Tipps zur Wahl des Themas

Bei jeder Form der wissenschaftlichen Arbeit, sei es eine Seminararbeit, Hausarbeit oder die große Baustelle Abschlussarbeit, steht man zuerst vor der Frage: Wie soll das Thema lauten? Ein Teil der Studierenden macht sich darüber schon zu Beginn des Studiums Gedanken, bei anderen entsteht die Idee erst zum Ende hin und wieder andere stehen der Aufgabe völlig ratlos gegenüber. Dabei handelt es sich – besonders bei Abschlussarbeiten – um einen so essentiellen Teil des Studiums.

Natürlich gibt es oft Fälle, in denen das Thema bereits durch die Fachrichtung des Kurses oder die Lehrperson eingegrenzt oder sogar vorgegeben wird. Auch gibt es Ausarbeitungen, die sich mit der Literatur beschäftigt, die Eingangs zur Verfügung gestellten wurde. Doch besonders im Falle der Abschlussarbeit geht es vielen Studierenden so, dass sie sich nicht für ein Thema entscheiden können oder gar nicht erst zu einem Thema finden, das sie auch anspricht. Dieser Punkt ist elementar, denn das Thema wird für einen längeren Zeitraum Euer Leben bestimmen, also wäre es doch schön, wenn Ihr das Thema auch selbst gut findet. Im besten Fall könnt Ihr Euch sogar dafür begeistert. Doch es führt nicht nur ein einziger Weg zum perfekten Thema.

Ein Weg könnte über die Auswahl der passenden Lehrperson zur Betreuung der Abschlussarbeit führen. In fast jedem Studium gibt es den einen Dozenten oder die eine Dozentin, deren Lehrinhalt und die entsprechende Einstellung dazu, einem besonders zusagen oder mit dem oder der man besonders harmoniert. In diesem Fall bietet es sich an, sollte man selbst noch so gar kein Thema favorisiert haben, mit dieser Dozentin oder diesem Dozent ein Gespräch zu führen und zu erörtern, ob es denn ein passendes Thema von Interesse gäbe, zu dem man seine Arbeit verfassen könnte. Manche DozentInnen haben durchaus Themen oder Themengebiete im Sinne, die sie den Studierenden gerne zur Verfügung stellen und bieten hierfür ihre Betreuung an. Natürlich tun sich die Betreuer damit auch selbst einen Gefallen. Denn natürlich lässt sich eine Abschlussarbeit leichter betreuen, wenn sie den eigenen Interessen oder Fachgebieten entspricht. Soviel zum Weg der Themenwahl nach Wahl der Betreuerin oder des Betreuers.

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Ein weiterer Weg, ein Thema zu finden, könnte sein, die Abschlussarbeit in einem Unternehmen zu schreiben. Unternehmen geben meist bereits Themen oder Themenbereiche vor, an denen man sich orientieren kann oder soll. Ein Vorteil von dieser Kollaboration kann sein, dass neben der Unterstützung beim Finden eines geeigneten Themas, auch ein möglicher Berufseinstieg in dem jeweiligen Unternehmen in Aussicht gestellt wird. Auf der Seite www.thesius.de findet sich zum Beispiel eine Liste der aktuell zur Verfügung stehenden Themen, die von Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.

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Wer sein Thema aber autonomer erarbeiten möchte und dabei möglichst viel Handlungsfreiraum haben will, geht wahrscheinlich den umgekehrten Weg und sucht zuerst das Thema und dann die passende Betreuung – sei es an der Uni oder im Unternehmen. Selbstverständlich kann man auch „zweigleisig fahren“ und einerseits die Fühler nach interessanten Themenvorschlägen ausstrecken und jedoch auch gleichzeitig an einem eigenen Thema arbeiten. Wenn man in Letzterem noch völlig ahnungslos ist, empfiehlt sich zu aller erst eine Mindmap zu erstellen. Auf dieser lässt sich nicht nur darstellen, welche Überthemen einen persönlich sehr interessieren. Auch kann man für den Anfang damit beginnen Studienfächer, Kurse und grobe Themenbereiche zu sammeln, die einem während des Studiums besonders zugesagt haben. Vielleicht gab es auch Praktika im Laufe des Studiums, die besonders ansprechend waren? Welche voran gegangenen Leistungsnachweise waren besonders erfolgreich? Gibt es vielleicht sogar persönliche Erfahrungen, berufliche Vorkenntnisse oder Berufsziele, die das Thema beeinflussen könnten? Welche Forschungsmethoden liegen mir besonders? Umso mehr man sich mit einem Thema oder einer Arbeitsweise persönlich identifiziert, desto leichter wird es später die Abschlussarbeit zu verteidigen oder in beruflichen Situationen sein Können mit dergleichen unter Beweis zu stellen und sich gut zu verkaufen.

