Hausarbeit vs. Klausur – welcher Leistungsnachweis passt zu mir?

Es wird sie immer geben: Die Gruppe der Studierenden, die eifrig für Klausuren lernend mit aufwendig beschrifteten Karteikärtchen und Handouts in Mensas, Cafés oder in ihren Wohnzimmern anzutreffen sind und die andere Gruppe, die hinter großen Stapeln von Büchern in der Bibliothek oder an ihren Schreibtischen verschwunden ist, um eine möglichst gut bewertete Hausarbeit abliefern zu können. Der anschließende Artikel stellt beide Prüfungsmodelle gegenüber.

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Jeder kennt es, die Wenigsten freuen sich drauf: Die Klausur rückt näher und der Druck steigt. Es gibt die vorbildlichen Studierenden, die bereits frühzeitig beginnen Lernkärtchen zu beschriften oder in jeder Vorlesung wichtige Stichpunkte auf ihren Mitschriften markieren, um daraus später möglichst gute Lernhilfen zu gestalten.

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Doch nicht für jeden ist diese Form der Vorbereitung möglich. Nebenjobs, familiäre Verpflichtungen oder schlichtweg eine andere Form der Konzentrationsfähigkeit kann den Druck vor einer Klausur für Studierende nicht unerheblich erhöhen. Eine Klausur hat einen genau festgelegten Zeitpunkt, der es einerseits möglich macht, den Lernaufwand planbar zu machen, andererseits aber nicht viel Flexibilität zulässt. Ein Faktor, der in der heutigen, schnelllebigen Welt der Studierenden immer wichtiger zu werden scheint. Kurz vor den Klausuren kann so Manchem schon mal alles zu viel werden, gestresste Studierende melden sich in der Studienberatung oder im Prüfungsamt – manche scheitern sogar an dem Modell und müssen die Klausur in einem anderen Semester wiederholen oder fallen durch. Die große Belohnung einer Klausur wartet jedoch am Schluss: Freizeit. Ist die Klausur erstmal geschrieben und abgegeben, können die Studierenden die Zeit ohne Lernen endlich genießen und sich von den Lernkärtchen verabschieden. Doch was ist mit dem angeeigneten Wissen? Verschwindet es genauso wie die Karteikärtchen, oder bleibt alles in den Köpfen gespeichert? Was ist mit dem häufig angewandten „Bulemie-Lernen“? Alles unter Druck und in kürzester Zeit auswendig gelernt, auf Papier gebracht und raus aus dem Kopf? Ist das der Sinn hinter einem ganzen Semester Vorlesungen, Referaten und Prüfungsaufwand?

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Betrachtet man die Hausarbeit im Gegensatz zur Klausur, wird schnell deutlich, dass hier ein deutlich flexibleres Modell des Leistungsnachweises vorliegt. Die Studierenden können zu großen Teilen das Thema selbst bestimmen, können sich ihre Zeit frei einteilen und die Literatur meist auch recht individuell aussuchen.

Natürlich – ein Abgabetermin besteht auch hier und die Semesterferien werden häufig zum Anfertigen der wissenschaftlichen Arbeit verwendet. Doch muss dann nicht jongliert werden zwischen anderen Kursen, lernen auf weitere Klausuren oder Vorbereitungen auf die Vorlesungen. Und auch Hausarbeiten, die während eines laufenden Semesters angefertigt werden müssen, können flexibel erarbeitet werden. Manche ProfessorInnen bieten sogar ein kurzes Feedback während der Erstellungsphase an. Dieses wichtige Feedback fehlt den Studierenden selbstverständlich während einer Klausur. Natürlich bedeutet das Verfassen einer Hausarbeit ebenfalls viel Arbeit, Aufwand und der Abgabetermin lässt sich nicht immer aufschieben, doch erarbeitet man sich das Wissen Stück für Stück selbst, kann Gelerntes aus dem Kurs anwenden und wiederholt den Stoff so automatisch. Meist stößt man sogar dabei auf neues Wissen, von welchem man im späteren Studien- oder Berufsverlauf durchaus profitiert. So bleibt der erarbeitete Inhalt auf lange Sicht hängen, wird nicht nach Abgabe gleich wieder verdrängt. Die Sinnhaftigkeit eines Studiums – nämlich das Aufnehmen von Wissen auf lange Sicht und das wissenschaftliche Arbeiten – erhält so die nötige Aufmerksamkeit.

