Das Trilemma: Wie man Füllwörter vermeidet und trotzdem genügend Wörter in der knappen Zeit schreibt

Wer kennt das nicht, man schreibt einen wissenschaftlichen Text, aber die Zeit wird immer knapper. Gleichzeitig weiß man, dass der Text nur so vor „Lückenfüllern“ strotzt, aber die Mindestanzahl von Wörtern nicht unterschritten werden darf. Dieses Trilemma tritt immer wieder beim Schreiben wissenschaftlicher Texte auf. Wer sich dessen bewusst ist, kann es durch gute Planung und bewusstes Schreiben vollständig auflösen. Die folgenden Tipps sollen euch dabei helfen auch in der Notsituation eine Lösung zu finden.

1. Füllwörter vermeiden

Natürlich möchte man in einer wissenschaftlichen Arbeit einerseits blumige und gut lesbare Sätze verfassen und gleichzeitig auch die gewünschte Länge der Arbeit abliefern. Dafür verwenden viele gern die geliebt-gehassten Füllwörter. Die kann man schon mal verwenden, aber eben nicht zu häufig. Das macht keinen guten Eindruck und liefert faktisch auch keine wissenschaftliche Information. Prüft einfach mal eure Sätze, ob ihr sie mit vielen Wörtern gespickt habt, die den Inhalt der Aussage nicht verändern, den Satz aber (unnötig) strecken. Ihr erkennt Füllwörter daran, dass sie keinen Nutzen haben. In nicht-wissenschaftlichen Texten sind sie oft von hohem Wert, da sie Emotionen und Eindrücke vermitteln und auch zur Unterhaltung beitragen. Doch in wissenschaftlichen Schriften haben sie nicht viel verloren. Gerade Prüfer*innen durchschauen diesen Trick schnell und lassen dies auch gern mal in die Beurteilung einfließen. Beliebte Füllwörter sind zum Beispiel „aber“, „allemal“, „allerdings“, „besonders“, „dann“, „doch“, „eben“, „halt“, „irgendwie“, „ja“, „nun“, „quasi“, „relativ“ und so weiter. Oft sind Füllwörter auch daran erkennbar, dass sie eigentlich die Umgangssprache bedienen oder die Wissenschaftlichkeit infrage stellen. Wenn ein Ergebnis nur „gewissermaßen“ oder „anscheinend“ eintritt, wirkt das eher unsicher. Ist es so – oder nicht? Das wollen Leser*innen der Studienarbeit wissen.

2. Trotzdem genügend Wörter liefern

Wir alle kennen das Problem: Die wissenschaftliche Arbeit ist zu kurz, es fehlen noch Wörter oder Sätze. Wie oben bereits beschrieben, behelfen sich viele mit Füllwörtern oder Wiederholungen. Das kann man schon machen, – wird aber nicht auf große Freude bei den Prüfer*innen stoßen. Aber dennoch gibt es Möglichkeiten eure Arbeit mit echtem Inhalt zu strecken. Sicherlich habt ihr Abbildungen in eurer Arbeit, die man beispielsweise umfangreich erklären kann und mit denen sich ein Bezug auf andere Abbildungen aufbauen lässt. Ansonsten könntet ihr auch selbst eine Tabelle mit Ergebnissen selbst erstellen, diese in die Arbeit integrieren und den Inhalt im Anschluss erklären. Außerdem könnt Ihr eine weitere Quelle einbeziehen. Zwar benötigt ihr dafür eine weitere kleine Literaturrecherche, doch mit einem zusätzlichen Beleg oder wissenschaftlichem Input werdet ihr bei euren Prüfer*innen wahrscheinlich eher punkten als verlieren. Ebenfalls ein Mittel zum Gewinn weiterer Wörter wäre, in die Arbeit ein Zwischenfazit oder einen Ausblick einzubauen. Für welche Lösung ihr euch auch entscheidet, versucht die Arbeit nicht nur mit Wörtern zu füllen, sondern auch mit Inhalt.

3. Mehr Zeit verschaffen

Wenn eure Welt plötzlich kopfsteht und ihr aus diversen Gründen nicht schafft, eure Abschluss- oder Studienarbeit pünktlich abzugeben, könnt ihr bei eurem Prüfungsamt einen Antrag auf eine Verlängerung der Bearbeitungszeit stellen. Natürlich bedarf es dafür wichtige Gründe, wie Krankheit, Pflege von Angehörigen, technische Schwierigkeiten, Probleme im Studienverlauf, Betreuerwechsel oder höhere Gewalt. Doch meist lässt sich entweder gut mit den Mitarbeiter*innen des Prüfungsamtes reden oder kreativ ein Grund finden, der schwerwiegend genug ist, um eine Zusage für eine Verlängerung zu bekommen. Es hilft sicher auch, vorher das Gespräch mit den zuständigen Prüfer*innen zu suchen.

Auch wichtig ist, – wie wir in unseren Beiträgen oft schon festgestellt haben – das Erstellen eines detaillierten Zeitplanes für die gesamte Bearbeitungszeit, in den ihr auch Zeiten für Pausen, Pannen und Prokrastination einplanen müsst. So sollte es eigentlich keine Engpässe im Verlauf geben.

Und wenn alle Stricke reißen, gibt es auch immer noch uns! Wir helfen nicht nur mit Formulierungen und Inhalten, sondern können euch auch im gesamten Verlauf der Studienarbeit coachen.

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Elisabeth Olden hat ihren Bachelor in Management Sozialer Innovationen an der Hochschule München gemacht und ist gelernte Mediatorin. Vor ihrem Studium war sie medizinische Fachangestellte und hat parallel Textererfahrung im Onlinebereich gesammelt. Seit 3 Jahren ist sie privat als Lektorin tätig und unterstützt Forschungsarbeiten mit Publikationen. Ihr nächster geplanter Schritt ist eine Tätigkeit als Coachin und Konfliktberaterin.