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Für die Erstellung einer Mindmap gibt es fast keine Regeln, außer, dass sie übersichtlich gestaltet sein sollte. Jedoch darf hier alles gesammelt werden, was irgendwie von Bedeutung sein könnte. Oft sind es nicht die naheliegenden Dinge, die zur Wahl des richtigen Themas führen. Manchmal entstehen die spannendsten Fragestellungen erst durchs Querdenken.

Zum Beispiel könnte einer Sozialwissenschaftlerin, die sich im Studium mit empirischer Sozialforschung beschäftigt hat, ihre vorberufliche Erfahrung im medizinischen Bereich zur Hilfe kommen. Vielleicht hat sie sich immer besonders für den Umgang mit älteren Personen begeistert? Was hat sie wohl in ihrem beruflichen Umfeld an Problemstellungen erfahren? Wo hätte es noch Verbesserungsbedarf gegeben? Da gäbe es zum Beispiel die Schwierigkeiten für alte Menschen in der stationären Behandlung. Also stellt die Studierende fest: Mich interessieren ältere Menschen und deren Lebenswelt und ich bin mir bewusst, dass es viele Problemstellungen im stationären Bereich gibt, wie zum Beispiel der Drehtüreffekt oder die ambulante Versorgung nach der Entlassung. So entsteht zumindest nach und nach bereits ein Gerüst an Themen, die sich immer weiter eingrenzen lassen.

Übersichtlicher gestaltet sich die Mindmap auch durch farbliche Markierung. Man kann beginnen die Stichpunkte in Kategorien aufzuteilen. Was könnte zusammen ein Thema ergeben? Welche Stichpunkte fallen unter eine mögliche Überschrift? Zu welchen Themen lässt sich ausreichend Literatur finden? So werden aus Stichpunkten Kategorien und aus Kategorien werden Themenbereiche. Und auf diese Weise kann die Mindmap auch dynamisch verändert werden und noch im weiteren Verlauf der Abschlussarbeit gute Dienste leisten. Sie lässt sich übrigens auch toll zur Strukturierung und zur Gestaltung der Gliederung verwenden.

Oft sind es auch Kombinationen aus Wegen, die das Thema abschließend festlegen. So kann es sein, dass ein Themenbereich gefunden ist, sich das Thema jedoch erst in Kombination mit einer Forschungsmethode ergibt. Auch könnte es sein, dass bestimmte Überbegriffe besonders gut zu einer Dozentin oder einem Dozenten passt, die oder der dann wiederum dabei unterstützen kann, das Ganze zu einem Thema einzugrenzen.

Die Mindmap alleine kann jedoch auch bedeuten, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen zu können. Man ist ja für seine eigenen Spezialgebiete auch gewissermaßen „betriebsblind“. Daher kann der Austausch mit Anderen stets hilfreich sein. KommilitonInnen, Freunde, Familienangehörige, Lehrpersonal, KollegInnen – es lassen sich viele Perspektiven für die persönliche Themensammlung finden.

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Dabei kann auch ein fachfremder Blick neue Impulse bringen oder helfen, den eigenen Fokus zu verändern. Vielleicht macht es auch Sinn, sich mit anderen Studierenden zu treffen und gemeinsam die jeweiligen Mindmaps zu erarbeiten. So oder auf anderem Wege ist der Austausch für Feedback und zur Themenfindung unbedingt empfehlenswert. Eine solche Beratung bietet Dir übrigens auch die Absolventen Schmiede an.

Beim Finden und Formulieren eines Themas ist grundsätzlich wichtig, dass es sich an einem der Fächer des Studiums orientiert oder zumindest einen Teil der Studieninhalte spiegelt. Es sollte sich außerdem um ein Thema handeln, das so noch nicht erforscht oder erarbeitet wurde. Daher ist Literaturrecherche schon im Vorfeld unabdingbar. Einerseits lässt sich so feststellen, ob sich zu dem Wunschthema ausreichend aktuelle und seriöse Literatur finden lässt, ob einem diese zusagt und ob das gewählte Thema oder die Fragestellung nicht schon bereits behandelt wurde. Es sollte auch nicht vergessen werden, dass ein gutes Thema nicht immer auch in das persönliche zur Verfügung stehende Zeitbudget passt. Deshalb sollte man sich auch stets die Frage stellen: Kann ich eine Arbeit zu dem von mir gewünschten Thema in der mir verbleibenden Zeit schaffen? Ist es zu umfangreich für das vorgegebene Seitenlimit? Muss ich inhaltlich reduzieren oder ergänzen? Diese Fragestellungen lassen sich sicherlich auch in Feedbackgesprächen mit Fachpersonen oder mit der Betreuerin oder dem Betreuer klären.