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Doch welche Art der Leistungserbringung passt nun zu mir? Habe ich überhaupt immer eine Wahl? Nicht alle Kurse lassen einem nämlich die Entscheidungsfreiheit der Abschlussarbeit. Manchmal wird diese durch die DozentInnen oder auch den Kursinhalt vorgegeben. Wenn man aber nun festgestellt hat, dass einem beispielsweise die Hausarbeit viel besser liegt, kann man immer versuchen sich das zum Vorteil zu machen. Es lohnt sich also im Vorfeld mit den DozentInnen zu sprechen, welche Form der Prüfung sie am Ende des Kurses anbieten. So kann man entweder innerhalb des Kurses eine Auswahl treffen oder sogar nach diesem Kriterium die Kurswahl beeinflussen. Diese Möglichkeit empfiehlt sich besonders bei Geistes- und Sozialwissenschaften, wo die Leistungserfassung in Form einer wissenschaftlichen Arbeit ohnehin sehr gefragt ist. In technischen Studiengängen lässt sich vielleicht nicht immer jeder Kurs nach diesem Kriterium wählen, jedoch empfiehlt sich dann auf jeden Fall das Gespräch mit dem Professor oder der Professorin, um abzuklären, ob eine Auswahl der Leistungsprüfung am Ende des Semesters möglich ist. So unterschiedlich wie die Kurse sind nämlich auch die Studierenden und deren Fertigkeiten und Vorzüge bezüglich der Leistungserbringung und oft wird diese Diversität von den Lehrpersonen berücksichtig. Diese Entscheidung obliegt natürlich häufig dem Studien- und Hochschulmodell, doch es ist unbedingt ratsam – falls möglich – sein Studium und die erbrachten Leistungen nach den eigenen Fertigkeiten und Vorzügen einzurichten.

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Nun haben wir den Vergleich Klausur vs. Hausarbeit aufgestellt und für uns steht die Gewinnerin ganz klar fest: Die Hausarbeit! Neben dem Spaß am Schreiben und der Möglichkeit des eigenen Gestalten der wissenschaftlichen Arbeit sowie der recht selbstbestimmten Themenwahl, steht für uns ganz klar im Vordergrund, dass man durch eine Hausarbeit seinen Lernerfolg zeitlich flexibler und mit weniger Prüfungsstress erreichen kann. Die Inhalte lassen sich an die eigenen Interessensfelder anpassen und die Angst vor dem leeren Blatt lässt sich durch ein oft angebotenes Feedback durch das Lehrpersonal und den Austausch mit anderen Studierenden besiegen. In einer Klausur bleibt einem in der eigentlichen Prüfungssitutation viel weniger Zeit, es besteht sogar die Gefahr eines Blackouts und ein Feedback bekommt man auch erst am Ende des Semesters. Damit hat man dann zwar die Prüfung abgegeben, die Unsicherheit, ob man bestanden hat jedoch nicht. Ein besonders ausschlaggebender Punkt ist außerdem, dass beim Verfassen einer Hausarbeit das Wissen, durch das selbstständige Erarbeiten, meist nachhaltiger verfügbar bleibt, als beim oft praktizierten „Presslernen“ vor einer Klausur. Der wissenschaftliche Anspruch eines Studiums wird somit unterstrichen. In nicht jedem Studiengang oder Kurs lässt sich das Auswendiglernen immer vermeiden, doch wenn möglich, würde ich zumindest die Hausarbeit einer Klausur immer vorziehen!

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Elisabeth Olden hat ihren Bachelor in Management Sozialer Innovationen an der Hochschule München gemacht und ist gelernte Mediatorin. Vor ihrem Studium war sie medizinische Fachangestellte und hat parallel Textererfahrung im Onlinebereich gesammelt. Seit 3 Jahren ist sie privat als Lektorin tätig und unterstützt Forschungsarbeiten mit Publikationen. Ihr nächster geplanter Schritt ist eine Tätigkeit als Coachin und Konfliktberaterin.

11 Alltagsprobleme von Studierenden, die sich mit dem richtigen Tool schnell und einfach lösen lassen

Dass Studierende Zeit ohne Ende haben, ist seit der Bologna-Reform eine reine Illusion bzw. ein böses Vorurteil. Auch Studierende haben nur ein begrenztes Zeitbudget zur Verfügung und müssen das Beste daraus machen. Wir haben daher verschiedene Probleme des Alltags für dich zusammengetragen und kleine Helfer gefunden, die dir das Leben leichter machen werden.