Studieren im Lockdown – Die 4 Top-Tipps

Es ist mal wieder so weit: Der Lockdown wurde verlängert und wie es aussieht, wird auch das kommende Semester online und auf Distanz stattfinden. Langsam geht uns allen die Luft aus und gerade im Studium oder während einer Abschlussarbeit wäre Normalität so wichtig, um am Ball zu bleiben. Wie geht ihr damit um? Was könnte helfen, um trotzdem motiviert und konzentriert zu bleiben? Wir haben hier ein paar Tipps für euch gesammelt:

1. Sorgt für einen reinen Tisch!

Tisch zum SchreibenKlar – gehört hat man das schon oft – aber ausprobiert vielleicht noch nicht. Aber: Ein aufgeräumter Arbeitsplatz sorgt auch für einen aufgeräumten Kopf. Vielleicht könnt ihr das Ritual des Aufräumens in euren Wochenplan regulär mit einbauen? Aufräumen kann übrigens auch dabei helfen, aus einer Schreibblockade herauszukommen. Einfach aufstehen, Fenster aufreißen und dann den Arbeitsplatz, die Küche oder das Wohnzimmer komplett aufräumen. Nehmt euch dafür eine bestimmte Zeitspanne – zum Beispiel eine Stunde – und stellt euch dafür den Wecker. So stellt ihr sicher, dass ihr möglichst effektiv dabei vorgeht und setzt euch einen Rahmen. Struktur ist alles.

 

2. Ohne Plan kein Plan

PlannerIm letzten Tipp haben wir von einem Wochenplan gesprochen. Vielen geht – gerade zu diesen planlosen Zeiten – die nötige Struktur verloren, die wir sonst durch Vorlesungen, Seminare oder Gruppenarbeiten erhalten würden. Setzt euch also zum Beispiel jeden Sonntag bewusst mit den anstehenden Aufgaben der nächsten Woche auseinander und schreibt euch eine Art Stundenplan für die kommenden Tage. Dabei ist es wichtig, dass ihr einerseits Abgabetermine und Zeitpläne für Abschlussarbeiten im Kopf behaltet und diese mitberücksichtigt. Aber auch alltägliche „Termine“, wie die Mittags- oder Abendpause oder Sport, Aufräumen oder einen Videocall mit den besten Freunden, dürfen hier auftauchen – sie müssen sogar!

3. Mach mal Pause

AusruhenVielleicht kommt es euch derzeit ohne Vorlesung und Termine manchmal so vor, als hättet ihr mehr Pause, als euch recht ist. Aber diese ist leider durch die Umstände negativ konnotiert. Daher ist es jetzt besonders wichtig, euch ganz bewusst positive Pausen zu nehmen – und zwar im Sinne der Selbstwertschätzung. Das bedeutet: Die Mittagspause findet nicht zwischen Tastatur und Schreibtischstuhl statt, sondern auf der Couch, am Esstisch oder in der Küche. Überlegt euch vielleicht eine Ernährungsweise, die ihr schon immer ausprobieren wolltet und nehmt euch einmal am Tag Zeit, diese durch Rezepte und kochen umzusetzen. Versucht eure Mahlzeiten ohne Ablenkung zu euch zu nehmen und bleibt dabei achtsam mit euch selbst. Auch kleine Pausen für sportliche Übungen oder einen kurzen Lauf im Park, sollten nicht fehlen. Aber wichtig ist eigentlich nur: Tut was euch guttut. Das kann auch Badewanne und Netflix sein, Yoga, Meditation, Lesen, Nägel lackieren oder was auch immer ihr gerne mögt.

4. Stay in touch

FacebookgruppenWas uns allen gerade am meisten fehlt, ist wohl der soziale Kontakt. Ja – das Studium habt ihr euch wahrscheinlich auch anders vorgestellt. Wann, wenn nicht jetzt, kontaktet und netzwerkt man, geht auf Partys oder ist eben einfach unter Menschen? Leider müssen wir alle die gleiche bittere Pille schlucken, aber versucht euch trotzdem immer wieder auf digitale Weise miteinander zu verbinden oder trefft euch auf Distanz zum Spazierengehen. Auch ein spontaner Anruf bei Freund*innen oder Kommiliton*innen kann schon für die nötige Aufmunterung sorgen und ersetzt zwar nicht unbedingt das, was uns gerade fehlt, ist aber dennoch wichtig. Ermutigt euch gegenseitig, tauscht euch aus und seid trotz der Distanz füreinander da. Gebt aufeinander acht, wenn ihr das Gefühl habt, jemandem geht es nicht gut. Nutzt dafür zum Beispiel auch unsere Facebook Gruppen zu verschiedenen Studiengängen und Themen.

Wir haben hier jetzt nur ein paar Tipps und Hilfestellungen für euch gesammelt, aber vielleicht ist ja was für euch dabei. Ach ja, und wenn ihr wütend seid und euch denkt „Ich will nicht mehr spazieren gehen und ich will auch nicht mehr telefonieren und ich will einfach mein Leben zurück!“, dann seid wütend. Auch das ist legitim und nachvollziehbar! Für Hilfestellungen bei euren Abschlussarbeiten, stehen wir euch natürlich auch weiterhin zur Verfügung – meldet euch gern.

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Elisabeth Olden hat ihren Bachelor in Management Sozialer Innovationen an der Hochschule München gemacht und ist gelernte Mediatorin. Vor ihrem Studium war sie medizinische Fachangestellte und hat parallel Textererfahrung im Onlinebereich gesammelt. Seit 3 Jahren ist sie privat als Lektorin tätig und unterstützt Forschungsarbeiten mit Publikationen. Ihr nächster geplanter Schritt ist eine Tätigkeit als Coachin und Konfliktberaterin.

Wie vereine ich Studium mit Kind? – Hilfe für StudentInnen mit Familienpflichten

Besonders Frauen sind häufig von der Doppelbelastung der Familienplanung und
-organisation betroffen, wenn sie gleichzeitig eine berufliche oder akademische Karriere anstreben. Das eine muss das andere jedoch nicht ausschließen. Gut informiert ist halb studiert, könnte man also sagen.

Hilfreich für die Organisation des Studiums – wenn Elternfreuden anstehen oder bereits Nachwuchs vorhanden ist – sind auf jeden Fall immer die Studierendenwerke oder aber auch die Studierendenberatungen der jeweiligen Hochschulen. Meist bestehen dort nicht nur umfangreiche Beratungsangebote, sondern auch hilfreiche Kooperationen mit Trägern und Unterstützungsnetzwerken, die einen wertvollen Beitrag zur Schaffung familienfreundlicher Bedingungen für das Studium leisten. Die wichtigsten Hinweise fürs Studium mit Kind haben wir hier für euch zusammengefasst.