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Zu guter Letzt geht es an das abschließende Formulieren des Themas. Dabei ist es wichtig eine Überschrift zu finden, die nichts Inhaltliches vorweg nimmt und das Interesse der Leserschaft weckt. Ein Thema sollte auch nicht zu viele Aspekte auf einmal behandeln und dementsprechend kurz und prägnant sollte dann auch die Formulierung ausfallen. Um etwas mehr Spielraum zu haben, bieten sich Untertitel an. So könnte der Titel der im vorher erwähnten Beispiel genannten Abschlussarbeit der Sozialwissenschaftlerin am Ende lauten: Die Lebenswelt Krankenhaus – was bedeutet der Krankenhausaufenthalt für betagte Menschen? Der Leser weiß nun, dass es sich um eine Lebensweltanalyse im Bereich Krankenhaus handelt. Der Untertitel grenzt das Thema noch weiter ein. Trotzdem sind keine Ergebnisse oder vorgreifende Vermutungen im Titel zu erkennen.

Wie man sieht: Das Thema einer Abschlussarbeit zu finden ist viel mehr als nur die Suche nach einer Überschrift. Es definiert quasi die gesamte Arbeit und formt natürlich auch entsprechend das Ergebnis. Ein Thema muss neben einem selbst auch besonders den Leser überzeugen. Beratet euch daher intensiv mit Eurer Betreuerin oder Eurem Betreuer, geht in Euch und erforscht, welche Themen Euch wirklich interessieren oder überlegt, welcher künftiger Arbeitgeber an welchem Thema interessiert sein könnte. Vergesst dabei nicht, dass sich ein Thema auch mal dynamisch an den Forschungsablauf anpassen darf. Die Absolventen Schmiede bietet auch hierbei Hilfestellung durch individuelle Coachings an.

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Elisabeth Olden hat ihren Bachelor in Management Sozialer Innovationen an der Hochschule München gemacht und ist gelernte Mediatorin. Vor ihrem Studium war sie medizinische Fachangestellte und hat parallel Textererfahrung im Onlinebereich gesammelt. Seit 3 Jahren ist sie privat als Lektorin tätig und unterstützt Forschungsarbeiten mit Publikationen. Ihr nächster geplanter Schritt ist eine Tätigkeit als Coachin und Konfliktberaterin.

Die absoluten No-Gos bei der Abschlussarbeit

Was gibt es noch zu beachten, um eine ordentliche Abschlussarbeit abzuliefern?

Hier haben wir noch eine kleine Sammlung an Missgeschicken und Tipps gesammelt:
Ganz schlimm wäre natürlich das Verfehlen des gewählten Themas. Ihr mögt denken: Wie soll denn das passieren? Aber auch das hat es schon gegeben. Das kann zum Beispiel passieren, wenn man sich im Verfassen und im Verlauf der Arbeit verzettelt und sich nicht regelmäßig mit seiner Gliederung und dem Konzept seiner Arbeit befasst.

Eine Vermischung von Schreibweisen oder Abkürzungen ist nicht besonders gründlich oder professionell. So sollte das Verwenden der weiblichen oder männlichen Form zum Beispiel konstant geführt werden. Entweder entscheidest Du Dich zu Beginn für eine der Formen und machst dies zu Anfang kenntlich, oder Du bemühst Dich um eine einheitliche Kennzeichnung der geschlechtergerechte Schreibweise (Sternchen, Querstrich, etc.).

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Deine Ergebnisse sollten auch auf keinen Fall auf Deiner eigenen Meinung beruhen sondern auf Erkenntnissen Deiner Forschung, Befragung oder Recherche. Vermeide zudem unbedingt bewertende Adjektive, wie schön, hässlich oder dumm. Um objektiv zu bleiben, solltest Du auch einen großen Bogen um Übertreibungen machen.

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Zu guter Letzt wäre es fatal – ohne Absprache – Deine Abgabefristen zu missachten. Erstelle Dir zu Beginn einen gut durchdachten Zeitplan und baue genügend Puffer für eventuelle Rückschläge ein. Sei dabei eher zu großzügig und ehrlich zu Dir selbst, um später möglicherweise noch Zeit übrig zu haben, als womöglich eine Frist nicht einhalten zu können. Ein gut durchdachter Zeitplan bereitet dich außerdem auch auf spätere Projekte, Berufe oder Arbeiten vor.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Eine Abschlussarbeit ist Deine persönliche Note, die Deine Leistung Deines gesamten Studiums wiederspiegeln soll, Deine Visitenkarte in Bewerbungsgesprächen ist und im besten Fall wirkt sie wie eine Eintrittskarte in später Karriereschritte. Wenn Du diese Checkliste beachtest, solltest Du auf einem guten Weg sein:

* Kein Plagiat – ob absichtlich oder unabsichtlich
* Regeln des Zitierens beachten
* Hoher Eigentextanteil
* Ausreichend seriöse Literatur
* Sprachlich gut verfasst
* Guter und übersichtlicher Aufbau
* Formelle Vorgaben beachten
* Thema stets im Blick behalten

Ein gutes Thema und ausreichend seriöse Literatur sind meist nur die halbe Miete. Gründlichkeit, Verständlichkeit und eine gute Struktur machen ebenso eine gute Abschlussarbeit aus. Für Coaching, Lektorat oder Unterstützung im Verfassen Deiner Arbeit kannst Du Dich gerne auch von uns beraten lassen und eine individuelle Betreuung in Auftrag geben.

