt:

Was ist das, was Du im Augenblick am meisten brauchst?

Die Antwort kann eine gewisse Note für ein Projekt, einen guten Plan wie du die Prüfung bestehst oder genügend Geld bis zum Ende des Monats sein. Falls die Antwort noch zu abstrakt ist kannst du sie noch weiter konkretisieren zum Beispiel:

Welche Inhalte sind am wichtigsten um durch die Prüfung zu kommen?Geld: Womit kann ich am meisten Geld verdienen?

Auf diese Weise konnte ich alle meine Projekte gescheit bewerten und in eine Wichtigkeits-Rangfolge bringen.

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So weit, so gut. Das Problem aber war, dass es mehrere Aufgaben durch mein erstes Sieb geschafft hatten und ich noch immer nicht wusste, mit welcher ich als erstes beginnen sollte. Daraufhin habe ich das Ganze absolut gesetzt und mich gefragt:

Wenn Du nur eine einzige Aufgabe erledigen könntest, welche wäre es dann?

Die Aufgabe, die bei diesem Aussiebe-Prozess übrigbleibt, ist Deine Priorität Nummer 1. Dasjenige, das Dir von allen am meisten zurückgeben würde und deshalb von Dir als erstes bearbeitet werden sollte. Bei den übrigen, noch verbleibenden Aufgaben bin ich dann auf dieselbe Weise vorgegangen. Hatte ich eine Aufgabe erledigt, habe ich den übrigen Pool wieder nach der einen Aufgabe durchsucht, die am dringendsten war.

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Nachdem ich meine Aufgaben so priorisiert (und mir so einen Überblick verschafft) hatte, ging alles leichter von der Hand. Nicht nur planmäßiger, zügiger und effektiver, nein, auch seelisch viel angenehmer. Denn ich hatte keinen ungeordneten Berg an Dringlichkeiten, sondern einen Plan, was wann und warum drankommen muss. Ich wusste, mit welcher Aufgabe ich meinen Tag beginnen sollte und nachdem dieser Klops weg war, konnte ich mich freuen, erneut einen großen Schritt vorwärts getan zu haben. Denn so verschlingt man einen Wal: Stück für Stück. Ich mach’s, nicht weil ich muss, sondern weil ich will. Prioritäten-Setzung kann Dir wahnsinnig viel Freude für die Arbeit einbringen – und genau darum geht’s ja: Freude an dem zu entwickeln, was Du tust.