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Die Studierendenwerke als auch viele Hochschulen bieten umfangreiche und entsprechend der Lebenssituation angepasste Beratungsangebote für Studierende mit Familienverpflichtungen oder anstehender Elternschaft an. Dabei gilt es schnelle und praktische Lösungen anzubieten, die die Studierenden in ihrer individuellen Lage „abholen“. Vertretene Themen sind beispielsweise Förderung und Finanzierung, Rechtsberatung, Kinderbetreuung, Wohnungssuche, psychosoziale und psychologische Beratung oder Hilfe in schwierigen Lebenslagen. Geschulte MitarbeiterInnen stehen den Studierenden zu bestimmten Sprechstunden (manche Beratungen bieten auch offene Sprechstunden für schnellen Bedarf an) oder in Infoveranstaltungen zur Verfügung. Manchmal reicht es auch schon, wenn einem die oft recht komplizierten Vorgänge zur Beantragung von Hilfen, erklärt werden.

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KinderbetreuungDie Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie scheitert meistens an der lückenhaften oder nicht vorhandenen Kinderbetreuung. Zwar bieten viele Universitäten und Hochschulen Online- oder Teilzeitstudiengänge an, doch je nach Lebenssituation wird auch in diesen Modellen Kinderbetreuung benötigt oder die Flexibilität der Angebote reicht dennoch nicht aus, um am Studium ausreichend teilnehmen zu können. So haben es beispielsweise Alleinerziehende oder Studierende, deren Partner durch ihre Berufstätigkeit nicht in der Kinderbetreuung einspringen können, trotz zeitlich variabler Angebote, oft schwer. Auch nicht immer stehen Großeltern oder andere Familienangehörige zur Versorgung der Kleinen zur Verfügung, wenn Mama oder Papa studieren. Dafür bieten die meisten Unis und Hochschulen umfangreiche Kinderbetreuungsmöglichkeiten an, von denen Studierende profitieren. Zwar werden die Plätze oft auch durch MitarbeiterInnen der Lehranstalten in Anspruch genommen, doch geht ein Großteil der Kontingente oft an die Studierenden, um einen reibungslosen Studienverlauf gewährleisten zu können. Die Studierendenwerke informieren ausführlich darüber als auch über teilweise angebotene Betreuungsangebote außerhalb der regulären Zeiten, so wie am Wochenende oder in Semesterferienzeiten.

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Was auch zur Familienfreundlichkeit beiträgt, sind spezielle Räumlichkeiten und Rückzugsmöglichkeiten an den Hochschulen und Universitäten, die exklusiv Studierenden mit Kind zur Verfügung stehen. So finden sich heutzutage an den meisten Universitäten Wickel- und Stillmöglichkeiten aber auch Spielzimmer oder zumindest Spielecken in Mensas oder Lernräume mit Spielmöglichkeiten für Kinder. Schon solche „Kleinigkeiten“ können das Studieren mit Kind deutlich erleichtern.

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Finanzielle HilfenNeben den zeitlichen Kapazitäten zählen auch finanzielle Unterstützungsangebote zu den Entscheidungskriterien, ob man mit Kind ein Studium leisten kann. Studierendenwerke als auch Studierendenberatungen der Hochschulen und Unis bieten meistens Beratung zu Förderung und Finanzierung mit Schwerpunkt Familienverpflichtung an. Das geht je nach Universität von den Themen Wohnraum, Stipendien, Grundausstattung oder Begrüßungsgeld für Neugeborene bis hin zu Hinweisen in Richtung Sozialhilfe, Elterngeld und Mutterschutz. Darauf haben nämlich auch Studierende mit Kind oder in Erwartung eines Kindes Anspruch. Übrigens gibt es in manchen Mensen auch kostenlose Kinderangebote zur Verpflegung – so wie einen kostenlosen Kinderteller. Auch der Familien- oder Ferienpass kann finanziell entlasten. Dieser wird meist kommunal angeboten.

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Manchmal hilft es aber auch, die Wahl der Hochschule familienorientiert zu treffen. Wir empfehlen daher darauf zu achten, ob die Universität oder Hochschule, an der Du studieren möchtest, zum Beispiel durch bestimmte Siegel ausgezeichnet sind, die familiengerechte Organisation und Unterstützung sichern. Dazu gehört zum Beispiel das „Audit familiengerechte Hochschule“ oder die „Charta Familie in der Hochschule“.

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Wie schon erwähnt, haben auch Studierenden Anspruch auf Mutterschutz. Seit 2018 ist dies gesetzlich im Mutterschutzgesetz verankert. Gleichzeitig sind Studierende dadurch aber auch verpflichtet, eine Geburt oder Schwangerschaft bei der Universität zu melden. Als Eltern gibt es manchmal Zeiten, in denen ein Studium einfach keinen Platz hat. In diesen Zeiten haben Studierende die Möglichkeit Urlaubssemester aufgrund von Mutterschaft, Elternzeit oder wegen Pflege von Angehörigen zu beantragen. Doch Vorsicht – ein Anspruch auf Bafög besteht während Urlaubssemestern nicht. Auch möglichen Stipendiengebern ist Meldung zu geben. Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe schafft hier Abhilfe.

Einen umfangreichen, rechtlichen und informativen Rahmen bietet außerdem das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend auf seinem Familienportal, wo insbesondere individuelle Lebenslagen intensiv berücksichtigt werden, so wie zum Beispiel die Situation von alleinerziehenden Eltern.

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Kinderwunsch oder Elternschaft ist definitiv kein Hindernis, um ein Studium anzutreten. Es gibt umfangreiche Beratungs- und Unterstützungsangebote durch die Hochschulen und Universitäten selbst, durch Studierendenwerke sowie auf Bundesebene. Kitas und Kindergärten bieten exklusive Plätze für Studierende an, Stipendien berücksichtigen oft bei ihrer Auswahl insbesondere Studierende mit Familienverpflichtungen. Auch wenn alles bestens organisiert und geplant ist – manchmal entstehen plötzliche Engpässe auf zeitlicher Ebene und Abgabetermine sitzen den jungen Eltern im Nacken. In solchen Situationen helfen auch wir gerne. Ob es ein Lektorat auf die letzte Minute ist, oder professionelle Unterstützung bei der Abschlussarbeit – unser Angebot ist vielfältig und hilfreich. Schaut doch einfach mal bei uns vorbei!