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Elisabeth Olden hat ihren Bachelor in Management Sozialer Innovationen an der Hochschule München gemacht und ist gelernte Mediatorin. Vor ihrem Studium war sie medizinische Fachangestellte und hat parallel Textererfahrung im Onlinebereich gesammelt. Seit 3 Jahren ist sie privat als Lektorin tätig und unterstützt Forschungsarbeiten mit Publikationen. Ihr nächster geplanter Schritt ist eine Tätigkeit als Coachin und Konfliktberaterin.

Tücken der wissenschaftlichen Arbeit

Hausarbeiten, Seminararbeiten, Abschlussarbeiten – ohne die wissenschaftliche Arbeit, lässt sich kein Studium absolvieren. Die einen tun sich leicht damit, Arbeiten zu verfassen, andere wiederum übersehen womöglich wichtige Hinweise und machen teils gravierende Fehler, die einem gute Noten oder gar den Abschluss kosten könnten. Im folgenden Text haben wir euch Tipps und Hinweise zum Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit – aber auch „gern gemachte „Fehler“ – gesammelt.

Das Plagiat

Der wohl größte Fehler, den Du beim Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit machen kannst, ist das Plagiat. Die Folgen davon können sein, dass Du deinen wissenschaftlichen Titel verlierst oder die Arbeit wiederholen musst. Doch ein Plagiat bedeutet nicht nur, eine ganze Arbeit „abzuschreiben“. Auch das absichtliche oder unabsichtliche Fehlen der Referenz zu Zitaten oder Bildquellen kann bereits als Plagiat angezeigt werden.

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Es handelt sich auch hier um Diebstahl von geistigem Eigentum Anderer und ist selbstverständlich nicht zugelassen – kann sogar vor Gericht geahndet werden. In diesem Fall schützt Unwissenheit nicht vor Strafe. Auch das Wiedergeben von fremdem Wissen in eigene Worte gefasst, ohne entsprechende Kennzeichnung, fällt unter die Kategorie „Plagiat“ und wird auch als ein solches behandelt.

Das Zitat

Zitieren selbst ist für manche schon gefühlt eine Wissenschaft für sich. Eigentlich ist es aber nur wichtig, auf welchen Zitationsstil Du dich mit Deiner Betreuerin oder Deinem Betreuer geeinigt hast und diese gilt es rigoros durchzuziehen. Es muss nur noch unterschieden werden zwischen direktem Zitat und indirektem Zitat – also dem Wiederholen der exakten Worte und dem Widergeben mit eigenen Worten – und schon sollte das Zitieren nicht mehr zum Problem werden. Es ist eben wichtig auch sinngemäß widerholte Inhalte zu kennzeichnen und einem Zitationsstil treu zu bleiben. Wer sich hierbei technische Hilfe holen möchte, kann ein Zitationsprogramm verwenden – wie das häufig verwendete Citavi. Hiermit lässt sich sogar am Ende ein akkurates Literaturverzeichnis erstellen.

Der Eigentextanteil

Eine Arbeit lässt sich natürlich leicht mit Text füllen. Das heißt aber noch lange nicht, dass das automatisch zu einer guten Note führt. Der Eigentextanteil einer wissenschaftlichen Arbeit sollte schon deutlich überwiegen. Das Füllen mit lang ausgedehnten Theorie- und Methodikteilen ist im Normalfall nicht zulässig. Um diese Teile der Arbeit lebendig zu halten, ist es ratsam sich in der Beschreibung einer Theorie oder der Methodik immer wieder auf das Thema der Arbeit zu beziehen, Beispiele zu nennen und auf diesem Weg auch dort eigene Elemente einzubringen. Den größten Teil der Arbeit sollten aber schon die eigenen Hypothesen, Konzepte oder Ergebnisse ausmachen. Je nach Fachrichtung lässt sich das leichter oder schwerer einrichten. Unterstützung im Ausformulieren eigener Ansätze bietet euch auch die Absolventen Schmiede. Kontaktiert uns dafür gerne.