1. Wie kann ich bequemer mit dem Laptop arbeiten?

Egal ob du entspannt auf dem Sofa liegst, keine Auflagefläche während einer Vorlesung hast oder du am Schreibtisch arbeiten willst, brauchst du einen Laptopständer! Der Tate Guard Laptopständer mit verstellbarem Neigungswinkel sorgt für bequemes Arbeiten in jeder Lebenslage und wird auch von unseren Experten verwendet. Der Ständer ist schnell zusammengeklappt, sehr leicht und passt in jede Tasche. Gleichzeitig ist er ungemein stabil und sehr langlebig. Wer auch vom Sofa aus, wie am Schreibtisch arbeiten will, kann auch eine Laptopunterlage nutzen und dann sogar zusätzlich eine Maus einsetzen. Dein Rücken wird es dir danken!

2. Wo ist mein Handy?

Wie oft greifst du nach deinem Handy, um zu kontrollieren, ob jemand geschrieben hat oder um Anrufe anzunehmen? Jedes Mal wirst du aus dem Arbeitsfluss gerissen und musst dich danach wieder neu fokussieren. Doch damit ist jetzt Schluss, denn mit einer Handyhalterung für dein Laptop, hast du dein Handy immer im Blick und musst es zum telefonieren auch nicht mehr in die Hand nehmen. Dank des schwenkbaren Arms ist die Halterung quasi unsichtbar und stört überhaupt nicht. Der Magnet reagiert nur mit dem passenden Gegenstück, welches auf das Handy oder die Handyhülle geklebt wird. Die magnetische Wirkung ist so stark, dass man bedenkenlos auf dem Handy tippen kann, während das Handy an der Halterung klebt. Der Clou: mit dem kleinen Programm spacedesk wird dein Handy mit einem Klick zu einem zweiten Bildschirm, sodass Du Texte oder Tabellen während des Schreibens im Blick behältst.

 

3. Wie schreibe ich wissenschaftliche Texte?

Das wissenschaftliche Schreiben wird in den meisten Unis nur selten umfassend unterrichtet, da sich viele Dozenten scheinbar auf die Forschung fokussieren und die Lehre vernachlässigen. Es bleibt bei wagen Angaben und Arbeitsanweisungen. Die Leidtragenden sind die überforderten Studierenden… Helfen kann Silvio Gerlach, der mit seinen intelligenten Schreibanleitungen für Klarheit und Erleichterung sorgt.

Mit Tipps, Tricks, Vorlagen, Musterformulierungen und echten Fachbeispielen lernst du, wie du in wenigen Stunden ein Thema und passende Quellen findest, wie du an einem Vormittag die Arbeit gliedern kannst, wie du in wenigen Tagen eine echte Eigenleistung schaffst und vor allem – wie du PRO Tag FÜNF Seiten guten und wissenschaftlichen Text schreibst, jeden Tag! Für eine 1 vor dem Komma. Gibt es einen Nachteil oder Haken? Keine Ausreden mehr!…

Somit sorgt er dafür, dass du mit der Hausarbeit oder Abschlussarbeit in drei bzw. 31 Tagen fertig bist. Die beiden Bücher gibt es auch als interaktiven Thesis-Guide (Web-Applikation), den wir dir unbedingt empfehlen können!

4. Wie kann ich meine Notizen einfach digitalisieren?

„Wer schreibt, der bleibt“, sagte mein Lehrer auf dem Gymnasium immer, wenn er uns zum Anfertigen von Notizen auffordern wollte. Handschriftliche Aufzeichnungen in einem klassischen Notizbuch sorgen nicht nur dafür, dass du die wichtigsten Erkenntnisse der Vorlesung oder deiner Recherche nochmal durchgehen kannst, sondern das Schreiben sorgt zusätzlich dafür, dass die Gedanken sich auch viel tiefer ins Gehirn einbrennen und länger im Gedächtnis bleiben. Das Dumme ist nur, dass die analogen Notizen in unserer digitalen Zeit etwas anachronistisch wirken. Sie lassen sich nur schwer am Computer weiterbearbeiten, gehen verloren oder erfordern viel Geduld, wenn sie kurz vor der Prüfung sortiert werden müssen.