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Elisabeth Olden hat ihren Bachelor in Management Sozialer Innovationen an der Hochschule München gemacht und ist gelernte Mediatorin. Vor ihrem Studium war sie medizinische Fachangestellte und hat parallel Textererfahrung im Onlinebereich gesammelt. Seit 3 Jahren ist sie privat als Lektorin tätig und unterstützt Forschungsarbeiten mit Publikationen. Ihr nächster geplanter Schritt ist eine Tätigkeit als Coachin und Konfliktberaterin.

Hausarbeit vs. Klausur – welcher Leistungsnachweis passt zu mir?

Es wird sie immer geben: Die Gruppe der Studierenden, die eifrig für Klausuren lernend mit aufwendig beschrifteten Karteikärtchen und Handouts in Mensas, Cafés oder in ihren Wohnzimmern anzutreffen sind und die andere Gruppe, die hinter großen Stapeln von Büchern in der Bibliothek oder an ihren Schreibtischen verschwunden ist, um eine möglichst gut bewertete Hausarbeit abliefern zu können. Der anschließende Artikel stellt beide Prüfungsmodelle gegenüber.

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Jeder kennt es, die Wenigsten freuen sich drauf: Die Klausur rückt näher und der Druck steigt. Es gibt die vorbildlichen Studierenden, die bereits frühzeitig beginnen Lernkärtchen zu beschriften oder in jeder Vorlesung wichtige Stichpunkte auf ihren Mitschriften markieren, um daraus später möglichst gute Lernhilfen zu gestalten.

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Doch nicht für jeden ist diese Form der Vorbereitung möglich. Nebenjobs, familiäre Verpflichtungen oder schlichtweg eine andere Form der Konzentrationsfähigkeit kann den Druck vor einer Klausur für Studierende nicht unerheblich erhöhen. Eine Klausur hat einen genau festgelegten Zeitpunkt, der es einerseits möglich macht, den Lernaufwand planbar zu machen, andererseits aber nicht viel Flexibilität zulässt. Ein Faktor, der in der heutigen, schnelllebigen Welt der Studierenden immer wichtiger zu werden scheint. Kurz vor den Klausuren kann so Manchem schon mal alles zu viel werden, gestresste Studierende melden sich in der Studienberatung oder im Prüfungsamt – manche scheitern sogar an dem Modell und müssen die Klausur in einem anderen Semester wiederholen oder fallen durch. Die große Belohnung einer Klausur wartet jedoch am Schluss: Freizeit. Ist die Klausur erstmal geschrieben und abgegeben, können die Studierenden die Zeit ohne Lernen endlich genießen und sich von den Lernkärtchen verabschieden. Doch was ist mit dem angeeigneten Wissen? Verschwindet es genauso wie die Karteikärtchen, oder bleibt alles in den Köpfen gespeichert? Was ist mit dem häufig angewandten „Bulemie-Lernen“? Alles unter Druck und in kürzester Zeit auswendig gelernt, auf Papier gebracht und raus aus dem Kopf? Ist das der Sinn hinter einem ganzen Semester Vorlesungen, Referaten und Prüfungsaufwand?

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Betrachtet man die Hausarbeit im Gegensatz zur Klausur, wird schnell deutlich, dass hier ein deutlich flexibleres Modell des Leistungsnachweises vorliegt. Die Studierenden können zu großen Teilen das Thema selbst bestimmen, können sich ihre Zeit frei einteilen und die Literatur meist auch recht individuell aussuchen.

Natürlich – ein Abgabetermin besteht auch hier und die Semesterferien werden häufig zum Anfertigen der wissenschaftlichen Arbeit verwendet. Doch muss dann nicht jongliert werden zwischen anderen Kursen, lernen auf weitere Klausuren oder Vorbereitungen auf die Vorlesungen. Und auch Hausarbeiten, die während eines laufenden Semesters angefertigt werden müssen, können flexibel erarbeitet werden. Manche ProfessorInnen bieten sogar ein kurzes Feedback während der Erstellungsphase an. Dieses wichtige Feedback fehlt den Studierenden selbstverständlich während einer Klausur. Natürlich bedeutet das Verfassen einer Hausarbeit ebenfalls viel Arbeit, Aufwand und der Abgabetermin lässt sich nicht immer aufschieben, doch erarbeitet man sich das Wissen Stück für Stück selbst, kann Gelerntes aus dem Kurs anwenden und wiederholt den Stoff so automatisch. Meist stößt man sogar dabei auf neues Wissen, von welchem man im späteren Studien- oder Berufsverlauf durchaus profitiert. So bleibt der erarbeitete Inhalt auf lange Sicht hängen, wird nicht nach Abgabe gleich wieder verdrängt. Die Sinnhaftigkeit eines Studiums – nämlich das Aufnehmen von Wissen auf lange Sicht und das wissenschaftliche Arbeiten – erhält so die nötige Aufmerksamkeit.

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Doch welche Art der Leistungserbringung passt nun zu mir? Habe ich überhaupt immer eine Wahl? Nicht alle Kurse lassen einem nämlich die Entscheidungsfreiheit der Abschlussarbeit. Manchmal wird diese durch die DozentInnen oder auch den Kursinhalt vorgegeben. Wenn man aber nun festgestellt hat, dass einem beispielsweise die Hausarbeit viel besser liegt, kann man immer versuchen sich das zum Vorteil zu machen. Es lohnt sich also im Vorfeld mit den DozentInnen zu sprechen, welche Form der Prüfung sie am Ende des Kurses anbieten. So kann man entweder innerhalb des Kurses eine Auswahl treffen oder sogar nach diesem Kriterium die Kurswahl beeinflussen. Diese Möglichkeit empfiehlt sich besonders bei Geistes- und Sozialwissenschaften, wo die Leistungserfassung in Form einer wissenschaftlichen Arbeit ohnehin sehr gefragt ist. In technischen Studiengängen lässt sich vielleicht nicht immer jeder Kurs nach diesem Kriterium wählen, jedoch empfiehlt sich dann auf jeden Fall das Gespräch mit dem Professor oder der Professorin, um abzuklären, ob eine Auswahl der Leistungsprüfung am Ende des Semesters möglich ist. So unterschiedlich wie die Kurse sind nämlich auch die Studierenden und deren Fertigkeiten und Vorzüge bezüglich der Leistungserbringung und oft wird diese Diversität von den Lehrpersonen berücksichtig. Diese Entscheidung obliegt natürlich häufig dem Studien- und Hochschulmodell, doch es ist unbedingt ratsam – falls möglich – sein Studium und die erbrachten Leistungen nach den eigenen Fertigkeiten und Vorzügen einzurichten.