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Die Literatur

Ein großer Baustein einer gelungenen Abschlussarbeit lautet: Literatur. Neben Primärliteratur solltest Du unbedingt auch ein Augenmerk auf gute, ausgewählte Sekundärliteratur werfen. Wichtig ist jedoch: Die Wahl von unseriöser oder schlichtweg der falschen Literatur kann dazu führen, dass man sein Thema verfehlt oder entsprechend schlecht bewertet wird. Wikipedia ist zum Beispiel keine seriöse Quelle, genauso wenig, wie Inhalte aus pseudowissenschaftlichen Foren. Es sei denn natürlich, Du verfasst Deine Arbeit über genannte Medien. Grundsätzlich solltest Du dich aber stets an wissenschaftlich anerkannte Literatur halten. Diese muss übrigens nicht immer in Papierform existieren. Auch Literatur auf anerkannten, wissenschaftlichen Onlineplattformen ist natürlich zugelassen. Im Zweifelsfall lässt sich Deine Unsicherheit sicherlich auch durch eine kurze Rücksprache mit Deiner Betreuerin oder Deinem Betreuer klären.

Die Sprache

Die Bewertung Deiner Arbeit steht und fällt auch durch die Lesbarkeit, die Ausdrucksweise und die Rechtschreibung. Deswegen musst Du unbedingt darauf achten, keine Umgangssprache zu verwenden und Dich an einen seriösen und gut lesbaren Sprachstil zu halten. Selbstverständlich solltest Du auch Kraftausdrücke oder sich ständig wiederholende Füllwörter vermeiden. Um sicher zu gehen, dass Deine Arbeit keine Rechtschreib-, Grammatik- oder Interpunktionsfehler enthält, solltest Du sie nicht nur selbst in einem ruhigen und konzentrierten Moment korrekturlesen, sondern diese Aufgabe zusätzlich an mindestens zwei weitere Personen delegieren. Es ist zum Beispiel empfehlenswert eine Person damit zu beauftragen mit fachlichem Fokus auf die Arbeit zu blicken und die andere Person bitten, den Text eher im Bereich Rechtschreibung und Grammatik zu verstehen. Wenn Du diese Aufgabe im Ganzen jedoch in professionelle Hände geben willst, kannst Du Deine Abschlussarbeit auch vom Lektorat der Absolventen Schmiede optimieren lassen.

Wenn Deutsch nicht Deine Muttersprache ist, Du Deine Arbeit aber auf Deutsch verfassen möchtest oder musst, sind wir auch besonders spezialisiert darauf, Deine Arbeit „ins Reine“ zu schreiben. Es wäre schade, wenn eine inhaltlich hervorragende Arbeit in ihrer Bewertung an der Hürde Sprache und Rechtschreibung scheitert.

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Der rote Faden

Dann wäre da noch der berühmte rote Faden. Eine Arbeit, in dem keine klare Struktur oder logische Abfolge erkennbar ist, ist nicht nur sehr frustrierend zu lesen sondern auch wahrscheinlich nicht dafür prädestiniert gut bewertet zu werden. Ein gutes Hilfsmittel, für eine klare Struktur Deiner Abschlussarbeit, ist eine gute Gliederung. Diese solltest Du übrigens nicht erst am Ende Deiner Arbeit verfassen – sie sollte vielmehr schon vor dem Verfassen stehen. Natürlich bleibt die Gliederung ein dynamisches Instrument, das sich während dem Schreibprozess stetig verändern kann, doch sollte ein Grundgerüst schon zu Beginn feststehen. Zur Vorbereitung dafür eignet sich auch das Erstellen einer Mindmap, die Du dann logisch sortiert kategorisieren kannst, um zu einer guten Gliederung zu gelangen. Die Gliederung ist dann quasi Dein roter Faden, an dem Du Dich orientieren solltest. Doch auch innerhalb der einzelnen Abschnitte muss stets eine logische Abfolge des Geschilderten sichtbar bleiben.

Die Optik

Eine Abschlussarbeit kann noch so gut verfasst sein – wenn die äußere Form nicht den Vorgaben entspricht, oder keinen guten Eindruck macht, kann man davon ausgehen, dass sich das leider in der Bewertung niederschlagen wird. Daher solltest Du Dich am Ende nochmal mit der Form Deiner Arbeit beschäftigen. Hast Du alle vorgegebenen Vorschriften berücksichtigt (Schriftgröße, Schriftart, Seitenränder, etc.)? Du solltest außerdem bei einer Schriftart und Formatierung bleiben, Schriftgrößen sollten sich lediglich bei Überschriften unterscheiden. Doch auch hier ist weniger mehr. Experimente mit ausgefallenen Schriftarten und Darstellungen, empfehlen sich zu vermeiden. Achtet auch auf die vorgegebene Seitenzahl. Diese sollte möglichst so wenig wie möglich von der Seitenzahl Deiner Arbeit abweichen. Im Zweifelsfall empfiehlt sich eine Rücksprache mit der Betreuung. Eventuell eingefügte Abbildungen oder Grafiken sollten außerdem immer in hoher Qualität und gut erkennbar für die Leser sein. Verpixelte oder unscharfe Grafiken und Bilder machen schnell einen unprofessionellen Eindruck. Vergiss nicht, dass auch potentiell zukünftige Arbeitgeber Deine Arbeit in die Hände bekommen und Dich mitunter danach beurteilen. Wir – von der Absolventen Schmiede – können Deine Arbeit übrigens auch hinsichtlich der Form beurteilen.