Das gehört alles der Vergangenheit an, denn mit dem Rocketbook Smart Notebook (gibt es kariert oder liniert) kannst du deine Notizen direkt digitalisieren und durch einfaches ankreuzen in die Cloud deiner Wahl laden. Wenn die 32 Seiten für den Uni-Tag nicht ausreichen, kannst du sie einfach wieder mit dem mitgelieferten Mikrofasertuch abwischen. Somit sparst du Papier und schonst die Umwelt!

Wenn du bereits ein Tablet hast, kannst du auch über die Anschaffung eines elektronischen Stiftes nachdenken. Es muss auch nicht immer der hochpreisige Apple Pencil sein, denn preiswerte Modelle, wie der Active Stylus, funktionieren einwandfrei mit den gängigen Tablets. Unser Tipp: Noch natürlicher wird das Schreiberlebnis, wenn du eine Paperlike-Folie einsetzt, denn sie hält, was ihr Name verspricht!

5. Wie kann ich weniger Bücher schleppen und meinen Rücken entlasten?

Schleppst du noch Bücher oder hast du schon einen E-Book Reader in der (Jacken-)Tasche? Falls du noch keinen hast, solltest du dich fragen, ob du deine Skripte wirklich noch ausdrucken möchtest (schädlich für die Umwelt) und das Geld nicht lieber in einen E-Book Reader investierst. Auch wenn du schon ein Tablet hast, kann ein E-Book Reader eine sinnvolle Ergänzung sein, denn er ist deutlich leichter und schont deine Augen! Der Kindle von Amazon ist mittlerweile so günstig, dass du hier keine Kompromisse eingehen solltest, zumal du auch mehrere E-Books und Hörbücher kostenlos zum Kauf erhältst. Auf dem Kindle kannst du nicht nur die Skripte lesen und Notizen machen sondern auch alle Bücher laden, die in digitalisierter Form von der Bibliothek angeboten werden.

6. Wie kann ich mich in den Lernpausen ablenken?

Irgendwann ist einfach die Luft raus und der Kopf droht zu explodieren. Die Filme und Serien von Prime Video oder die Songs von Amazon Music kannst du prima zur Ablenkung und Entspannung nutzen. Sogar kostenlose E-Books und Magazine sind im Amazon Prime Student Programm enthalten. Darüber hinaus gibt es viele weitere Vorteile, wie den kostenlosen Versand von unzähligen Artikeln. Und jetzt der Knaller: Alle Studierenden erhalten einen kostenlosen Zugang für 6 Monate! Wichtig dabei: Nach dem Anmelden kannst du unter „Mein Konto“ direkt auf „nicht verlängern“ klicken, sodass du nicht Gefahr läufst in die Abo-Falle zu tappen! Ob sich das Abo für dich lohnt, kannst du ja in einem Jahr entscheiden. Netflix bietet leider keinen Studenten-Rabatt, aber ihr könnt euch bekanntlich zusammen mit Freunden oder der Familien einen Account teilen.

7. Wie kann ich wichtige Erkenntnisse und Zitate direkt in meiner Quellensammlung einbinden?

Hast Du wieder unzählige Passagen angestrichen und mit Post-Its markiert? Irgendwann liegt dann riesiger der Bücherstapel vor dir… Du verlierst die Übersicht und weißt nicht mehr was wo steht. Das muss doch nicht sein!

Übertrage die interessanten Passagen lieber gleich mit einem Scanmarker in das Literaturverwaltungsprogramm deiner Wahl, damit du später alle relevanten Stellen digital überblicken kannst. So kannst du die wichtigen Zitate direkt übernehmen, anstatt sie mühevoll abzutippen oder du kannst direkt umschreiben, was auch deutlich leichter ist, als zwischen Buch und Monitor hin und her zu springen. Zusätzlich kannst du natürlich noch den klassischen Textmarker verwenden, um die Übersicht zu behalten und schnell die wichtigen Stellen zu finden, wenn du mal schnell etwas nachschlagen willst.

8. Wie kann ich bequem mittippen, ohne ein Laptop mitzuschleppen?

Auch Mitschreiben ist irgendwie aus der Zeit gefallen, denn die Hieroglyphen, die du auf deinem Notizblock hinterlässt, sind teilweise nicht mal mehr von dir selbst dechiffrierbar…Auch die computergestützte Digitalisierung ist oft kompliziert, da auch die intelligentesten Programme nicht alles lesen können, sodass manuelle Korrekturen erforderlich sind.