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Nun haben wir den Vergleich Klausur vs. Hausarbeit aufgestellt und für uns steht die Gewinnerin ganz klar fest: Die Hausarbeit! Neben dem Spaß am Schreiben und der Möglichkeit des eigenen Gestalten der wissenschaftlichen Arbeit sowie der recht selbstbestimmten Themenwahl, steht für uns ganz klar im Vordergrund, dass man durch eine Hausarbeit seinen Lernerfolg zeitlich flexibler und mit weniger Prüfungsstress erreichen kann. Die Inhalte lassen sich an die eigenen Interessensfelder anpassen und die Angst vor dem leeren Blatt lässt sich durch ein oft angebotenes Feedback durch das Lehrpersonal und den Austausch mit anderen Studierenden besiegen. In einer Klausur bleibt einem in der eigentlichen Prüfungssitutation viel weniger Zeit, es besteht sogar die Gefahr eines Blackouts und ein Feedback bekommt man auch erst am Ende des Semesters. Damit hat man dann zwar die Prüfung abgegeben, die Unsicherheit, ob man bestanden hat jedoch nicht. Ein besonders ausschlaggebender Punkt ist außerdem, dass beim Verfassen einer Hausarbeit das Wissen, durch das selbstständige Erarbeiten, meist nachhaltiger verfügbar bleibt, als beim oft praktizierten „Presslernen“ vor einer Klausur. Der wissenschaftliche Anspruch eines Studiums wird somit unterstrichen. In nicht jedem Studiengang oder Kurs lässt sich das Auswendiglernen immer vermeiden, doch wenn möglich, würde ich zumindest die Hausarbeit einer Klausur immer vorziehen!

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Elisabeth Olden hat ihren Bachelor in Management Sozialer Innovationen an der Hochschule München gemacht und ist gelernte Mediatorin. Vor ihrem Studium war sie medizinische Fachangestellte und hat parallel Textererfahrung im Onlinebereich gesammelt. Seit 3 Jahren ist sie privat als Lektorin tätig und unterstützt Forschungsarbeiten mit Publikationen. Ihr nächster geplanter Schritt ist eine Tätigkeit als Coachin und Konfliktberaterin.

11 Alltagsprobleme von Studierenden, die sich mit dem richtigen Tool schnell und einfach lösen lassen

Dass Studierende Zeit ohne Ende haben, ist seit der Bologna-Reform eine reine Illusion bzw. ein böses Vorurteil. Auch Studierende haben nur ein begrenztes Zeitbudget zur Verfügung und müssen das Beste daraus machen. Wir haben daher verschiedene Probleme des Alltags für dich zusammengetragen und kleine Helfer gefunden, die dir das Leben leichter machen werden.

1. Wie kann ich bequemer mit dem Laptop arbeiten?

Egal ob du entspannt auf dem Sofa liegst, keine Auflagefläche während einer Vorlesung hast oder du am Schreibtisch arbeiten willst, brauchst du einen Laptopständer! Der Tate Guard Laptopständer mit verstellbarem Neigungswinkel sorgt für bequemes Arbeiten in jeder Lebenslage und wird auch von unseren Experten verwendet. Der Ständer ist schnell zusammengeklappt, sehr leicht und passt in jede Tasche. Gleichzeitig ist er ungemein stabil und sehr langlebig. Wer auch vom Sofa aus, wie am Schreibtisch arbeiten will, kann auch eine Laptopunterlage nutzen und dann sogar zusätzlich eine Maus einsetzen. Dein Rücken wird es dir danken!

2. Wo ist mein Handy?

Wie oft greifst du nach deinem Handy, um zu kontrollieren, ob jemand geschrieben hat oder um Anrufe anzunehmen? Jedes Mal wirst du aus dem Arbeitsfluss gerissen und musst dich danach wieder neu fokussieren. Doch damit ist jetzt Schluss, denn mit einer Handyhalterung für dein Laptop, hast du dein Handy immer im Blick und musst es zum telefonieren auch nicht mehr in die Hand nehmen. Dank des schwenkbaren Arms ist die Halterung quasi unsichtbar und stört überhaupt nicht. Der Magnet reagiert nur mit dem passenden Gegenstück, welches auf das Handy oder die Handyhülle geklebt wird. Die magnetische Wirkung ist so stark, dass man bedenkenlos auf dem Handy tippen kann, während das Handy an der Halterung klebt. Der Clou: mit dem kleinen Programm spacedesk wird dein Handy mit einem Klick zu einem zweiten Bildschirm, sodass Du Texte oder Tabellen während des Schreibens im Blick behältst.

 

3. Wie schreibe ich wissenschaftliche Texte?

Das wissenschaftliche Schreiben wird in den meisten Unis nur selten umfassend unterrichtet, da sich viele Dozenten scheinbar auf die Forschung fokussieren und die Lehre vernachlässigen. Es bleibt bei wagen Angaben und Arbeitsanweisungen. Die Leidtragenden sind die überforderten Studierenden… Helfen kann Silvio Gerlach, der mit seinen intelligenten Schreibanleitungen für Klarheit und Erleichterung sorgt.

Mit Tipps, Tricks, Vorlagen, Musterformulierungen und echten Fachbeispielen lernst du, wie du in wenigen Stunden ein Thema und passende Quellen findest, wie du an einem Vormittag die Arbeit gliedern kannst, wie du in wenigen Tagen eine echte Eigenleistung schaffst und vor allem – wie du PRO Tag FÜNF Seiten guten und wissenschaftlichen Text schreibst, jeden Tag! Für eine 1 vor dem Komma. Gibt es einen Nachteil oder Haken? Keine Ausreden mehr!…

Somit sorgt er dafür, dass du mit der Hausarbeit oder Abschlussarbeit in drei bzw. 31 Tagen fertig bist. Die beiden Bücher gibt es auch als interaktiven Thesis-Guide (Web-Applikation), den wir dir unbedingt empfehlen können!