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Elisabeth Olden hat ihren Bachelor in Management Sozialer Innovationen an der Hochschule München gemacht und ist gelernte Mediatorin. Vor ihrem Studium war sie medizinische Fachangestellte und hat parallel Textererfahrung im Onlinebereich gesammelt. Seit 3 Jahren ist sie privat als Lektorin tätig und unterstützt Forschungsarbeiten mit Publikationen. Ihr nächster geplanter Schritt ist eine Tätigkeit als Coachin und Konfliktberaterin.

Schreibblockaden lösen – 7 Tipps für das flüssige Schreiben

Wer kennt es nicht: Du sitzt schon seit Ewigkeiten vor deinem Laptop, weißes Papier und dir fällt einfach keine Überschrift, geschweige denn ein Thema ein. Du denkst angestrengt nach, doch auch das hilft nicht weiter. Was nun? Wir geben dir 7 Tipps an die Hand, die dir helfen werden, diese Blockaden in den Griff bekommen. Und los geht’s!

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Oftmals halten uns unsere inneren Stimmen davon ab, anzufangen, weil wir dazu neigen, es perfekt machen zu wollen. Um diese Stimmen zum Schweigen zu bringen, mache dir bewusst, dass es nicht perfekt sein kann und auch nicht soll. In deinem Studium geht es darum, dass du dir mithilfe der Wissenschaftlichen Arbeiten Wissen aneignest und selbst umsetzt, sodass du es besser erlernen kannst. Denke immer daran, dass deine Arbeit nicht perfekt werden muss, du musst nur anfangen. Alles andere kommt von ganz alleine. Dadurch baust du innere Blockaden ab und kommst in den Schreib-Flow zurück.

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Beim Schreiben einer Wissenschaftlichen Arbeit ist es oft schwer von den gelesenen Texten wegzukommen und das Gelesene in eigene Wörter zu formulieren. Hierbei kannst du, als Hilfe daran denken, wie du es einem Freund oder Fremden erklären würdest, der noch nie etwas von dem Thema gehört hat. Dadurch fällt es dir leichter, in deinen eigenen Worten zu schreiben und du brauchst weniger Zitate.

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Das heißt, dass du dir als allererstes überlegen solltest, um was es genau in deiner Arbeit gehen soll. Welche Fragestellung willst du beantworten und welches Ziel verfolgst du mit deiner Arbeit. Dadurch hast du schon eine gewisse Vorstellung von dem Thema und Schwerpunkten, die du behandeln willst.

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Damit ist gemeint, dass du dir mit Stichpunkten aufschreibst, wie du die Arbeit aufziehen willst. Was soll in der Einleitung, im Mittelteil und im Schluss stehen, sodass ein roter Faden zu erkennen ist und das der Leser am Ende einen Mehrwert davon hat. Dadurch nimmst du dir den Druck, dass du alles von Anfang an schreiben musst. Somit hast du bereits Stichpunkte, an denen du dich entlanghangeln kannst.

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Mache dir Gedanken über die verschiedenen Themen und was du zu diesen schreiben willst. Mache wieder Stichpunkte unter den einzelnen Überschriften und schreibe in deinen eigenen Worten kurze Sätze, was du dir vorstellst unter diesem Punkt und worauf du vielleicht achten solltest. Dadurch entsteht ein grobes Gerüst, wodurch du dir besser deine Lektüre und Recherche bestimmen kannst und somit weniger Druck verspürst, etwas zu vergessen.

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Oftmals sind Schreibblockaden zurückzuführen auf die Unwissenheit oder Unsicherheit, wie die Regeln von Wissenschaftlichen Schreiben sind. Um dies zu vermeiden solltest du dir vorher genau die Regeln durchlesen und sie dir sichtbar und schnell erreichbar an deinem Schreibtisch oder auf dem Laptop ablegen. Dadurch kannst du bei Unsicherheiten schnell reagieren und eine Lösung suchen, anstatt dich Ewigkeiten mit der Suche der richten Regel zu befassen.

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Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und daher ist es absolut notwendig, dass du in den Austausch gehst mit anderen Kommilitonen. Frage ältere Semester um Rat oder gründe selber eine Gruppe, wo ihr euch austauschen könnt über eure Arbeiten. Dadurch verlierst du die Angst vor dem Schreiben, findest Gleichgesinnte und hilfst gleichzeitig anderen Kommilitonen es dir gleich zu tun. Wir hoffen die Tipps konnten dir weiterhelfen und wir freuen uns auf einen regen Austausch zu diesem Thema.