Mit einer Bluetooth-Tastatur wird aus Deinem Smart-Phone oder Tablet ein veritabler Laptop-Ersatz! Trotz der modernen ultra-leichten Laptops, ist das ständige Mitschleppen doch auf Dauer anstrengend und erfordert einen Rucksack oder eine Tasche. Aber ist das wirklich immer notwendig? Unsere Smart-Phone sind ja auch leistungsstarke Computer, auf denen sich auch Schreibprogramme oder Präsentationen öffnen oder bearbeiten lassen. Wem der Bildschirm doch zu klein ist, kann ja auf ein Tablet ausweichen. Wer wirklich keinen Platz in seiner (Hosen-)Tasche hat, kann sich auch für eine Falt-Tastatur entscheiden (wahlweise sogar mit der Touchpad-Version die Maus ersetzen).

9. Wie kann ich im Bett lesen, ohne danach aufstehen zu müssen, um das Licht auszumachen?

Voller Motivation willst du jede wache Minute nutzen und lernen bis dir die Augen zufallen? Das böse Erwachen folgt meist, wenn dir buchstäblich die Augen zufallen. Denn wenn du gerade bemerkst, dass es nichts mehr bringt weiterzulesen, musst du aufstehen, um das Licht auszumachen. Du bist wieder wach und brauchst eine Ewigkeit, bis du wieder zur Ruhe kommst. Viel besser wäre es da doch einfach das Buch wegzulegen und den erholsamen Schlaf zur Regeneration zu nutzen! Möglich ist das mit einer Leselampe, die sowohl bei Büchern als auch bei E-Book Readern funktioniert. Alternativ kannst du auch eine smarte Steckdose oder einen smarten Lichtschalter verwenden und so auch Stromsparen, falls du mal in der Uni bist und vergessen hast das Licht auszumachen.

10. Wie vermeide ich Kabelsalat in meiner Tasche

Findest du in deiner Tasche nie was du brauchst und siehst immer nur Kabelsalat? Klar, das passiert schnell, denn der Akku von E-Book Reader, Handy, Powerbank, Laptop oder Tablet ist irgendwann leer und fast jedes Gerät benötigt ein anderes Kabel. Spar dir das tägliche Gewühl und bring Ordnung in dein Leben, indem du zukünftig ein Multifunktions-Kabel nutzt und nicht mehr drei verschiedene Ladekabel mit dir rumschleppst. Zusätzlich kannst du eine Kabeltasche verwenden, um die Übersicht zu behalten und Kabel, Powerbank sowie Kopfhörer sicher zu verstauen.

11. Wie werde ich rechtzeitig wach?

Hast du auch schon mal verschlafen, weil der Handywecker gerade für den folgenden Tag deaktiviert war oder mitten in der Nacht der Akku versagt hat? Beides kann dir mit diesem Dual-Wecker nicht passieren, denn du musst den Wecker manuell einstellen und er kann gleichzeitig kabellos dein Handy laden, sodass du dein Ladekabel auch nicht wieder aus der Kabeltasche holen musst.

Wenn du kein Morgenmensch bist, ist der Wecker, der morgens um 7 Uhr deinen himmlischen Schlaf unterbricht, wahrscheinlich nicht dein bester Freund. Das muss aber nicht so sein! Vielleicht wäre aber auch ein Lichtwecker genau das Richtige für dich? Er lässt dich sanfter aufwachen, indem er einen Sonnenaufgang simuliert, bei dem rot getöntes Licht allmählich in weißes Licht übergeht, was du auch mit sanftem Rauschen oder Musik aus dem Radio kombinieren kannst. Du kannst ihn aber auch einfach als stilvolle und angenehme Leselampe einsetzen.

Warum Citavi, wenn‘s auch mit Word geht?

Mittlerweile dürfte ja bekannt sein, dass es tatsächlich Alternativen zum bekannten Programm Citavi gibt. Diese haben wir bereits in einem anderen Blog-Beitrag ausgiebig vorgestellt und verglichen, um herauszufinden, welches das beste Literaturverwaltungsprogramm ist. Wer jedoch nach einer einfachen und intuitiven Alternative sucht, wird bei Word selbst fündig werden! Überraschung: Man kann auch direkt in Word ein digitales Literaturverzeichnisse erstellen. Gerade wenn Du also nur eine Möglichkeit zur einfachen Literaturverwaltung für eine aktuelle Arbeit suchst, ist Word vielleicht die beste Wahl, da Du Dich vermutlich nicht mehr in das Programm einarbeiten musst und so viel Arbeitszeit sparst.