4. Wie kann ich meine Notizen einfach digitalisieren?

„Wer schreibt, der bleibt“, sagte mein Lehrer auf dem Gymnasium immer, wenn er uns zum Anfertigen von Notizen auffordern wollte. Handschriftliche Aufzeichnungen in einem klassischen Notizbuch sorgen nicht nur dafür, dass du die wichtigsten Erkenntnisse der Vorlesung oder deiner Recherche nochmal durchgehen kannst, sondern das Schreiben sorgt zusätzlich dafür, dass die Gedanken sich auch viel tiefer ins Gehirn einbrennen und länger im Gedächtnis bleiben. Das Dumme ist nur, dass die analogen Notizen in unserer digitalen Zeit etwas anachronistisch wirken. Sie lassen sich nur schwer am Computer weiterbearbeiten, gehen verloren oder erfordern viel Geduld, wenn sie kurz vor der Prüfung sortiert werden müssen.

Das gehört alles der Vergangenheit an, denn mit dem Rocketbook Smart Notebook (gibt es kariert oder liniert) kannst du deine Notizen direkt digitalisieren und durch einfaches ankreuzen in die Cloud deiner Wahl laden. Wenn die 32 Seiten für den Uni-Tag nicht ausreichen, kannst du sie einfach wieder mit dem mitgelieferten Mikrofasertuch abwischen. Somit sparst du Papier und schonst die Umwelt!

Wenn du bereits ein Tablet hast, kannst du auch über die Anschaffung eines elektronischen Stiftes nachdenken. Es muss auch nicht immer der hochpreisige Apple Pencil sein, denn preiswerte Modelle, wie der Active Stylus, funktionieren einwandfrei mit den gängigen Tablets. Unser Tipp: Noch natürlicher wird das Schreiberlebnis, wenn du eine Paperlike-Folie einsetzt, denn sie hält, was ihr Name verspricht!

5. Wie kann ich weniger Bücher schleppen und meinen Rücken entlasten?

Schleppst du noch Bücher oder hast du schon einen E-Book Reader in der (Jacken-)Tasche? Falls du noch keinen hast, solltest du dich fragen, ob du deine Skripte wirklich noch ausdrucken möchtest (schädlich für die Umwelt) und das Geld nicht lieber in einen E-Book Reader investierst. Auch wenn du schon ein Tablet hast, kann ein E-Book Reader eine sinnvolle Ergänzung sein, denn er ist deutlich leichter und schont deine Augen! Der Kindle von Amazon ist mittlerweile so günstig, dass du hier keine Kompromisse eingehen solltest, zumal du auch mehrere E-Books und Hörbücher kostenlos zum Kauf erhältst. Auf dem Kindle kannst du nicht nur die Skripte lesen und Notizen machen sondern auch alle Bücher laden, die in digitalisierter Form von der Bibliothek angeboten werden.

6. Wie kann ich mich in den Lernpausen ablenken?

Irgendwann ist einfach die Luft raus und der Kopf droht zu explodieren. Die Filme und Serien von Prime Video oder die Songs von Amazon Music kannst du prima zur Ablenkung und Entspannung nutzen. Sogar kostenlose E-Books und Magazine sind im Amazon Prime Student Programm enthalten. Darüber hinaus gibt es viele weitere Vorteile, wie den kostenlosen Versand von unzähligen Artikeln. Und jetzt der Knaller: Alle Studierenden erhalten einen kostenlosen Zugang für 6 Monate! Wichtig dabei: Nach dem Anmelden kannst du unter „Mein Konto“ direkt auf „nicht verlängern“ klicken, sodass du nicht Gefahr läufst in die Abo-Falle zu tappen! Ob sich das Abo für dich lohnt, kannst du ja in einem Jahr entscheiden. Netflix bietet leider keinen Studenten-Rabatt, aber ihr könnt euch bekanntlich zusammen mit Freunden oder der Familien einen Account teilen.

7. Wie kann ich wichtige Erkenntnisse und Zitate direkt in meiner Quellensammlung einbinden?

Hast Du wieder unzählige Passagen angestrichen und mit Post-Its markiert? Irgendwann liegt dann riesiger der Bücherstapel vor dir… Du verlierst die Übersicht und weißt nicht mehr was wo steht. Das muss doch nicht sein!

Übertrage die interessanten Passagen lieber gleich mit einem Scanmarker in das Literaturverwaltungsprogramm deiner Wahl, damit du später alle relevanten Stellen digital überblicken kannst. So kannst du die wichtigen Zitate direkt übernehmen, anstatt sie mühevoll abzutippen oder du kannst direkt umschreiben, was auch deutlich leichter ist, als zwischen Buch und Monitor hin und her zu springen. Zusätzlich kannst du natürlich noch den klassischen Textmarker verwenden, um die Übersicht zu behalten und schnell die wichtigen Stellen zu finden, wenn du mal schnell etwas nachschlagen willst.

8. Wie kann ich bequem mittippen, ohne ein Laptop mitzuschleppen?

Auch Mitschreiben ist irgendwie aus der Zeit gefallen, denn die Hieroglyphen, die du auf deinem Notizblock hinterlässt, sind teilweise nicht mal mehr von dir selbst dechiffrierbar…Auch die computergestützte Digitalisierung ist oft kompliziert, da auch die intelligentesten Programme nicht alles lesen können, sodass manuelle Korrekturen erforderlich sind.

Mit einer Bluetooth-Tastatur wird aus Deinem Smart-Phone oder Tablet ein veritabler Laptop-Ersatz! Trotz der modernen ultra-leichten Laptops, ist das ständige Mitschleppen doch auf Dauer anstrengend und erfordert einen Rucksack oder eine Tasche. Aber ist das wirklich immer notwendig? Unsere Smart-Phone sind ja auch leistungsstarke Computer, auf denen sich auch Schreibprogramme oder Präsentationen öffnen oder bearbeiten lassen. Wem der Bildschirm doch zu klein ist, kann ja auf ein Tablet ausweichen. Wer wirklich keinen Platz in seiner (Hosen-)Tasche hat, kann sich auch für eine Falt-Tastatur entscheiden (wahlweise sogar mit der Touchpad-Version die Maus ersetzen).