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Natürlich steht und fällt nicht alles mit einer Schreibblockade, so gibt es weitaus tiefer verdeckte Themen, die nicht auf Anhieb identifiziert werden können. Kennst du das Gefühl: Du sitzt an deiner Wissenschaftlichen Arbeit und siehst kein Ende? Du bist frustriert und dir ist alles zu viel? Du hättest jetzt gerne jemanden an deiner Seite, der dich unterstützt und dir aufzeigt, was du machen kannst, um dich täglich aufs Neue zu motivieren, deine verspannten Schultern zu entlasten und dir neue Inspirationen zu holen. Dafür sind wir für dich da. Wenn du dich intensiver mit deinen Themen auseinander setzen möchtest, dann komm doch zu uns ins Coaching!

Über die Autorinnnen

Wer wir sind? Elena Keerl und Jessica Brendke, Deine Coaches für Motivation und Inspiration beim wissenschaftlichen Schreiben. Wir helfen Dir dabei, dass Du den Kopf nicht verlierst zwischen all den Aufgaben und dass Du Deine Ziele im Auge behältst. Durch unser Studium und unsere eigenen Erfahrungen im Bereich Wissenschaftliches Schreiben, können wir zu 100% nachvollziehen, wie es Dir gerade geht und welche Ängste und Sorgen Dich plagen. Damit Du Dich besser auf Deine Wissenschaftliche Arbeit konzentrieren kannst und mit voller Power durchstartest, sind wir zur Stelle und unterstützen Dich bei allen Themen die Dich in diesem Lebensbereich konfrontieren.

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Welches Literaturverwaltungsprogramm ist das beste?

Für das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten an der Uni ist viel Recherchearbeit nötig: Nachdem das Thema festgelegt wurde, müssen die richtigen Quellen ausgesucht und analysiert werden. Besonders bei Themen mit einer großen Quellenanzahl ist eine effektive Eingrenzung der Recherchearbeit nicht immer einfach.

Nach dem Formulieren einer Forschungsfrage und der Literaturrecherche muss darauf geachtet werden, die Quellen beim Schreiben der Hausarbeit richtig anzugeben. Selbst das versehentliche Weglassen einer einzigen Quelle kann als Plagiarismus gedeutet werden und unangenehme Folgen durch die Universität mit sich ziehen. Viele Unis benutzen mittlerweile Plagiatsoftware, um eingereichten Arbeiten zu prüfen. Wir tun dies ebenfalls, wenn wir Eure Texte lektorieren oder unserer Autoren kontrollieren. Hierbei werden die Arbeiten mit einer immensen Datenbank von Büchern, Journals and Internetressourcen abgeglichen. Dadurch werden sofort Textstellen aus anderen Quellen erkannt, die in der Arbeit bisher nicht genannt wurden – und das auch, wenn sie sprachlich umschrieben worden sind.

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Es lohnt sich also, bei den Quellenangaben und Referenzen einer wissenschaftlichen Arbeit besonders penibel zu sein. Je nach Umfang der Arbeit kann das sehr anstrengend sein: Besonders in den empirisch geprägten Studiengängen wird erwartet, dass die vorgestellten Ideen einer Arbeit mit ausreichenden Quellen belegt werden. Aber wer möchte das schon alles manuell per Hand eintippen? Hunderte Referenzen und Fußnoten einzutippen, ist nicht nur anstrengend und langweilig, sondern lenkt aus meiner eigenen Erfahrung auch davon ab, sich auf den eigentlichen Inhalt der Arbeit zu konzentrieren. Ganz davon abgesehen, dass einem auf diese manuelle Art garantiert Formfehler unterlaufen: Im schlimmsten Fall muss man nochmal durch alle Fußnoten gehen, um auszuschließen, dass man nicht an falscher Stelle einen Punkt angebracht hat und das Datum richtig genannt wurde. Und am Ende muss im Literaturverzeichnis eine Auflistung sämtlicher verwendeter Quellen erfolgen – in der Regel alphabetisch.

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Am Anfang des Studiums habe ich diese ganze Arbeit noch per Hand gemacht, aber es wurde einfach immer lästiger und zeitfressender. Ich bin schließlich auf Literaturverwaltungsprogramme umgestiegen, die mir den Großteil dieser akribischen Arbeit abnehmen. Neben der Möglichkeit, sich diese Arbeit durch ein professionelles Ghostwriting ganz zu sparen, helfen diese Programme beim Einfügen und Sortieren der wissenschaftlichen Quellen. Zu den wichtigsten dieser Tools gehören Citavi, EndNote und Zotero. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit erspart man sich mit den Programmen stundenlange Arbeit, die man lieber produktiv gestalten kann – zum Beispiel mit dem Schreiben des eigentlichen Inhalts der Arbeit! Hier ist ein kurzer Überblick dieser drei Tools, damit du gleich losstarten kannst. Welches Programm du letztendlich verwendest, ist Geschmackssache. Alle drei Programme lassen sich nach einer recht kurzen Zeit einfach bedienen und als Addon in Word integrieren.