Literaturverzeichnis in Word erstellen

Zunächst soll vorgestellt werden, wie das Literaturverzeichnis erstellt und gehandhabt werden kann. Danach folgen Antworten auf Fragen, die sich eventuell stellen.

Man geht im Menü „Referenzen“ auf den Reiter „Zitate“; -> anklicken.

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Dies öffnet das bereits vorhandene Literaturverzeichnis:

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Der Klick auf das „+“ links unten gibt die Möglichkeit, einen neuen Titel hinzuzufügen:

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Der Klick auf das Menü „Quellentyp“ erlaubt es, den Quellentyp auszuwählen, meistens sind diese „Quellentypen“ selbsterklärend. Für einen Beitrag aus einem Sammelband wählt man „Buchabschnitt“, für einen Artikel aus einer wissenschaftlichen Zeitschrift „Artikel in einer Zeitschrift“. Der Quellentyp kann – auch bei bereits bestehendem Eintrag – jederzeit geändert werden.

Unter dem Menü „Zitate“ kann man das Literaturverzeichnis einfügen. Rechts neben diesem Menü wählt man die Art der Zitation (APA, Harvard, …), leider etwas auf amerikanische Usancen eingeschränkt.

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Nach Erstellen des Literaturverzeichnisses klickt man am oberen Rand, um etwa das Literaturverzeichnis in statischen Text umzuwandeln: Dies ist nicht unbedingt notwendig, kann aber sinnvoll sein, wenn ein Lektor die Arbeit selbsttätig korrigieren soll.

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Dazu kommt ein Menüpunkt „Dienste“, mit diesem kann man sich den Titel z.B. durch eine zuvor definierten Suchmaschine suchen lassen.

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Ein leichtes Drüberstreifen über die „Zitate“ zeigt den vollen Titel an:

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Das „-“ links unten erlaubt die Entfernung einzelner Titel. Rechts unten ist der Zitatquellenmanager. Dieser unterscheidet zwischen einer Masterliste und der aktuellen Liste. Die aktuelle Liste enthält alle Titel, die in der vorliegenden Arbeit verwendet wurden.

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Links ist die Masterliste, mit allen Titeln, die man jemals aufgenommen hat. Für eine neue Arbeit kopiert man diese nach rechts in die „Aktuelle Liste“, das heißt, einmal aufgenommen steht einem die Quelle bzw. Literaturangabe immer zur Verfügung. Die Häkchen links neben dem Titel bedeuten, daß das Werk bereits in der Arbeit zitiert wurde: Dies erlaubt einem also, nachzuprüfen, ob man wirklich alles zitiert hat, was man ursprünglich verwenden wollte. – Die Masterliste links zeigt übrigens, daß man problemlos unterschiedliche Schriften (oder Tastaturen), z.B. Griechisch oder Kyrillisch verwenden kann. Die zu verwendenden Tastaturen muß man zuvor in der Systemeinstellung „Tastatur“ definieren.

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Nach Abschluß seiner Arbeit, oder auch schon während derselben, trägt man am Ende des Dokuments seine Literaturliste ein. Man geht wie folgt vor: Man geht zunächst an das Ende seines Dokuments und dann im Menü auf den Punkt „Referenzen“ und klickt dann „Literaturverzeichnis. Der einfach Klick fügt das Literaturverzeichnis ein.

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Fragen

Hier die Antworten auf einige Fragen, die sich eventuell stellen:

Frage: Kann ich das Literaturverzeichnis von einem bereits erstellten Dokument übernehmen?

Antwort: Ja, es gibt zwei Wege. – Voraussetzung ist immer, daß die Zitate „aktiv“ sind, also nicht in statischen Text umgewandelt.

  • In-Text-Zitat: Du kopierst den gesamten Text einer vorgängigen Arbeit in ein neues Dokument. Alle verwendeten Literaturangaben werden im Zitatemanager erscheinen. -> Abspeichern und den alten Text löschen. Die Literaturliste bleibt.
  • Zitate in den Fußnoten: Wenn Du wirklich nur die Literatur übernehmen willst, die Du in einer letzten Arbeit verwendet hast und nicht jedes einzelne Werk anklicken willst, musst Du einen kleinen Kunstgriff verwenden. Du gehst im Ursprungstext in den Fußnotenapparat und kopierst diesen, aber nur diesen, komplett in das neue Dokument in den Haupttext. Du wirst im Anschluß alle Referenzen im Zitatemanager sehen. Anschließen kannst Du den gesamten Text löschen, die Referenzen (also die Literaturliste) werden bleiben.
  • Alternativ: Du gehst in den Zitatquellenmanager und kopierst Dir die Zitate (eigentlich Literaturangaben) direkt nach rechts in die „Aktuelle Liste“, wie in der letzten Graphik oben.