9. Wie kann ich im Bett lesen, ohne danach aufstehen zu müssen, um das Licht auszumachen?

Voller Motivation willst du jede wache Minute nutzen und lernen bis dir die Augen zufallen? Das böse Erwachen folgt meist, wenn dir buchstäblich die Augen zufallen. Denn wenn du gerade bemerkst, dass es nichts mehr bringt weiterzulesen, musst du aufstehen, um das Licht auszumachen. Du bist wieder wach und brauchst eine Ewigkeit, bis du wieder zur Ruhe kommst. Viel besser wäre es da doch einfach das Buch wegzulegen und den erholsamen Schlaf zur Regeneration zu nutzen! Möglich ist das mit einer Leselampe, die sowohl bei Büchern als auch bei E-Book Readern funktioniert. Alternativ kannst du auch eine smarte Steckdose oder einen smarten Lichtschalter verwenden und so auch Stromsparen, falls du mal in der Uni bist und vergessen hast das Licht auszumachen.

10. Wie vermeide ich Kabelsalat in meiner Tasche

Findest du in deiner Tasche nie was du brauchst und siehst immer nur Kabelsalat? Klar, das passiert schnell, denn der Akku von E-Book Reader, Handy, Powerbank, Laptop oder Tablet ist irgendwann leer und fast jedes Gerät benötigt ein anderes Kabel. Spar dir das tägliche Gewühl und bring Ordnung in dein Leben, indem du zukünftig ein Multifunktions-Kabel nutzt und nicht mehr drei verschiedene Ladekabel mit dir rumschleppst. Zusätzlich kannst du eine Kabeltasche verwenden, um die Übersicht zu behalten und Kabel, Powerbank sowie Kopfhörer sicher zu verstauen.

11. Wie werde ich rechtzeitig wach?

Hast du auch schon mal verschlafen, weil der Handywecker gerade für den folgenden Tag deaktiviert war oder mitten in der Nacht der Akku versagt hat? Beides kann dir mit diesem Dual-Wecker nicht passieren, denn du musst den Wecker manuell einstellen und er kann gleichzeitig kabellos dein Handy laden, sodass du dein Ladekabel auch nicht wieder aus der Kabeltasche holen musst.

Wenn du kein Morgenmensch bist, ist der Wecker, der morgens um 7 Uhr deinen himmlischen Schlaf unterbricht, wahrscheinlich nicht dein bester Freund. Das muss aber nicht so sein! Vielleicht wäre aber auch ein Lichtwecker genau das Richtige für dich? Er lässt dich sanfter aufwachen, indem er einen Sonnenaufgang simuliert, bei dem rot getöntes Licht allmählich in weißes Licht übergeht, was du auch mit sanftem Rauschen oder Musik aus dem Radio kombinieren kannst. Du kannst ihn aber auch einfach als stilvolle und angenehme Leselampe einsetzen.

Warum Citavi, wenn‘s auch mit Word geht?

Mittlerweile dürfte ja bekannt sein, dass es tatsächlich Alternativen zum bekannten Programm Citavi gibt. Diese haben wir bereits in einem anderen Blog-Beitrag ausgiebig vorgestellt und verglichen, um herauszufinden, welches das beste Literaturverwaltungsprogramm ist. Wer jedoch nach einer einfachen und intuitiven Alternative sucht, wird bei Word selbst fündig werden! Überraschung: Man kann auch direkt in Word ein digitales Literaturverzeichnisse erstellen. Gerade wenn Du also nur eine Möglichkeit zur einfachen Literaturverwaltung für eine aktuelle Arbeit suchst, ist Word vielleicht die beste Wahl, da Du Dich vermutlich nicht mehr in das Programm einarbeiten musst und so viel Arbeitszeit sparst.

Literaturverzeichnis in Word erstellen

Zunächst soll vorgestellt werden, wie das Literaturverzeichnis erstellt und gehandhabt werden kann. Danach folgen Antworten auf Fragen, die sich eventuell stellen.

Man geht im Menü „Referenzen“ auf den Reiter „Zitate“; -> anklicken.

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Dies öffnet das bereits vorhandene Literaturverzeichnis:

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Der Klick auf das „+“ links unten gibt die Möglichkeit, einen neuen Titel hinzuzufügen:

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Der Klick auf das Menü „Quellentyp“ erlaubt es, den Quellentyp auszuwählen, meistens sind diese „Quellentypen“ selbsterklärend. Für einen Beitrag aus einem Sammelband wählt man „Buchabschnitt“, für einen Artikel aus einer wissenschaftlichen Zeitschrift „Artikel in einer Zeitschrift“. Der Quellentyp kann – auch bei bereits bestehendem Eintrag – jederzeit geändert werden.

Unter dem Menü „Zitate“ kann man das Literaturverzeichnis einfügen. Rechts neben diesem Menü wählt man die Art der Zitation (APA, Harvard, …), leider etwas auf amerikanische Usancen eingeschränkt.

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Nach Erstellen des Literaturverzeichnisses klickt man am oberen Rand, um etwa das Literaturverzeichnis in statischen Text umzuwandeln: Dies ist nicht unbedingt notwendig, kann aber sinnvoll sein, wenn ein Lektor die Arbeit selbsttätig korrigieren soll.

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Dazu kommt ein Menüpunkt „Dienste“, mit diesem kann man sich den Titel z.B. durch eine zuvor definierten Suchmaschine suchen lassen.

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Ein leichtes Drüberstreifen über die „Zitate“ zeigt den vollen Titel an:

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Das „-“ links unten erlaubt die Entfernung einzelner Titel. Rechts unten ist der Zitatquellenmanager. Dieser unterscheidet zwischen einer Masterliste und der aktuellen Liste. Die aktuelle Liste enthält alle Titel, die in der vorliegenden Arbeit verwendet wurden.