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Citavi ist als Allrounder-Programm bekannt. Hervorzuheben ist vor allem die Recherchefunktion: Neben Fachdatenbanken wie EBSCO, Ovid, ProQuest, Elsevier, Thomson Reuters, sowie dem Online-Katalog WorldCat kann man auch zahlreiche Universitäts – und Nationalbibliotheken nach den passenden Quellen durchkämmen.

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Besonders hilfreich für die Quellenangabe ist die Funktion der automatischen Erfassung bibliographischer Daten. Diese kann man entweder direkt über den Namen suchen oder über die ISBN und DOI. Referenzen, Zitate und Bibliografie-Einträge können in über 7.500 Zitationsstilen eingefügt werden – man muss sich also nicht mehr darum sorgen, dass man richtig in APA, MLA, Harvard und co. zitiert hat. Zusätzlich bietet Citavi hilfreiche Funktionen zur Organisierung wissenschaftlicher Arbeiten an. Dazu zählen die Funktionen zur Erstellung von Notizen, Gliederungen und Skripts.

Unter den Literaturverwaltungsprogrammen ist Citavi der Marktführer. Studenten können über ihre Universitäten oft auf günstigere Campuslizenzen zugreifen. Ansonsten kostet die eigenständige Lizenz für Studenten und Doktoranten 119€. Zusätzlich gibt es eine kostenlose Version mit allen Funktionen der kostenpflichtigen Version, die allerdings auf 100 Titel begrenzt ist.

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Neben Citavi ist besonders EndNote ein beliebtes Literaturverwaltungsprogramm. Im Vergleich zu Citavi wird es öfter in angelsächsischen Ländern verwendet. Ähnlich wie Citavi verfügt auch EndNote über eine detaillierte Recherchefunktion, mit der man in Online-Katalogen, Volltext-PDFs und Fachdatenbanken aus Bibliotheken nach Quellen suchen kann.

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EndNote hat eine besondere Schnittstelle mit Microsoft Word, das als Cite While You Write bezeichnet wird. Damit lassen sich automatische Literaturverzeichnisse und Quellenangaben generieren. Zusätzlich zu der Desktopversion bietet EndNote auch eine Browservariante an – EndNote Web. Insgesamt bietet EndNote einen ähnlich großen Funktionsumfang wie Citavi, der sich nicht nur auf das erstellen von Quellenangaben und Literaturverzeichnissen beschränkt. Auch für EndNote bieten einige Universitäten günstige Campuslizenzen an, ansonsten kostet eine Studentenlizenz derzeit 94€.

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Zotero ist einer der beliebtesten kostenfreien Literaturverwaltungsprogramme. Im Vergleich zu Citavi und EndNote bietet Zotero weniger Zusatzfunktionen und beschränkt sich auf die Recherche und Zitation von Quellen und Literaturverzeichnissen. Dieser Fokus auf die Kernaufgaben eines Referenzmanagers kann durchaus ein Vorteil sein für jeden, der keine weiteren Zusatzoptionen benötigt: Die Einarbeitungszeit ist auf Grund der limitierten Anzahl an Funktionen recht kurz.

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Quellen können in Zotero in Schlagwortkategorien und Sammlungen organisiert werden. Bibliographische Informationen, Fußnoten und Referenzen können in über 8.000 Zitationsstilen eingefügt werden, so dass man sich auch hier nicht mehr um das Verwenden des richtigen Zitationsstils sorgen muss. Anders als Citavi und EndNote nutzt man bei Zotero nicht eigene Datenbanken, sondern markiert über ein Browser-Addon alle Quellen, die man im Internet findet. Zur besseren Strukturierung kann man diesen Quellen passende Notizen und Tagwörter hinzufügen. Insgesamt ist Zotero eine gute Alternative für jeden, der nicht Geld für ein Literaturverwaltungsprogramm ausgeben möchte und solche Programme vor allem für Zitationen verwendet.

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Persönlich nutze ich EndNote, weil ich im englischsprachigen Ausland studiere und meine Universität eine recht günstige Lizenz für dieses Programm anbietet. Citavi und Zotero habe ich allerdings auch schon genutzt – alle drei Programme haben ihre Aufgabe zur Verwaltung von Literatur und Referenzen sehr gut erfüllt. Die kürzeste Einarbeitungszeit hatte ich mit Zotero, da hier einfach nicht so viele Zusatzfunktionen vorhanden sind. Für jemanden, der nur Quellen, Referenzen und Literaturverzeichnisse verwalten möchte, ist Zotero aus diesem Grund vielleicht die beste Option.

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Nur Baysal studiert im Master Philosophie an der University of St Andrews. Ihr Fokus liegt auf Bioethik und politischer Philosophie. Während ihres Bachelors hat sie sich ebenfalls mit den Studiengängen Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte beschäftigt. In der Vergangenheit war sie in Thinktanks in Washington D.C und Berlin tätig, sowie Teil des Vorstands einer internationalen Studentenorganisation.