Frage: Kann ich zwei unterschiedliche Literaturverzeichnisse verwenden, z.B. eines für Quellen, eines für die Literatur?

Antwort: Über PC geht das, in dem man die Sprache ändert; angeblich geht es auch bei Mac, aber bei mir hat das nicht funktioniert. Wenn man (auf PC) beim Literaturverzeichnis seinen Quellen die Sprache A zuordnet und seiner Sekundärliteratur die Sprache B, dann erhält man zwei unterschiedliche Literaturverzeichnisse. Für Mac kann man alternativ zwei Kunstgriffe verwenden. Diese erlauben zwei unterschiedliche Literaturverzeichnisse auch beim Mac.

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Methode 1: Man fügt zweimal das Literaturverzeichnis komplett ein und bearbeitest beide. Für das erste Literaturverzeichnis also nur die Quellen, für das zweite nur die Sekundärliteratur.

Methode 2: Man stellt beim Eintragen dem Nachnamen des Autors ein oder zwei Sonderzeichen vor, z.B. „*“, dann werden im Literaturverzeichnis diese an den Anfang desselben gestellt. Im Anschluß muß man die Sonderzeichen entfernen.

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Frage: Kann ich ein zitiertes Dokument das ich abgespeichert habe, direkt aus dem Dokument öffnen?

Antwort: Nicht wirklich. Man geht mit dem Cursor auf das Zitat, und drückt (beim Mac) Maus und [Control], ganz unten findet man neben anderen Menüpunkten „“Öffnen“ oder „Im Finder zeigen“, dieser Befehl führt einfach in den Finder. Dort kann man weitersuchen. Wenn das Fenster, indem sich die Literatur befindet, im Finder schon geöffnet ist, dann ist man einfach schneller dort, mehr nicht.

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Mit demselben Menü kann man einen Titel mit einem zuvor definierten Suchdienst bzw. einer Suchmaschine direkt im Internet verwenden. Man kann die Standardsuchmaschine individuell anpassen.

Werke die man nur in Auszügen braucht, kann man bei books.google.com finden. Alte Literatur, die keinem Copyright mehr unterliegt und somit public domain ist, kann direkt und komplett angeschaut bzw. auch heruntergeladen werden.

Frage: Wie kann ich die Suchmaschine wechseln?

Antwort:

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Frage: Kann ich die Klammern beim Zitat entfernen?

Antwort: Wenn Du das Zitat in „Statischen Text“ umwandelst ja. Am besten am Schluß mit der Funktion SUCHE-ERSETZE.

Frage: Kann ich zwei oder mehrere Zitate in eine Klammer setzen? Also statt (Prabhu, et al., 2019) (Probst, et al., 2006) alles in eins?

Antwort: Ja. Du fügst erst das eine Zitat ein (Probst, et al., 2006) und klickst dann darauf, daß es „aktiv wird und fügst das zweite gewissermaßen darauf ein.

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Weitere Tipps, Problemlösungen und Fragen für Word auf Mac findet Ihr hier.

Viel Spaß und viel Erfolg bei der Arbeit. Zukünftig sollen hier noch weitere Tipps und Tricks für Eure Arbeit erscheinen. Eure Fragen sind immer willkommen!

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Daniel Schwenzer forscht, arbeitet und lebt an der Schnittstelle der kirchlichen, geistlichen und welt-lichen Sphären. Seine Arbeit als Verwaltungsrat, Leiter von Flüchtlingsheimen, Experte für kanonische Gutachten, kirchlicher Richter und Sachverständiger begleitet er mit wissenschaftlichen Aktivitäten. Mit über 50 Einträgen auf seiner Veröffentlichungsliste ist er vielgelesen und oft zitiert. Seine Leidenschaft gilt neben seiner Familie der Frage, ‚was die Welt im Innersten zusammenhält‘. Er hat in Tübingen, Wien, Strasbourg und Fribourg (Schweiz) Theologie, Philosophie, Geschichte und Kirchenrecht studiert.