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Links ist die Masterliste, mit allen Titeln, die man jemals aufgenommen hat. Für eine neue Arbeit kopiert man diese nach rechts in die „Aktuelle Liste“, das heißt, einmal aufgenommen steht einem die Quelle bzw. Literaturangabe immer zur Verfügung. Die Häkchen links neben dem Titel bedeuten, daß das Werk bereits in der Arbeit zitiert wurde: Dies erlaubt einem also, nachzuprüfen, ob man wirklich alles zitiert hat, was man ursprünglich verwenden wollte. – Die Masterliste links zeigt übrigens, daß man problemlos unterschiedliche Schriften (oder Tastaturen), z.B. Griechisch oder Kyrillisch verwenden kann. Die zu verwendenden Tastaturen muß man zuvor in der Systemeinstellung „Tastatur“ definieren.

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Nach Abschluß seiner Arbeit, oder auch schon während derselben, trägt man am Ende des Dokuments seine Literaturliste ein. Man geht wie folgt vor: Man geht zunächst an das Ende seines Dokuments und dann im Menü auf den Punkt „Referenzen“ und klickt dann „Literaturverzeichnis. Der einfach Klick fügt das Literaturverzeichnis ein.

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Fragen

Hier die Antworten auf einige Fragen, die sich eventuell stellen:

Frage: Kann ich das Literaturverzeichnis von einem bereits erstellten Dokument übernehmen?

Antwort: Ja, es gibt zwei Wege. – Voraussetzung ist immer, daß die Zitate „aktiv“ sind, also nicht in statischen Text umgewandelt.

  • In-Text-Zitat: Du kopierst den gesamten Text einer vorgängigen Arbeit in ein neues Dokument. Alle verwendeten Literaturangaben werden im Zitatemanager erscheinen. -> Abspeichern und den alten Text löschen. Die Literaturliste bleibt.
  • Zitate in den Fußnoten: Wenn Du wirklich nur die Literatur übernehmen willst, die Du in einer letzten Arbeit verwendet hast und nicht jedes einzelne Werk anklicken willst, musst Du einen kleinen Kunstgriff verwenden. Du gehst im Ursprungstext in den Fußnotenapparat und kopierst diesen, aber nur diesen, komplett in das neue Dokument in den Haupttext. Du wirst im Anschluß alle Referenzen im Zitatemanager sehen. Anschließen kannst Du den gesamten Text löschen, die Referenzen (also die Literaturliste) werden bleiben.
  • Alternativ: Du gehst in den Zitatquellenmanager und kopierst Dir die Zitate (eigentlich Literaturangaben) direkt nach rechts in die „Aktuelle Liste“, wie in der letzten Graphik oben.

Frage: Kann ich zwei unterschiedliche Literaturverzeichnisse verwenden, z.B. eines für Quellen, eines für die Literatur?

Antwort: Über PC geht das, in dem man die Sprache ändert; angeblich geht es auch bei Mac, aber bei mir hat das nicht funktioniert. Wenn man (auf PC) beim Literaturverzeichnis seinen Quellen die Sprache A zuordnet und seiner Sekundärliteratur die Sprache B, dann erhält man zwei unterschiedliche Literaturverzeichnisse. Für Mac kann man alternativ zwei Kunstgriffe verwenden. Diese erlauben zwei unterschiedliche Literaturverzeichnisse auch beim Mac.

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Methode 1: Man fügt zweimal das Literaturverzeichnis komplett ein und bearbeitest beide. Für das erste Literaturverzeichnis also nur die Quellen, für das zweite nur die Sekundärliteratur.

Methode 2: Man stellt beim Eintragen dem Nachnamen des Autors ein oder zwei Sonderzeichen vor, z.B. „*“, dann werden im Literaturverzeichnis diese an den Anfang desselben gestellt. Im Anschluß muß man die Sonderzeichen entfernen.

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Frage: Kann ich ein zitiertes Dokument das ich abgespeichert habe, direkt aus dem Dokument öffnen?

Antwort: Nicht wirklich. Man geht mit dem Cursor auf das Zitat, und drückt (beim Mac) Maus und [Control], ganz unten findet man neben anderen Menüpunkten „“Öffnen“ oder „Im Finder zeigen“, dieser Befehl führt einfach in den Finder. Dort kann man weitersuchen. Wenn das Fenster, indem sich die Literatur befindet, im Finder schon geöffnet ist, dann ist man einfach schneller dort, mehr nicht.

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Mit demselben Menü kann man einen Titel mit einem zuvor definierten Suchdienst bzw. einer Suchmaschine direkt im Internet verwenden. Man kann die Standardsuchmaschine individuell anpassen.

Werke die man nur in Auszügen braucht, kann man bei books.google.com finden. Alte Literatur, die keinem Copyright mehr unterliegt und somit public domain ist, kann direkt und komplett angeschaut bzw. auch heruntergeladen werden.

Frage: Wie kann ich die Suchmaschine wechseln?

Antwort:

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Frage: Kann ich die Klammern beim Zitat entfernen?

Antwort: Wenn Du das Zitat in „Statischen Text“ umwandelst ja. Am besten am Schluß mit der Funktion SUCHE-ERSETZE.

Frage: Kann ich zwei oder mehrere Zitate in eine Klammer setzen? Also statt (Prabhu, et al., 2019) (Probst, et al., 2006) alles in eins?

Antwort: Ja. Du fügst erst das eine Zitat ein (Probst, et al., 2006) und klickst dann darauf, daß es „aktiv wird und fügst das zweite gewissermaßen darauf ein.

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Weitere Tipps, Problemlösungen und Fragen für Word auf Mac findet Ihr hier.

Viel Spaß und viel Erfolg bei der Arbeit. Zukünftig sollen hier noch weitere Tipps und Tricks für Eure Arbeit erscheinen. Eure Fragen sind immer willkommen!

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Daniel Schwenzer forscht, arbeitet und lebt an der Schnittstelle der kirchlichen, geistlichen und welt-lichen Sphären. Seine Arbeit als Verwaltungsrat, Leiter von Flüchtlingsheimen, Experte für kanonische Gutachten, kirchlicher Richter und Sachverständiger begleitet er mit wissenschaftlichen Aktivitäten. Mit über 50 Einträgen auf seiner Veröffentlichungsliste ist er vielgelesen und oft zitiert. Seine Leidenschaft gilt neben seiner Familie der Frage, ‚was die Welt im Innersten zusammenhält‘. Er hat in Tübingen, Wien, Strasbourg und Fribourg (Schweiz) Theologie, Philosophie, Geschichte und Kirchenrecht studiert.